On the Road again: Meine Lieblingsbuchläden in London!

Wie bereits in meinem letzten Beitrag angekündigt, haben Laura und ich unsere Zeit in good old London nicht nur mit Hamilton und Dodie gefüllt, sondern mussten auch einige sehr regnerische Stunden in der Stadt füllen. Über Ostern hat es nämlich gefühlt jeden Tag ohne Pause durchgeregnet und wir hatten leider nicht den Luxus einer schicken Unterkunft, in der man gern durchgängig rumgegammelt hätte.. Trotzdem haben wir uns natürlich vom schlechten Wetter nicht aufhalten lassen und da wir sowieso nicht auf Sightseeing-Tour gehen wollten, haben wir uns die Zeit einfach mit der schönsten und besten Aktivität der Welt vertrieben: Bücher-Shopping! ❤ Welche Buchläden wir besucht und – im Fall der ersten beiden – neu entdeckt haben, möchte ich euch heute gern zeigen. Und vielleicht könnt ihr ihnen ja bei eurem nächsten Aufenthalt in London auch mal einen Besuch abstatten [oder zwei] und genauso begeistert sein wie wir. :]

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Gay's the Word.

Gleich zu Beginn möchte ich euch meinen neuen absoluten Favoriten unter den Londoner Bookshops vorstellen: Gay’s the Word, den einzigen speziell für LGBTQ+ Bücher ausgerichteten Buchladen Großbritanniens, wie mir Wikipedia gerade verraten hat. Dieser wundervolle, unabhängige Buchladen wurde bereits 1979 gegründet und hat sowohl mich als auch Laura restlos begeistert. Die Auswahl ist riesig und man findet so viele Schätze, von denen man vorher noch nie ein Wort gehört hat. Ich hätte mir mindestens zehn Bücher dort mitnehmen können, ungelogen. Und wäre das nicht schon toll genug, herrschte dort auch eine sehr angenehme, gemütliche Atmosphäre und man konnte sich sofort wohlfühlen. Auch der Verkäufer, mit dem wir noch ein bisschen gequatscht haben, war einfach nur super! Er hat unsere Auswahl an Büchern gelobt und uns auch noch ein paar persönliche Empfehlungen mit auf den Weg gegeben. ❤

66 Marchmont Street, WC1N 1AB, LondonUnited Kingdom

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On the Road again: Hamilton und Dodie in London.

Wie ihr an diesem Titelbild sicher erkennen könnt, geht es heute nicht ausschließlich um Bücher und Serien, sondern um einen kleinen Kurzurlaub, den ich vor Kurzem unternommen habe. Über die Osterfeiertage habe ich mir nämlich meinen Besten Bro geschnappt und mich auf den Weg nach London gemacht. Verrückterweise war das bereits mein fünfter Abstecher in diese wunderbare Stadt, von der ich anscheinend einfach nicht genug bekommen kann [denn im November fliege ich schon wieder dorthin, oops]. Diesmal war aber nicht schon wieder eine ausgiebige Runde Sightseeing angesagt. Nein, nein.

We came with a purpose!

Wie einige von euch vielleicht wissen, sind Laura und ich schon seit 2016 knallharte Fans des Musicals Hamilton. Wir waren beide extrem süchtig danach, tbh. So extrem, dass wir beide über ein halbes Jahr lang nichts anderes gehört haben, als den 2-stündigen Soundtrack auf Spotify. Ungelogen. NICHTS. ANDERES.

Als verkündet wurde, dass das Musical ins Victoria Palace Theatre nach London kommen soll, waren wir natürlich Feuer und Flamme und ich habe mich sofort in die Priority Booking Liste eingetragen, um schnellstmöglich benachrichtigt zu werden, wenn die Tickets verkauft werden. Im Januar 2017 war es dann endlich soweit und wir hatten das Glück, Karten für nur 20£ zu ergattern. Wenn ich mich richtig erinnere, waren sie als „Restricted View“ gekennzeichnet und deshalb so günstig. Aber wie ihr an dem Bild der Bühne dort oben erkennen könnt, war das eigentlich kaum der Rede wert. Wir haben vielleicht zwei kurze Szenen nicht hundert prozentig sehen können, wenn einer der Schauspieler ganz rechts in der Ecke gestanden hat. Aber das kam wirklich so selten vor, dass es kaum aufgefallen ist. Wir haben also alles richtig gemacht! :]

Das Musical selbst war der nackte Oberwahnsinn, echt. Ich kann kaum in Wort fassen, wie atemberaubend es war und ich wünschte, 2016-Hardcore-Fan-Isa hätte das sehen können. Ich glaube, sie hätte von Anfang bis Ende durchgeheult. Die Musik ist ja sowieso out of this word, das muss ich eigentlich gar nicht erst erwähnen [und es war so verdammt schwierig, nicht die ganze Zeit mitzusingen!] und die Choreografien dazu sind so gut durchdacht und ziehen einen so sehr in ihren Bann, dass man eigentlich gar nicht wegsehen kann. Es hat mich also gar nicht gewundert, dass die drei Stunden der Show wie im Flug vergangen sind. Und obwohl ich mir vorher ein bisschen Sorgen über den Cast gemacht habe [weil ich ja nur den Original Cast aus der Spotify-Version kannte], waren die absolut unbegründet, denn diese Leute haben einen spektakulären Job hingelegt. Besonders Jamael Westman [der Schauspieler von Alexander Hamilton himself!] hat mich beeindruckt, da uns in der Warteschlange ein Mitarbeiter des Theaters erzählt hat, dass er gerade erst frisch aus der Schauspielschule gekommen ist, als er bei Hamilton anfing. How freaking amazing is that? Solltet ihr also die Chance haben, euch dieses Musical in London anzusehen, tut es! Ich kann es zu hundert Prozent weiterempfehlen und wünschte, ich könnte es noch tausend Mal sehen!

Eigentlich war Hamilton ja schon genug Awesomeness für ein Wochenende, aber wir mussten noch einen drauf setzen und uns Karten für das letzte Konzert von Dodie Clarks Tour gönnen. Wer Dodie nicht kennen sollte: Sie ist eine wahnsinnig talentierte Youtuberin und ich liebe ihre Musik von ganzem Herzen. Hier, hört euch meine Lieblingssongs an! She, Adored by Him, Sick of Losing Soulmates, In the Middle und Burned Out. Oder hört euch einfach alles von ihr an, she’s the best. Und auch Live war sie wundervoll.

Während wir in London waren haben wir natürlich auch wieder eine ganze Menge Buchshopping getätigt [wie man auf meinem Instagram-Profil verfolgen konnte]. Deshalb werden in ein paar Tagen noch zwei weitere Blogposts dazu folgen. Seid gespannt!

On the road again: Warstein.

Das Internet ist eine Welt voller ungeahnter Gefahren. Vor allem dann, wenn dich scheinbar nette Leute, die du auf Twitter kennengelernt hast, nach Warstein einladen. Und du dort hinfährst, dich auf ein entspanntes Wochenende freust.. Dich jedoch plötzlich in einer dunklen Höhle wiederfindest, in der sie dann ihr wahres Gesicht zeigen und dich verprügeln. Und dich dann einfach dort liegen lassen.

 

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Jahresrückblick: 2015 in Bildern.

Als ich mir vorhin mein eigenes Instagram-Profil zu Gemüte geführt habe, musste ich mal wieder feststellen, was 2015 doch für ein supercooles Jahr für mich war. Ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben einen Job, der mir Spaß gemacht hat und noch dazu mit Kollegen, die ich echt gut leiden konnte. Ich konnte viel Zeit mit Freunden und mindestens genauso viele Stunden mit guten Büchern, Serien und Filmen verbringen. Gereist bin ich auch wie ’ne Nasse. Ich habe das Jahr 2015 innig geliebt und im Laufe der Zeit einige meiner bisher schönsten Erinnerungen geschaffen. *KitschKitschKitsch*

Um jetzt noch weiter in Erinnerungen zu schwelgen [und euch gleichzeitig einen kleinen Einblick in meine wachsende iPhoto-Mediathek zu geben], habe ich mir für Januar bis Dezember ein Bild herausgesucht, das den jeweiligen Monat am besten beschreibt. Also dann.. Macht euch bereit! ;D

Januar

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Im Januar konnte ich die wundervolle Harry Potter Exhibition in Köln bestaunen. Es war superspannend, all die Kulissen, die einem in den Filmen [mal mehr, mal weniger] aufgefallen sind, von Nahem zu sehen und noch dazu alle möglichen Hintergrundinfos zu bekommen. Ich habe bestimmt über zweihundert Bilder in den verschiedenen Räumen verknipst und war einfach nur begeistert davon, was für eine tolle Ausstellung die Veranstalter da auf die Beine gestellt haben. ❤ [Mehr Bilder findet ihr hier]

Februar

Februar2015

Der Februar beinhaltet meine beiden liebsten Lieblingsfeierlichkeiten: Meinen Geburtstag und Fasching. In diesem Jahr haben Ali und ich zwei Faschingspartys im Partnerkostüm gerockt – Nämlich als Rotkäppchen und Wolf im Großmutterkostüm. Und auch wenn viele Leute dachten, dass ich einfach nur ein Mensch im Nachthemd bin, fand ich unseren Aufzug einfach nur wahnsinnig genial, hehe.

März

März2015

Im März war ich mit Annika sowohl auf der Buchmesse [über deren Stimmung in dem Moment leider die Gefahr eines potenziellen, sehr sehr schlimmen Blitzer-Fotos schwebte – Don’t worry. Am Ende kam zum Glück doch nichts ins Haus geflattert. Bestimmt war der Film voll, oder so. Puuuh. ;D] als auch zum ersten Mal auf einem Nachtflohmarkt. Letzteres war echt eine interessante Erfahrung, aber wir mussten feststellen, dass auf dem Erfurter Nachtflohmarkt nur Mist angeboten wird. Und Mangas. Mangas, die wir beide gekauft, aber noch immer nicht gelesen haben, haha. Meine beste Ausbeute des Abends war jedoch ein bunt leuchtender Plastik-Kaktus, den ich aufrichtig liebe. Sein Name ist Hansi.

April

April2015

Im April habe ich [oder Dan&Phil] Alice dazu gebracht, sich in Attack on Titan zu verlieben. Den Screenshot von Alice Reaktion zu einer bestimmten Szene – den ich auf Twitter geposted hatte – sorgte kurze Zeit später dafür, dass wir auf Buzzfeed zu sehen waren. Unser zwei Sekunden Ruhm. Wir warten immer noch darauf, aufgrund dessen mehr Twitter-Follower zu bekommen und fame zu werden.

Mai

Mai2015

Mein allererster Junggesellinnenabschied. Also.. Nicht direkt meiner. Ich war nur dabei. Logisch.
Und auch, wenn ich zuerst nicht überzeugt davon war, stellte sich diese ganze Aktion doch als mega witzig heraus. Es floss eine Menge Sekt während wir zur Fallschirmsprung-Aktion der Braut gefahren sind, es gab eine Kutschfahrt, ein leckeres Picknick zwischendurch und Abends wurden noch harte Karaoke-Battles ausgefochten. Eine feine Sache so ein „JGA“ [Die Abkürzung ist und bleibt schrecklich].

Juni

Juni2015

Im Juni haben ich mich zusammen mit Ali auf den Weg nach Hamburg gemacht, um dem fabelhaften George R.R. Martin ins Gesicht zu blicken. Der gute Mann hat dort nämlich seine erste Lesung in Deutschland abgehalten. Es war wunderbar. So wunderbar! Und was den ganzen Hamburg-Aufenthalt [über den ich hier übrigens einen Travelguide verfasst habe] noch perfekter gemacht hat, war die Tatsache, dass wir uns mit Laura und Ziska treffen konnten. HachHachHach. Love 5eva.<3

Juli

Juli2015

Mein erster Urlaub allein mit dem Muttertier war echt super! Wir haben zusammen eine Woche lang London unsicher gemacht, viel zu viel Geld ausgegeben und sowohl die typische Touristen-Tour [mit Besuch im Tower, London Eye, Changing of Guards, BlahBlahBlah..] abgehalten, als auch kleine Tagestouren gemacht. So waren wir zum Beispiel im Hever Castle – um unsere Anne Boleyn Obsession zu befriedigen – und beim Windsor Castle, um meinen künftigen Sommersitz abzuchecken.

August

August2015

Wien – Mein erster krassgünstiger Urlaubspiraten-Deal und noch dazu eine absolute Augenweide. Wer von dieser Aussicht noch nicht überzeugt ist, der darf sich hier gerne noch weitere Schnappschüsse ansehen. Schloss Schönbrunn und das Hundertwasserhaus waren meine persönlichen Highlights.

September

September2015

Im September habe ich mit einer Freundin 6 Tage in Irland verbracht. In unserem wunderschönen Mietwagen sind wir quer durch’s Land gepflügt und haben uns atemberaubende Landschaften angesehen – Beziehungsweise mit offenem Mund beglotzt. Rückblickend kann ich behaupten, dass das die schönste Reise war, die ich je gemacht habe. [Ich schreibe übrigens derzeit noch an ein paar Blogposts dazu, um euch ganz ausführlich zu zeigen, WIE AWESOME DAS ALLES WAR!]
Und ich hoffe schon die ganze Zeit, dass es mich 2016 wieder ins wunderschöne Irland verschlägt.

Oktober

Oktober2015

ICH WAR MIT ALI IN MÜNCHEN UND WIR HABEN UNS FALL OUT BOY ANGESEHEN, OHMEINGOTT!

November

November2015

Im kalten November wurden die Koffer gepackt, um für 8 Tage ins sonnige Marrakesch zu entfliehen. Einfach, weil wir große Fans von Essiebutton sind und sie mal Travelvlogs dazu geposted hat, in der sie Orangensaft in Massen trinkt und sich niedliche Woll-Hausschuhe ershoppt. Und obwohl Marrakesch schon ein kleiner Kulturschock war, haben diese paar Extra-Tage Sonnenschein meinem seelischen Zustand sehr geholfen und ich habe sogar mal ein kleines bisschen Farbe abbekommen – Heeeeey! Ich bin so stolz. Immer noch. Auch, wenn inzwischen schon alles wieder verblasst ist, höhö.

Dezember

Dezember2015

ICH HABE DAS BESTE WEIHNACHTSGESCHENK EVER BEKOMMEN. EINEN DECKE MIT ÄRMELN. DIE BESTE ERFINDUNG DER MENSCHHEIT SINCE SLICED BREAD. Glückliche Isa ist glücklich.


Zum Schluss möchte ich euch allen noch
EIN SUPERTOLLES JAHR ZWEITAUSENDUNDSECHZEHN
wünschen. Möge es genauso super werden wie 2015.

On the Road again – Hamburg. [Travelguide]

In meinen Augen gibt es viel zu wenige „unkommerzielle“ Posts im Internet, die sich mit verlängerten Wochenenden in Orten befassen, die nicht zufälligerweise London sind. Als ich nämlich vor ein paar Monaten nach Tipps für ein solches Wochenende in Hamburg gesucht habe, stand ich ein bisschen im Regen.. Ich fand zwar einige Veranstaltungen und Flohmärkte auf der offiziellen Website der Stadt, aber trotzdem fehlten mir noch so ein paar simple, handgeklöppelte Blogposts von Sarah Müller, 17.
[Falls ihr jetzt denkt: Ja, aber da gibt’s doch diesen und diesen Blog mit diesem und diesem Eintrag – Lasst es mich bitte wissen! Ich war ganz sicher nicht das letzte Mal im hohen Norden. ;D]

Deshalb präsentiere ich euch nun einen originalen, nicht gesponserten [haha, als ob mich jemals jemand sponsern würde], handgeklöppelten Travelguide [von Isa, 21] über mein supertolles Wochenende in Hamburg! Mit Bildern und Empfehlungen und Links und allem. Was will man mehr?

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HOTEL Ibis, liebes Ibis, du wirst mich nicht mehr los. Ernsthaft, ich hätte schon damals, als ich für meine Zwischenprüfung im Ibis Dresden unterkommen musste, so ein Treueprogramm abschließen sollen. Könnte man sich diese Treuepunkte irgendwann auszahlen lassen, könnte ich sicherlich in zwei oder spätenstens drei Jahren in Rente gehen [haha.. ha]. Aber echt, Ibis Hotels sind super. Egal, ob man sich für Budget oder Styles oder das Original entscheidet. Denn, wie Ali es bereits so galant in Worte fasste: „Die sind ordentlich. Die gibt’s überall. Da weiß man, was man hat.“ Und auch, wenn die Preise im Vergleich nicht immer die absolut günstigsten sind, lohnt sich immer mal ein Blick auf die Angebote. Gerade die Frühbucher- und Wochenend-Specials haben mir schon oft schöne Augen gemacht.

Foto 19.06.15 17 13 58Unser ibis Styles in Hamburg war optimal für ein verlängertes Wochenende. Zwischen dem Hotel und der nächsten U-Bahn Haltestelle [Hamburger Straße] liegen nur fünf Minuten Fußweg – Und trotzdem fühlt man sich, als wäre man mehrere Kilometer vom Lärm der Stadt entfernt. Die Einrichtung ist zweckmäßig, aber zum Teil echt richtig cool. Zum Beispiel stand direkt am Empfang erstmal dieses riesige Kuschelvieh [Shut up and take my money, I want this beast!] von dem ich leider nur so ein minikleines Kartoffelfoto schießen konnte – Das Teil hat mich sofort überzeugt. Genau wie unser Zimmer! Es war hell, groß, sauber und gemütlich – Also genau wie es sein soll. Zwar war das Doppelbett ein bisschen zu hart für meinen Geschmack, aber ich habe unter einer Bewertung auf Tripadvisor gelesen, dass alle Matratzen im Hotel Ende Juni [also kurz nach unserem Aufenthalt] ausgetauscht wurden. Von daher bin ich zuversichtlich, dass es bei meinem nächsten Aufenthalt dort nichts mehr zu beanstanden gibt. ;D

TRANSPORT Um überhaupt erstmal die 331 Kilometer von Zuhause bis nach Hamburg zurückzulegen, haben wir uns für die wahrscheinlich preisgünstigste [und längste] Variante entschieden. Erst ging es [ursprünglich geplant mit dem Zug, welcher dann aber ohne Alternative ausfiel – VIELEN DANK NOCHMAL DAFÜR, LIEBE BAHN] mit dem Auto nach Erfurt und von dort aus dann mit MeinFernbus für 16,00€ nach Hamburg. Unsere Fahrt mit dem prallgefüllten Fernbus dauerte zirka sechs Stunden und war mit vielen Serien und einem How to Train Your Dragon Hörbuch eigentlich ganz gut zu ertragen.

Innerhalb Hamburgs haben wir dann von der Hamburg Card Gebrauch gemacht, von der wir überraschenderweise absolut begeistert waren! Man kann die Hamburg Card entweder online buchen oder direkt vor Ort am Schalter lösen. Die Varianten reichen von einem Tag [16,50€] bis zu fünf Tagen [69,50€], die jeweils für bis zu fünf Personen gelten. Wir haben uns für die 2-Tages-Karte für 30,50€ entschieden und den Preis geteilt. Dafür konnten wir unbegrenzt mit Bus, Bahn und Hafenfähren umherdüsen und bekamen zudem noch Rabatt für viele touristische Attraktionen, in Restaurants und so weiter – alle Partner könnt ihr fein aufgelistet unter diesem Link finden – Aber dazu später mehr!

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WAS GIBT ES ZU SEHEN? In den wenigen Tagen, die wir in Hamburg verbracht haben, wollten wir natürlich so viel wie möglich entdecken – Und das haben wir sogar überraschend gut gemeistert!

Wir haben uns oft an den Landungsbrücken aufgehalten und riesige Boote bestaunt, sind die endlosen Treppen vom Dockland hochgekrochen [und wieder runter, was sich irgendwie als viel schwieriger und schwindelerregender erwies..], um die Aussicht zu genießen und sind durch den Elbtunnel gegangen.

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[Wusstet ihr, dass die da unten im Elbtunnel Musik aus Hannibal spielen?
Okay, das ist nicht offiziell bestätigt, aber es hat sich auf jeden Fall sehr danach angehört!]

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Erwähnte ich eigentlich schon den Grund, warum wir überhaupt erst darauf gekommen sind, Hamburg unsicher zu machen? Es war der Meister persönlich: George R. R. Martin. Oh, ja, ganz genau! Der gute Herr hat dort nämlich eine Lesung vor zirka 3.000 gespannten Zuschauern gehalten. Und es war so awesome! Angefangen hat die Veranstaltung mit einem recht ausführlichen Interview, in dem über seine Kindheit, Inspirationen, sein Leben im Drachen-Fandom [„Dinosaurs are cool. And dragons are like dinosaurs, but they can spit fire and fly. So that’s even cooler!“] und vieles mehr gesprochen wurde.

Danach packte er ein paar Manuskriptseiten aus und begann zu lesen. Oh, der Mann kann vorlesen, das sage ich euch! Ich habe mir danach sagen lassen, dass fast fünfundvierzig Minuten dabei vergangen sind – Sie kamen mir vor wie fünf. Allerhöchstens! [Hach, hach. Wiederholungsbedarf. <3]

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Ein weiteres Highlight unseres Wochenendes war der Besuch des Musicals Der König der Löwen. IMG_9991
OH, GOTT ES WAR SO WUNDERSCHÖN!
Ich konnte mich nach dem Start es ersten Liedes zirka zehn Sekunden zusammenreißen, bevor ich angefangen habe zu heulen. Diese Stimmen! Diese Kostüme! Diese Kreativität! Diese Kindheitserinnerungen! Ich und meine Tränendrüsen hatten absolut keine Chance.

Im Nachhinein frage ich mich, wieso wir diesen Besuch so vom Zufall abhängig gemacht haben. Die Tickets im Internet waren uns nämlich größtenteils zu teuer, also befragte ich Onkel Google und stieß auf eine Verkaufsstelle von Stage Entertainment [Kehrwieder 6], die Restkarten für die Shows anbieten sollte, die durch Vorlage der Hamburg Card etwas günstiger wären. Wir wollten dann vor Ort entscheiden, ob wir Bock darauf haben und wie viel wir gegebenenfalls sparen könnten. Gesagt, getan. Wir standen überpünktlich auf der Matte und uns wurde erklärt, dass es zwar nur sehr selten Restkarten für den König der Löwen gäbe, aber glücklicherweise noch vereinzelte Plätze übrig waren. Und so bekamen wir Karten der Kategorie 3 für 90€ statt der üblichen 110€, konnten zusammen sitzen und hatten einen super Blick auf die Bühne!

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= Random Bilder, die ich nicht im Text erwähnen konnte, lalala =

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Ansonsten kann ich euch den Dungeon in Hamburg sehr empfehlen. Ich dachte früher immer, dass mir das irgendwie zu touristisch ist, aber es hat wirklich Spaß gemacht und einen interessanten Einblick in die dunkleren Seiten der Geschichte Hamburgs gegeben. Ich muss mich bei diesem Erlebnis auch wieder auf die Hamburg Card beziehen, denn ohne den Rabatt wäre ich bei den stolzen Preisen nie da rein gegangen. [I SWEAR I’M NOT SPONSORED I JUST REALLY LIKED THAT FREAKING THING!]

IMG_9976Wenn ihr gar kein Geld ausgeben und trotzdem eine supertolle Zeit haben wollt, empfehle ich euch zum Schluss noch, euch mit amazing Freunden zu treffen, die ihr auf Twitter kennengelernt habt. Am besten solche, die Ziska und Laura heißen.

Und dann geht mit ihnen in die wunderschöne Parkanlange Planten un Blomen. Da gibt’s nämlich überall kleine, umherhoppelnde Kaninchen!

Und Gänse, die Steine essen.

ESSENBildschirmfoto 2015-08-23 um 17.49.06 Was Speis und Trank anging, standen wir in Hamburg natürlich auch nicht im Regen. Ob wir nun mit ’nem Fischbrötchen und ’ner Flasche Astra an der Elbe lümmelten, es uns im Hard Rock Cafe* gutgehen ließen [Uhh, 20% Rabatt durch die Hamburg Card! ;D] oder der Abend im Saints and Sinners in der Nähe der Reeperbahn ausklang – Eines war immer gleich: Es war saulecker!

*Funfact: Den Schnappschuss, da auf der rechten Seite, könnt ihr auch auf dem offiziellen Instagram-Profil des Hard Rock Cafe Hamburg finden. Verrückt, oder?

Und das war er auch schon, mein stark bebilderter „Travelguide“ für Hamburg. Ich hoffe, er kann dem einen oder anderen von euch ein bisschen weiterhelfen. Oder zumindest zum Reisen anregen. ;D

An dieser Stelle möchte ich auch meinen besten Dank an Alicia aussprechen, die wieder mal 98% dieser Bilder geschossen hat, und sie mir so bereitwillig zur Verfüfung stellt. Du bist die Cooleste!


Wart ihr schon mal in Hamburg?
Wenn ja, was waren eure Highlights der Stadt?