Rezension: The Love Song of Miss Queenie Hennessy.

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Titel: The Love Song of Miss Queenie Hennessy
[Deutsch: Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry]
Autorin: Rachel Joyce.
Verlag: Transworldbooks – Taschenbuch – 351 Seiten.
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Worum gehts

„Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.“ Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.
Der preisgekrönte Roman von Rachel Joyce über Geheimnisse und lebensverändernde Momente, Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.

– Zusammenfassung von „Die unwahrscheinliche Pilerreise des Harold Fry“ auf Lovelybooks.

Wer ist die Frau, zu der Harold Fry 1000 Kilometer weit läuft? Als Queenie Hennessy erfährt, dass ihr früherer Kollege Harold Fry auf ihren Abschiedsbrief hin durch ganz England zu ihr ins Hospiz läuft, reagiert sie schockiert: Er bittet sie, auf ihn zu warten. Aber wie soll sie denn warten? Sie ist schließlich todkrank. Doch dann beginnt Queenie, einen weiteren Brief an Harold Fry zu schreiben. Während er auf seiner Wanderung ist, wird sie ihm ihre Geschichte erzählen. Und die Wahrheit gestehen, die er nicht kennt. Dieser Roman ist Queenie Hennessys Brief. Die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau, deren Leben so ganz anders verläuft, als es alle von ihr erwarten. Ein Roman über Aufbruch, Freiheit, Schuld und Hoffnung – und die Frage, ob wir uns gegenseitig retten können.

– Zusammenfassung von „Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry“ auf Lovelybooks.

Meine Meinung

Nachdem ich Anfang des Jahres mit wachsender Begeisterung die Abenteuer des Rentners Harold in „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ verfolgt habe, bekam ich dank einer Buchverlosung/Leserunde von Lovelybooks die Möglichkeit, die ganze Geschichte nochmal aus ganz anderen Augen zu betrachten. Aus den Augen von Queenie Hennessy, dem „Ziel“ von Harold’s Pilgerreise. Wer ist diese Frau, für die Harold all die vielen Meilen quer durch England läuft? Was haben sie zusammen erlebt? Was verbindet sie? Und was geht im Kopf der Frau vor, die eigentlich nur einen Brief verschickt hat, um Lebewohl zu sagen und jetzt einfach werweißwielange warten soll?
All das und noch viel mehr kann man in „The Love Song of Miss Queenie Hennessy“ erfahren.

Ich muss zugeben: Bevor ich anfing, Queenie’s Geschichte zu lesen, war ich etwas besorgt, dass ich mich vielleicht langweilen könnte – Immerhin hatte ich sie ja bereits durch Harold’s Erinnerungen im ersten Band kennengelernt, wusste wie ihre Geschichte mit ihm begann und wie sie endet – Doch diese Zweifel waren vollkommen unbegründet. Schon nach wenigen Kapiteln war ich wieder komplett gefangen: In Queenie’s Erinnerungen an die Vergangenheit, ihrem Leben im Hospiz, ihrer Krankheit und all den Dingen mit denen sie sich täglich herumschlagen muss … Und dabei ist es wirklich faszinierend zu sehen, wie sich der eigener Blickwinkel auf die einzelnen Charaktere, die man bereits im ersten Band kennengelernt hat, verändert. Gerade Harold kam mir in seiner Erzählung immer wie ein ganz normaler Nullachtfünfzehn-Typ vor. Ganz nett, manchmal witzig, aber nicht besonders helle, vielleicht auch ein klein wenig socially awkward. Ich hatte mehr als einmal Mitleid mit ihm, weil er oft [vor allem von seiner Frau Maureen und seinem Sohn David] missverstanden und schlecht behandelt wurde..
Doch aus Queenie’s Augen heraus sieht man den perfekten Mann, der sie trotz all seiner Fehler, die ihn nunmal zu diesem stinknormalen Menschen machen, ihr ganzes Leben lang verzaubert hat.. Queenie berichtet weder hochtrabend noch kitschig [auch wenn es leicht in diese Richtung hätte abrutschen können] von ihrem Leben und ihren Gefühlen, denn Rachel Joyce verleiht ihrem Charakter eine wundervolle, leise Stimme, die ihre Geschichte mit einfachen Worten erzählen kann.

Übrigens: Der englische Schreibstil ist sehr gut zu lesen [ich musste nicht ein einziges Mal die Wörterbuch-App zücken!] und er gefällt mir sogar um Längen besser als die Deutschen Variante. Ich habe mir von Anfang bis Ende so viele Stellen im Buch angestrichen und mit Fähnchen beklebt, was beweis, dass Miss Joyce wirklich weiß, wie sie mit Worten umzugehen hat. Denn mit dem markieren von Lieblingsstellen fange ich oftmals an, schaffe es aber nur selten bis ganz zum Schluss.

Fazit

Ich bin eigentlich kein Mensch der viel mit romantischen Liebesgeschichten anfangen kann. Ich gurre dabei nicht, ich habe keine Herzchen in den Augen und heule nicht stundenlang, wenn dort etwas trauriges passiert. Aber „The Love Song of Miss Queenie Hennessy“ war etwas vollkommen anderes. Ich habe alles gefühlt – ALLES. Tiefe Liebe, Mitleid, Trauer, Verzweiflung.. Die ganze Palette. Und ich habe mich dabei keinen einzigen Augenblick gelangweilt oder mich von Klischees überrollt gefühlt. Denn auch wenn jeder von uns schon die „großen“ Liebesgeschichten gesehen/gelesen/gehört hat, sind es in meinen Augen immer noch die kleinen, stillen, die einen ganz besonders bewegen. [Und ich werde euch jetzt ohne Scham gestehen, dass ich am während der letzten drei Kapitel durchweg geheult habe. Oh, ja.. Das war ein harter Tag..] Deshalb möchte ich dieses Buch allen empfehlen, die eigentlich nicht auf Liebesgeschichten und Schnulz stehen. Lasst euch damit umstimmen.

Oh, und noch ein kleiner Tipp am Rande – Wie bereits erwähnt, habe ich „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ gelesen, bevor ich mich in Queenie’s Sicht der Dinge gestürzt habe. Und ich würde euch empfehlen, das genauso zu machen. Queenie erzählt uns viel aus der Vergangenheit, sie selbst bekommt aber nicht wirklich mit, was im „hier und jetzt“ passiert und was Harold auf seiner Reise erlebt [ist ja klar]. Außerdem lernt man die Figuren so noch besser kennen und gerade die unterschiedliche Sichtweise der [theoretisch] gleichen Geschichte macht „The Love Song of Miss Queenie Hennessy“ zu etwas so Besonderem. [Viele meiner Mitleser aus der Lovelybooks-Leserunde haben Queenie’s Geschichte aber auch als erstes gelesen und es gab viele gute und sehr gute Kritiken dazu, also müsst ihr natürlich nicht auf mich hören, ich spreche nur von meinen Erfahrungen. ;D]

Fünf Sterne
Ich vergebe fünf von fünf Sternen!

Oktober 2014.

Wahnsinn. Diesen Monat war so viel los, ich konnte gar nicht wirklich zur Ruhe kommen. Ich habe viele soziale Kontakte gepflegt, das Meer gesehen, einen stinkenden Krebs gefangen, Freunde besucht, richtig hart gefeiert, Drachen steigen lassen, Kater weggeschlafen, regelmäßig das Kino besucht und die ganze Zeit über fleißig meine Erlebnisse getwittert. Auch Fotobeweise gibt es zur Genüge!

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Gelesen: Diesen Monat konnten zwei Bücher aus meiner „LIES DAS ENDLICH“-Kiste weichen. Das waren Teufelszeug von Joe Hill [was für ein schrecklicher deutscher Titel.. Ich bevorzuge weiterhin das Original: Horns. Unter diesem Titel erscheint übrigens bald die Verfilmung mit Daniel Radcliffe! Trailer gefällig?] und Eona – Drachentochter von Alison Goodman. Beide haben mir supergut gefallen!
Deshalb habe ich gleich danach mit dem Folgeteil Eona – Das letzte Drachenauge begonnen und bin weiterhin begeistert von der Reihe. Außerdem habe ich [dank einer unerklärlichen Glückssträhne] in diesem Monat gleich zwei Bücher von Lovelybooks gewonnen, beziehungsweise als Rezensions-Exemplar erhalten: The Love Song of Miss Queenie Hennessy von Rachel Joyce und Magisterium: Der Weg ins Labyrinth von Cassandra Clare und Holly Black. Beide Bücher wollte ich unbedingt lesen und habe gleich begonnen, sie zu verschlingen, als sie endlich bei mir eintrafen. Falls jemand von euch noch in die Leserunde einsteigen möchte, verlinke ich diese oben. Dort findet ihr [wenn ihr tief und fleißig suchen wollt *husthust*] auch meine Eindrücke zu den einzelnen Leseabschnitten. Aber natürlich werdet ihr abschließende Rezensionen zu beiden Büchern irgendwann auch hier lesen können.

Gesehen: Leute, etwas furchtbares ist geschehen. Miso ist weg. Einfach weg. Nachdem die App mittlerweile schon über ein Jahr lang in den ewigen Jagdgründen weilt, wurde jetzt auch die Website eliminiert. Es ist fürchterlich, ich weiß überhaupt nicht, was ich jetzt mit all meinen Serien machen soll.. Klar, es gibt noch andere Programme in der Richtung, aber so wirklich überzeugen konnte ich mich bisher keines. Und da Miso einfach von heute auf morgen verschwandt, muss ich jetzt auf mein Gedächtnis zurückgreifen, um herauszufinden, was ich mir so reingezogen habe. Mal schauen.

Ich habe eine grandiose erste Staffel von Bates Motel und eine sehr verwirrende von Hemlock Grove gesehen, von denen ich euch ja bereits hier berichtet habe. Weitere Serien kann ich in diesem Monat leider nicht vorweisen, da ich entweder immer eine Menge zutun hatte, oder einfach nur schlafen wollte. Dafür sieht an der Film-Front gar nicht mal so schlecht aus. Zusammen mit Laura, ihrer besseren Hälfte und Ali habe ich mir [den überraschend oberarschkrasscoolen!] Lego Movie angesehen, und zudem Idiocracy. Auf Netflix liefen bei mir auch noch Shrek, Anastasia, Charlie – Alle Hunde kommen in den Himmel und Beastly. Und in Einstimmung auf Mockingjay habe ich mal wieder The Hunger Games und Catching Fire geguckt. Außerdem war ich im Kino zu The Maze Runner [OMG, SO AWESOME!], Can a Song save your Life? [Hmm, naja. Da hätte es in meinen Augen gereicht, den Trailer zu sehen und dann den Soundtrack zu hören..] und Zombeavers [Der beste schlechte Film ever!].

Gehört: Also erstmal muss ich gestehen, dass ich süchtig nach dem Musical von The Count of Monte Christo geworden bin – Und zwar durch My Little Pony Videos auf Youtube. Ja, ich hab selber keine Ahnung, wie ich sowas finden konnte. Aber das ist echt richtig awesome! Schaut euch doch einfach mal die Videos zu A Story Told und Hell To Your Doorstep an und dann reden wir weiter! Jahaaaaaa!
Ich hab sowieso eine Schwäche für Musicals, als lasst mich.. Okay, jetzt aber weiter im Text.

Im Oktober hatte ich überdurchschnittlich viele Ohrwürmer, an denen ich euch natürlich teilhaben lassen möchte, deshalb beschränke ich das heute mal nicht auf drei Lieder. [Attention: Spotify-Links!]

1. Want you Bad – The Offspring
2. Bad Boyfriend – Garbage
3. One Week – Barenaked Ladies
4. Shut up and Dance – Walk the Moon
5. Human Contact – Catey Shaw

Monthly Instagram: So viel poste ich eigentlich sehr selten. Aber es gab einfach zu viel schönes!
Wenn ihr mögt, was ihr hier seht, dann folgt mir doch! Sucht einfach nach „therealisapotter“.

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Was war euer Highlight des Monats?
Benutzt ihr auch Apps oder Websites um bei euren Serien auf dem neusten Stand zu sein?
Wenn ja, welche? Und leidet ihr auch so unter dem Verlust von Miso?