Gelesen: März 2016.

Ehm, entschuldigt? Wo ist bitte der März hin? Hatte der nicht gerade erst angefangen? Irgendwie war im März immer etwas los, und wenn ich zurückblicke, sehe ich mich eigentlich nur arbeiten und den Hamilton-Soundtrack hören. Aber Goodreads sagt, dass ich auch ab und an zum lesen gekommen bin. Und obwohl ich eine ganze Weile an einem bestimmten Buch zu knabbern hatte und einfach nicht vorwärts kam, bin ich trotzdem auf insgesamt 6 Bücher und 2.266 Seiten gekommen. WhoopWhoop!

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Bereits im Februar habe ich im Rahmen des #5Books7Days Readathons The Night Circus von Erin Morgenstern angefangen, dann aber beschlossen, dass es zu schön ist, um es zu binge-readen. Deshalb habe ich die letzten 200 Seiten in den März hineingeschoben und wurde nicht von dieser Entscheidung enttäuscht. Der Aufbau des Buches und der Schreibstil sind ein absoluter Traum und die verstrickte Geschichte um den geheimnisvollen Nachtzirkus Le Cirque des Reves ist einfach nur faszinierend. Auch in die Charaktere habe ich mich ein kleines bisschen verliebt. Definitiv eine ganz große Leseempfehlung!

Kurz danach habe ich einen sehr faulen Sonntag genutzt, um mal wieder auf den neusten Manga-Stand bei Attack on Titan von Hajime Isayama zu kommen [ich habe wirklich so einige Kapitel verpasst, huuuch] und habe damit in einem Rutsch Band 17 und 18 durchgesuchtet. Und OHMANN, ES WAR SO GUT! So viele neue Hintergründe werden enthüllt [Mimimi, Marco! *grosssobbing*] und das letzte Kapitel hat mich an einem ziemlich miesen Cliff hängen lassen. Rude! Aber jetzt heißt es leider wieder warten..

Das Buch, an dem ich mich diesen Monat am längsten aufgehalten habe ist Königin der Schatten von Erika Johansen, das ich als Rezensionsexemplar vom Randomhouse Bloggerportal angefordert hatte. Durch die vielen positiven Meinungen, die so durchs Internet schwirren und die bevorstehende Verfilmung des Buches mit Emma Watson in der Hauptrolle, war ich ziemlich gespannt darauf, wurde aber leider bitter enttäuscht. The Queen of the Tearling – wie es im Original heißt – war absolut gar nichts für mich. Das flache, unglaubwürdige Worldbuilding, die blöden Charaktere und seltsamen Schmuddelheftchen-Sätze haben mich extrem abgeschreckt. Eine längere Rezension findet ihr hier.

Sowohl meine Laune als auch die Anzahl meiner im März gelesenen Bücher hat dann zum Glück Maggie Stiefvater wieder angehoben. The Raven Boys und The Dream Thieves [die ersten beiden Bände aus ihrer Reihe The Raven Cycle] sind Bücher, von denen ich nicht gedacht hätte, sie jemals zu mögen. Ich weiß auch nicht wieso, aber allein der Titel The Raven Boys hat mich von Anfang an abgeschreckt. Die Deutschen Cover haben dann den Rest getan und ich habe es einfach als Klischee-YA-Kram abgestempelt. GOD, I WAS SO WRONG. Denn dann kam Marie – die übrigens zusammen mit ihrem Freund Micha einen wahnsinnig tollen Blog betreibt! Los, abonniert die beiden! Jetzt sofort! #spon – und hat mich eines besseren belehrt. Tja, und was soll ich sagen? Ich liebe alles an diesen Büchern! Die Charaktere, die Freundschaften, die zahlreichen Übernatürlichen Elemente, den witzigen Schreibstil, die entstehenden Lovestorys, das Foreshadowing. ALLES! Gerade lese ich den dritten Band Blue Lily, Lily Blue [habe dabei weiterhin Herzchenaugen] und warte schon gespannt auf das große Finale The Raven King, das am 26. April erscheint, uuhhhh! [Pynch wird Endgame, ganz sicher. Das muss so kommen!]


Was waren eure März-Highlights?

March Favourites || 2015.

Meine ersten zwei März-Wochen verbrachte ich sterbend auf dem Sofa. Die blöde, alte, herumwandernde Grippe hatte ihren Weg nämlich auch zu mir gefunden und so konnte ich eigentlich gar nichts anderes tun, als herumzuliegen und viele Dinge zu konsumieren. Oder Zeugs zu bestellen. Oder Urlaubspläne zu schmieden. Ich hatte einfach so unglaublich viel Zeit! Und da ich somit auch ein bisschen was zu bieten habe, dachte ich mir, ich zeige euch ein paar meiner Lieblinge des Monats.

ENJOY THE MADNESS.

Bücher: ELEANOR & PARK! OH, MEIN GOTT. WAS BIN ICH DOCH VERLIEBT IN DIESES BUCH! AAAAH! … Gut, ich habe diesen Monat auch nur zwei Bücher gelesen, also hatten Eleanor und Park nicht viel Konkurrenz, aber trotzdem! Ich habe noch nie so eine wunderschöne, realistische und unaufgeplusterte Liebesgeschichte erleben dürfen. Hach. ❤ Dass es sich bei Eleanor auch noch um meinen allerersten [bewusst wahrgenommenen] weiblichen Hauptcharakter handelt, der nicht als „dünn“ beschrieben wird, verstärkt meine meine Liebe noch um ein vielfaches. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen „dünne“ Charaktere, egal ob männlich oder weiblich. Es ist mir nur schon sehr oft aufgefallen, dass ich kaum Geschichten kenne, in denen der weibliche Charakter „dick“ ist und diese Tatsache nicht das „Hauptproblem“ ist, das gelöst werden muss. Wisst ihr? Gott, das waren viele Anführungszeichen.

Natürlich gibt es noch zirka 1000 weitere Gründe, um das Buch zu lieben. Lest es! Bitte!c4baca48665e4dc6791ce755b189b627

Serien: Seit kurzem bin ich absolut begeistert von The 100, einer großartigen Serie, die mir Alice ans Herz gelegt hat. Letzten Monat hat sie nämlich diesen Blogpost das Licht der Welt des Internets erblicken lassen – Lest ihn, liebt ihn, lebt ihn. Sofort! Wer danach immer noch kritisch sein sollte, darf sich den letzten Anstoß durch dieses Gifset von Bellamy Blake geben lassen. [Harr Harr]

In The 100 ist die Menschheit ein kleines bisschen krass angeschissen, weil die Erde schon seit 97 Jahren aufgrund von Radioaktivität unbewohnbar ist. [Psssst, Atomkriege sind böse!] Die Überlebenden fristen seither ihr Dasein in einer Raumstation, deren Sauerstoffvorräte langsam aber sicher zur Neige gehen. Um einen Ausweg aus dieser Situation zu finden, werden 100 kriminelle Jugendliche auf die Erde geschickt – Bestenfalls um festzustellen, dass diese wieder bewohnbar ist. Falls nicht.. Naja, hm.. Blöd.

Okay, ich bin ein grottiger Zusammenfasser. Also lest den Post von Alice und schaut den Trailer!

Podcasts: Ich höre eigentlich nicht allzu oft Podcasts, also müssen mich die, die ich mehrere Stunden durchhalte, wirklich süchtig machen. Nach Welcome to Night Vale hat sich nun ein neuer Podcast unter meine Lieblinge geschlichen: Serial! [Oh, mein Gott, der Shit ist so gut! Ich liebe es abgöttisch.]

''Serial''_(podcast)_logoIn Serial verfolgt man in 12 Episoden den Mordfall der achtzehn-jährigen Hae Min Lee, der im Jahr 1999 tatsächlich geschehen ist. Der Hauptverdächtige ist ihr damaliger Ex-Freund Adnan Masud Syed, der für den Zeitpunkt ihres Todes kein Alibi hat. Doch es gibt viele Lücken in diesem Fall.. In der Beweisführung, den Aussagen der Freunde von Adnan und Hae und und und. Die Reporterin und Produzentin Sarah Koenig hat sich diese Ungereimtheiten zur Brust genommen und rollt den Mordfall von Hae nun Stück für Stück in der ersten Staffel von Serial auf. Und es ist so – fucking – spannend! Ernsthaft, jeder von euch, der Kriminalfälle und Drama und Spannung mag, sollte sich das mal geben. Ich bin bisher leider noch nicht beim Finale angekommen, weil es nunmal nichts ist, das man vorm einschlafen hören kann und man sich auch Zeit nehmen sollte, um alles genau zu verstehen. Aber ich bin supergespannt darauf, wie alles endet. Wer lügt und warum und überhaupt und sowieso!

Filme: Mein Kino-Highlight in diesem Monat war ohne Zweifel The Theory of Everything, die Verfilmung der Lebens- und Liebesgeschichte des an ALS erkrankten Physikers Stephen Hawking [Eddie Redmayne] und seiner Frau Jane [Felicity Jones]. Wahrscheinlich haben viele von euch mitbekommen, dass Eddie Redmayne vor kurzem für seine phänomenale Darstellung einen Oscar eingeheimst hat – Und das absolut verdient, wie ich finde! Echt eine wahnsinnige Leistung, die mich komplett überzeugt hat! Oftmals fällt es mir nämlich schwer, einen bekannten Schauspieler als komplett neuen Charakter zu sehen [Also zum Beispiel nicht ständig zu denken: „Komm, sing uns doch mal ein Lied von leeren Stühlen an leeren Tischen vor, Marius!“ … You know what I mean?!]. Aber hier war das genaue Gegenteil der Fall: Ich musste mir mehr als ein Mal ins Gedächtnis rufen, dass Eddie Redmayne nicht Stephen Hawking ist! Argh!
Aber natürlich liefern auch die Nebendarsteller einen superguten Job ab, der Film ist mitreißend, bringt einen zum nachdenken und ganz sicher auch das ein oder andere Mal zum weinen. Einfach großartig!

Youtube: Ori_and_the_Blind_Forest_LogoDank Pat habe ich mich in den letzten März-Tagen jede Nacht vorm Schlafen durch Gronkhs wundervolles Let’s Play von Ori and the Blind Forest gesuchtet. Ich hab keine Ahnung, wie ich den Inhalt möglichst sinnvoll wiedergeben soll, daher lasse ich es einfach und verweise auf Gronkhs Videos. Der ist nämlich absolut verliebt in dieses Spiel und es ist oberniedlich, ihm beim spielen zuzusehen. Ganz besonders goldig ist es, dass er jedes Mal „Autsch“ sagt, wenn sich Ori wehtut. Gnaaaaah. ❤

Außerdem bin ich noch verliebter in Dodie Clark als sowieso schon, schaue jeden Tag pünktlich meine Portion Good Mythical Morning und bestaune die Brille von Will Darbyshire. Und die Tanzkünste von Dan und Phil.

Sooo. Das waren sie auch schon, meine Lieblinge im März.. Wenn auch ein bisschen spät, hehe.
Erzählt mir doch von euren Entdeckungen im März!
Oder – falls ihr schon ein paar von meinen kennt – Was haltet ihr davon?