Rezension: Drei Tage Manhattan-Begleitung gesucht.

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 Titel: Drei Tage Manhattan-Begleitung gesucht.
[Original: The Proposal.]
Autor: Tasmina Perry.
Verlag: Berlin Verlag – Taschenbuch – 430 Seiten.
AmazonGoodreadsLovelybooksVerlagsseite.

Worum gehts

 „Ältere Dame sucht nette Begleitung für Manhattan-Abenteuer vom 23. bis 27. Dezember.“ Für Amy Parrett, die junge New-Yorkerin in London, kommt diese Anzeige wie gerufen. Gerade hat ihr ehrgeiziger Freund Amy den Laufpass gegeben, statt ihr wie erhofft auf dem Tower von London einen Heiratsantrag zu machen. Die zweiundsiebzigjährige Georgia Hamilton ist zwar das genaue Gegenteil von ihr – vornehm, kultiviert und very british –, schließt die junge Amerikanerin aber sofort in ihr Herz. Als Georgia im weihnachtlichen Manhattan von Amys gebrochenem Herzen erfährt, beginnt sie ihre eigene Liebesgeschichte zu erzählen, eine tragische Geschichte, die ins Jahr 1958 nach London und zu den prächtigen Bällen der Debütantinnen führt. Und Amy begreift allmählich, dass sie es in der Hand hat, eine tiefe Verletzung im Leben ihrer älteren Freundin zu heilen.

Meine Meinung

Zirka seitdem ich die Hälfte dieses Buches hinter mir hatte, überlege ich bereits, ob ich eine Rezension schreiben, oder es doch lieber lassen sollte. Aber letztendlich hat meine „Ich muss meine Meinung in die Welt hinaus schreien!„-Ader gewonnen und jetzt bin ich hier gelandet und ihr scheinbar auch. Also lehnen wir uns doch einfach zurück, entspannen und erwarten, was ich scheinbar zu sagen habe.

Durch die „Aufnahmefrage“ einer Lovelybooks-Leserunde bin ich auf die Geschichte von Amy und Georgia aufmerksam geworden. Diese lautete [so oder so ähnlich]: Was würdet ihr denken, wenn ihr eine solche Anzeige lesen würdet? Würdet ihr darauf reagieren oder es nur als Jux und Tollerei abtun? Ich war – und bin es immer noch – der Meinung, dass eine Antwort definitiv nicht schaden kann. Immerhin kann so eine Reise zu einer wunderbaren Erfahrung werden, einem Abenteuer, von dem man noch Jahre später freudestrahlend erzählt.. Und, dass solche netten, alten Damen doch eigentlich immer ein paar tolle Geschichten und nützliche Weisheiten auf Lager haben. Also.. No risk, no fun!

Drei Tage Manhatten-Begleitung gesucht ist [mal so nebenbei bemerkt ein ganz fürchterlicher Titel] mein allererstes Buch der britischen Autorin Tasmina Perry und konnte mich leider nicht so ganz überzeugen, noch andere Werke von ihr zu lesen.. Zwar haben mir der ursprüngliche Gedanke, sowie der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen, jedoch habe ich sie mir vollkommen anders vorgestellt und es gibt in meinen Augen viele Dinge, die verbesserungswürdig sind. Die Kapitel wechselten zwischen dem Blickwinkel von Amy Carrell [Ja. In der Beschreibung oben steht „Parrett“, im Buch heißt sie jedoch plötzlich „Carrell“.. Hoppla!] – einer jungen Amerikanerin die in London lebt, kürzlich von ihrem Freund verlassen wurde und auf die Zeitungsanzeige von Georgia Hamilton antwortet um über Weihnachten nach Hause zu kommen – und Georgias Erinnerungen aus ihrer Jugend, die mit steigender Seitenzahl auch an Tragik wächst. Die Kapitel, in denen es um Amys und Georgias Reise nach Manhattan ging, konnten mich nur an ein paar wenigen Stellen fesseln und ich war sehr enttäuscht, dass man wirklich überhaupt nichts von diesem typischen Reise-Feeling gespürt hat, das man bei solchen Geschichten sonst immer bekommt. Hier hat sich die gute Frau Perry scheinbar kaum Mühe gegeben, all die schönen Orte zu beschreiben, die es zu entdecken gibt. Was mich außerdem mehr als einmal gestört hat, war die sehr Klischee-behaftete Weise, wie sie Amy [und vor allem ihre Beziehung zu diesem blöden Mistsack Daniel *Entschuldigung*] beschrieben hat. Ich kann euch sagen: Die Theorie über das Ende ihrer Geschichte, die ihr euch bereits nach ein paar Kapiteln zurechtlegt.. Die stimmt zu allerhöchster Wahrscheinlichkeit. Die Rückblicke in Georgias Vergangenheit dagegen sind ihr sehr gut gelungen. Die Darstellung der prunkvollen Debütantinnenbälle im Jahr 1958, der Klatsch und Tratsch und der Konkurenzkampf sowie die entstehenden Freundschaften unter den Mädchen kamen mir realistisch vor und es hat mir Spaß gemacht, diese Kapitel zu lesen. Und auch wenn die junge Georgia gerne mal ihre naiven Momente hat, wirkt das erfreulicherweise nicht im Ansatz zu Klischee-mäßig, wie bei der guten Amy. Puuuh.

Fazit

Drei Tage Manhatten-Begleitung gesucht ist im Grunde genommen kein schlechtes Buch. Aber in meinen Augen auch nicht unbedingt ein Gutes. Man sollte bestenfalls nicht allzu genau über die Geschichte nachdenken wollen oder große Charakterentwicklungen erwarten. So für Zwischendurch – als „Fun-Read“ – ist es durchaus zu gebrauchen und man kann seinen Spaß damit haben. Immerhin ist Georgia eine sehr liebenswerte Figur mit einer interessanten und zum Teil sehr tragischen Hintergrundgeschichte und selbst Klischee-Amy Parrett/Carrell hat dann und wann ihren Charme.

Zwei SterneIch vergebe 3 von 5 Sternen [aber eigentlich nur 2,5]

Rezension: The Love Song of Miss Queenie Hennessy.

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Titel: The Love Song of Miss Queenie Hennessy
[Deutsch: Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry]
Autorin: Rachel Joyce.
Verlag: Transworldbooks – Taschenbuch – 351 Seiten.
AmazonGoodreadsLovelybooksVerlagsseite.

Worum gehts

„Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.“ Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.
Der preisgekrönte Roman von Rachel Joyce über Geheimnisse und lebensverändernde Momente, Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.

– Zusammenfassung von „Die unwahrscheinliche Pilerreise des Harold Fry“ auf Lovelybooks.

Wer ist die Frau, zu der Harold Fry 1000 Kilometer weit läuft? Als Queenie Hennessy erfährt, dass ihr früherer Kollege Harold Fry auf ihren Abschiedsbrief hin durch ganz England zu ihr ins Hospiz läuft, reagiert sie schockiert: Er bittet sie, auf ihn zu warten. Aber wie soll sie denn warten? Sie ist schließlich todkrank. Doch dann beginnt Queenie, einen weiteren Brief an Harold Fry zu schreiben. Während er auf seiner Wanderung ist, wird sie ihm ihre Geschichte erzählen. Und die Wahrheit gestehen, die er nicht kennt. Dieser Roman ist Queenie Hennessys Brief. Die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau, deren Leben so ganz anders verläuft, als es alle von ihr erwarten. Ein Roman über Aufbruch, Freiheit, Schuld und Hoffnung – und die Frage, ob wir uns gegenseitig retten können.

– Zusammenfassung von „Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry“ auf Lovelybooks.

Meine Meinung

Nachdem ich Anfang des Jahres mit wachsender Begeisterung die Abenteuer des Rentners Harold in „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ verfolgt habe, bekam ich dank einer Buchverlosung/Leserunde von Lovelybooks die Möglichkeit, die ganze Geschichte nochmal aus ganz anderen Augen zu betrachten. Aus den Augen von Queenie Hennessy, dem „Ziel“ von Harold’s Pilgerreise. Wer ist diese Frau, für die Harold all die vielen Meilen quer durch England läuft? Was haben sie zusammen erlebt? Was verbindet sie? Und was geht im Kopf der Frau vor, die eigentlich nur einen Brief verschickt hat, um Lebewohl zu sagen und jetzt einfach werweißwielange warten soll?
All das und noch viel mehr kann man in „The Love Song of Miss Queenie Hennessy“ erfahren.

Ich muss zugeben: Bevor ich anfing, Queenie’s Geschichte zu lesen, war ich etwas besorgt, dass ich mich vielleicht langweilen könnte – Immerhin hatte ich sie ja bereits durch Harold’s Erinnerungen im ersten Band kennengelernt, wusste wie ihre Geschichte mit ihm begann und wie sie endet – Doch diese Zweifel waren vollkommen unbegründet. Schon nach wenigen Kapiteln war ich wieder komplett gefangen: In Queenie’s Erinnerungen an die Vergangenheit, ihrem Leben im Hospiz, ihrer Krankheit und all den Dingen mit denen sie sich täglich herumschlagen muss … Und dabei ist es wirklich faszinierend zu sehen, wie sich der eigener Blickwinkel auf die einzelnen Charaktere, die man bereits im ersten Band kennengelernt hat, verändert. Gerade Harold kam mir in seiner Erzählung immer wie ein ganz normaler Nullachtfünfzehn-Typ vor. Ganz nett, manchmal witzig, aber nicht besonders helle, vielleicht auch ein klein wenig socially awkward. Ich hatte mehr als einmal Mitleid mit ihm, weil er oft [vor allem von seiner Frau Maureen und seinem Sohn David] missverstanden und schlecht behandelt wurde..
Doch aus Queenie’s Augen heraus sieht man den perfekten Mann, der sie trotz all seiner Fehler, die ihn nunmal zu diesem stinknormalen Menschen machen, ihr ganzes Leben lang verzaubert hat.. Queenie berichtet weder hochtrabend noch kitschig [auch wenn es leicht in diese Richtung hätte abrutschen können] von ihrem Leben und ihren Gefühlen, denn Rachel Joyce verleiht ihrem Charakter eine wundervolle, leise Stimme, die ihre Geschichte mit einfachen Worten erzählen kann.

Übrigens: Der englische Schreibstil ist sehr gut zu lesen [ich musste nicht ein einziges Mal die Wörterbuch-App zücken!] und er gefällt mir sogar um Längen besser als die Deutschen Variante. Ich habe mir von Anfang bis Ende so viele Stellen im Buch angestrichen und mit Fähnchen beklebt, was beweis, dass Miss Joyce wirklich weiß, wie sie mit Worten umzugehen hat. Denn mit dem markieren von Lieblingsstellen fange ich oftmals an, schaffe es aber nur selten bis ganz zum Schluss.

Fazit

Ich bin eigentlich kein Mensch der viel mit romantischen Liebesgeschichten anfangen kann. Ich gurre dabei nicht, ich habe keine Herzchen in den Augen und heule nicht stundenlang, wenn dort etwas trauriges passiert. Aber „The Love Song of Miss Queenie Hennessy“ war etwas vollkommen anderes. Ich habe alles gefühlt – ALLES. Tiefe Liebe, Mitleid, Trauer, Verzweiflung.. Die ganze Palette. Und ich habe mich dabei keinen einzigen Augenblick gelangweilt oder mich von Klischees überrollt gefühlt. Denn auch wenn jeder von uns schon die „großen“ Liebesgeschichten gesehen/gelesen/gehört hat, sind es in meinen Augen immer noch die kleinen, stillen, die einen ganz besonders bewegen. [Und ich werde euch jetzt ohne Scham gestehen, dass ich am während der letzten drei Kapitel durchweg geheult habe. Oh, ja.. Das war ein harter Tag..] Deshalb möchte ich dieses Buch allen empfehlen, die eigentlich nicht auf Liebesgeschichten und Schnulz stehen. Lasst euch damit umstimmen.

Oh, und noch ein kleiner Tipp am Rande – Wie bereits erwähnt, habe ich „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ gelesen, bevor ich mich in Queenie’s Sicht der Dinge gestürzt habe. Und ich würde euch empfehlen, das genauso zu machen. Queenie erzählt uns viel aus der Vergangenheit, sie selbst bekommt aber nicht wirklich mit, was im „hier und jetzt“ passiert und was Harold auf seiner Reise erlebt [ist ja klar]. Außerdem lernt man die Figuren so noch besser kennen und gerade die unterschiedliche Sichtweise der [theoretisch] gleichen Geschichte macht „The Love Song of Miss Queenie Hennessy“ zu etwas so Besonderem. [Viele meiner Mitleser aus der Lovelybooks-Leserunde haben Queenie’s Geschichte aber auch als erstes gelesen und es gab viele gute und sehr gute Kritiken dazu, also müsst ihr natürlich nicht auf mich hören, ich spreche nur von meinen Erfahrungen. ;D]

Fünf Sterne
Ich vergebe fünf von fünf Sternen!

Der Lovelybooks-Leserpreis 2014.

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Die fleißigen Blogger und Leser unter euch haben es sicherlich schon mitbekommen: Es ist wieder Zeit auf Lovelybooks für eure Lieblingsbücher des Jahres abzustimmen! Bis zum 19. November [ja, ich weiß, das ist schon morgen und ich bin mal wieder viel zu spät dran] könnt ihr unter diesem Link in 16 Kategorien eure Favoriten nominieren und ihnen so eine Chance geben, am 20. November im Finalen Ranking einen Platz zu belegen. Jeder der mitmacht und über die Aktion bloggt, instagramt, facebookt oder twittert, kann dabei eines von fünf riesigen Bücherpaketen gewinnen! Also nix wie los, Leute!

Natürlich habe ich keine Zeit verloren und für meine Favoriten abgestimmt..
Auch wenn es wirklich schwer war, in jeder Kategorie jeweils ein Buch herauszupicken.
Denn die Auswahl ist groß. Wirklich groß!

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In den Kategorien „Kinderbücher“, „Erotik“ und „Bestes Hörbuch“ habe ich nicht abgestimmt, da sich meine Leseabenteuer in den ersten beiden eher in Grenzen halten und ich dieses Jahr leider kein aktuelles Hörbuch geschafft habe. Als „Besten Lovelybooks-Autor“ habe ich Kai Meyer nominiert.

Jetzt bin ich aber auch neugierig geworden!
Habt ihr beim Lovelybooks-Leserpreis mitgemacht?
Welche Bücher haben sich dieses Jahr unter eure Favoriten geschlichen?

Rezension: Magisterium – Der Weg ins Labyrinth.

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Titel: Magisterium – Der Weg ins Labyrinth [Original: The Iron Trial]
Autorinnen: Cassandra Clare und Holly Black.
Verlag: Bastei Lübbe – Gebundene Ausgabe – 332 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. November 2014
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Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre zu gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen.

Meine Meinung

Ich gebe zu: Bei Magisterium – Der Weg ins Labyrinth habe ich ein Buch nach seinem Umschlag beurteilt. Als ich es zum ersten Mal in den Händen hielt, war es tatsächlich Liebe auf den ersten Blick. Aber schaut doch nur hin, es ist einfach wunderschön! Das Cover, das Lesebändchen.. und die kupfernen Seiten erst! Oh, mein Gott. Ich musste es erstmal ein paar Stunden lang anstarren.

Aber Spaß beiseite – Denn bereits nach den ersten paar Kapiteln war ich nicht mehr so begeistert.
Zwar konnte mich das Buch vom Optischen sofort überzeugen, die Story brauchte jedoch eine gewisse Anlaufzeit. Ich wurde mit keinem der Charaktere warm, die anfangs sehr flach geschrieben waren, viele Hinweise auf den späteren Verlauf der Geschichte waren mir zu plump „versteckt“ und der Schreibstil von Cassandra Clare und Holly Black ist mir gerade am Anfang sehr häufig sauer aufgestoßen [was ich aber erwartet hatte, da ich dieses Problem auch oft bei den Chroniken der Unterwelt hatte]. Ähnlich unbeeindruckt war auch mein erster Beitrag zur Lovelybooks-Leserunde. Aber Stopp! Geht noch nicht!

Denn natürlich habe ich weitergelesen. Und wurde langsam aber sicher aus meiner Grube der Enttäuschung herausgezogen. Ab einem gewissen Punkt nimmt die Geschichte nämlich Formen an und wird von Kapitel zu Kapitel fesselnder. Sehr schöne Freundschaften entstehen, die Charaktere werden sympathischer und man erfährt endlich etwas mehr über sie, das Leben und der Unterricht im Magisterium sind sehr interessant dargestellt, und an manchen Stellen wird es sogar echt spannend!

Besonders gut gefallen haben mir die letzten Kapitel, die bewiesen haben, dass meine großspurige Behauptung „Ich weiß, was am Ende passiert! Ich wusste es schon nach dreißig Seiten!“ vollkommen falsch war. In der Leserunde schrieb jemand sinngemäß zu dem Thema: Egal, was du denkst. Es ist falsch. Und das stimmt. Dadurch macht das Ende von Magisterium – Der Weg ins Labyrinth [das, wie ihr euch sicher denken könnt, der Beginn einer Reihe ist] unheimlich viel Lust auf mehr und ich kann euch versprechen, dass ich mir die Fortsetzungen ebenfalls zulegen werde. In der Geschichte gibt es nämlich noch viele Potenziale,  die ausgeschöpft, und tausende Wege, die eingeschlagen werden können. Und ich bin echt gespannt darauf, was Cassandra Clare und Holly Black daraus machen!

Fazit

Auch wenn Magisterium – Der Weg ins Labyrinth relativ schwach anfängt, einem so gut wie jeder Charakter unsympathisch ist und die Story selbst, gerade in den ersten Kapiteln, oftmals ein bisschen an Harry Potter erinnert, lohnt es sich, über die ersten paar Kapitel hinauszukommen und richtig in die Abenteuer von Call, Aaron und Tamara einzutauchen. Aufgrund des eher kindlichen Schreibstils ist es vielleicht für etwas jüngere Leser gedacht, aber auch ich [die ich stolze zwanzig Lenze zähle] konnte mich nach einer Weile gut damit abfinden. Falls ihr also zufälligerweise gerade ein gutes Geschenk für einen coolen Menschen sucht [immerhin rückt Weihnachten immer näher!], lege ich euch dieses Buch ans Herz. Probiert es aus – Das könnte das nächste große Ding werden. Und dann könnt ihr sagen:

„Ich hab’s gelesen, bevor es cool war!“ ;D

Zwei Sterne
Ich vergebe drei von fünf Sternen.


= Vielen Dank an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar! =

Oktober 2014.

Wahnsinn. Diesen Monat war so viel los, ich konnte gar nicht wirklich zur Ruhe kommen. Ich habe viele soziale Kontakte gepflegt, das Meer gesehen, einen stinkenden Krebs gefangen, Freunde besucht, richtig hart gefeiert, Drachen steigen lassen, Kater weggeschlafen, regelmäßig das Kino besucht und die ganze Zeit über fleißig meine Erlebnisse getwittert. Auch Fotobeweise gibt es zur Genüge!

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Gelesen: Diesen Monat konnten zwei Bücher aus meiner „LIES DAS ENDLICH“-Kiste weichen. Das waren Teufelszeug von Joe Hill [was für ein schrecklicher deutscher Titel.. Ich bevorzuge weiterhin das Original: Horns. Unter diesem Titel erscheint übrigens bald die Verfilmung mit Daniel Radcliffe! Trailer gefällig?] und Eona – Drachentochter von Alison Goodman. Beide haben mir supergut gefallen!
Deshalb habe ich gleich danach mit dem Folgeteil Eona – Das letzte Drachenauge begonnen und bin weiterhin begeistert von der Reihe. Außerdem habe ich [dank einer unerklärlichen Glückssträhne] in diesem Monat gleich zwei Bücher von Lovelybooks gewonnen, beziehungsweise als Rezensions-Exemplar erhalten: The Love Song of Miss Queenie Hennessy von Rachel Joyce und Magisterium: Der Weg ins Labyrinth von Cassandra Clare und Holly Black. Beide Bücher wollte ich unbedingt lesen und habe gleich begonnen, sie zu verschlingen, als sie endlich bei mir eintrafen. Falls jemand von euch noch in die Leserunde einsteigen möchte, verlinke ich diese oben. Dort findet ihr [wenn ihr tief und fleißig suchen wollt *husthust*] auch meine Eindrücke zu den einzelnen Leseabschnitten. Aber natürlich werdet ihr abschließende Rezensionen zu beiden Büchern irgendwann auch hier lesen können.

Gesehen: Leute, etwas furchtbares ist geschehen. Miso ist weg. Einfach weg. Nachdem die App mittlerweile schon über ein Jahr lang in den ewigen Jagdgründen weilt, wurde jetzt auch die Website eliminiert. Es ist fürchterlich, ich weiß überhaupt nicht, was ich jetzt mit all meinen Serien machen soll.. Klar, es gibt noch andere Programme in der Richtung, aber so wirklich überzeugen konnte ich mich bisher keines. Und da Miso einfach von heute auf morgen verschwandt, muss ich jetzt auf mein Gedächtnis zurückgreifen, um herauszufinden, was ich mir so reingezogen habe. Mal schauen.

Ich habe eine grandiose erste Staffel von Bates Motel und eine sehr verwirrende von Hemlock Grove gesehen, von denen ich euch ja bereits hier berichtet habe. Weitere Serien kann ich in diesem Monat leider nicht vorweisen, da ich entweder immer eine Menge zutun hatte, oder einfach nur schlafen wollte. Dafür sieht an der Film-Front gar nicht mal so schlecht aus. Zusammen mit Laura, ihrer besseren Hälfte und Ali habe ich mir [den überraschend oberarschkrasscoolen!] Lego Movie angesehen, und zudem Idiocracy. Auf Netflix liefen bei mir auch noch Shrek, Anastasia, Charlie – Alle Hunde kommen in den Himmel und Beastly. Und in Einstimmung auf Mockingjay habe ich mal wieder The Hunger Games und Catching Fire geguckt. Außerdem war ich im Kino zu The Maze Runner [OMG, SO AWESOME!], Can a Song save your Life? [Hmm, naja. Da hätte es in meinen Augen gereicht, den Trailer zu sehen und dann den Soundtrack zu hören..] und Zombeavers [Der beste schlechte Film ever!].

Gehört: Also erstmal muss ich gestehen, dass ich süchtig nach dem Musical von The Count of Monte Christo geworden bin – Und zwar durch My Little Pony Videos auf Youtube. Ja, ich hab selber keine Ahnung, wie ich sowas finden konnte. Aber das ist echt richtig awesome! Schaut euch doch einfach mal die Videos zu A Story Told und Hell To Your Doorstep an und dann reden wir weiter! Jahaaaaaa!
Ich hab sowieso eine Schwäche für Musicals, als lasst mich.. Okay, jetzt aber weiter im Text.

Im Oktober hatte ich überdurchschnittlich viele Ohrwürmer, an denen ich euch natürlich teilhaben lassen möchte, deshalb beschränke ich das heute mal nicht auf drei Lieder. [Attention: Spotify-Links!]

1. Want you Bad – The Offspring
2. Bad Boyfriend – Garbage
3. One Week – Barenaked Ladies
4. Shut up and Dance – Walk the Moon
5. Human Contact – Catey Shaw

Monthly Instagram: So viel poste ich eigentlich sehr selten. Aber es gab einfach zu viel schönes!
Wenn ihr mögt, was ihr hier seht, dann folgt mir doch! Sucht einfach nach „therealisapotter“.

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Was war euer Highlight des Monats?
Benutzt ihr auch Apps oder Websites um bei euren Serien auf dem neusten Stand zu sein?
Wenn ja, welche? Und leidet ihr auch so unter dem Verlust von Miso?