On the road again: GoT-Feels in Nordirland.

Hey, wer hätte das gedacht? Ich habe doch tatsächlich einen weiteren Irland-Post verfasst! Nachdem euch der erste Blick auf unseren Roadtrip scheinbar ganz gut gefallen hat, wollte ich euch nicht allzu lange zappeln lassen und habe „jetzt schon“ unsere ersten Ausflugsziele niedergeschrieben.
Seid stolz auf mich, bitte. Ich bin es jedenfalls. [Aber Vorsicht! Das Ganze wird sehr bilderreich.]

Nachdem wir unseren ersten Tag in Irland doch eher unproduktiv [und größtenteils schlafend] verbracht hatten, holten wir diese verlorene Zeit am zweiten Tag auf jeden Fall wieder rein. Wir standen früh auf, schwangen unsere Hintern ins Auto und machten uns auf den Weg, um noch tiefer in den Norden vorzudringen. Wie bereits erwähnt, wollten wir in Nordirland unbedingt verschiedene Game of Thrones Drehorte erkunden – Und nach zirka 1 1/2 Stunden Fahrt gelangten wir auch schon an unser erstes Ziel: Die Cushendun Caves. Das ist der Ort, an dem Melisandre in der zweiten Staffel  diesen Schatten.. Dämonen.. Dingsi.. ehm, naja, das Licht der Welt erblicken lässt? Jedenfalls ist das voll die coole Höhle!

Cushendun selbst lässt sich aber auch nicht lumpen. Der Strand ist superschön, die Aussicht erst recht und es gibt unzählige kleine Spazierwege, die ich am liebsten alle abgelaufen hätte. ❤

Ein ganz besonderes Highlight war für mich auch der amtierende Ziegenkönig Johann! Schaut ihn euch an, mit seinen knuffigen Bäckchen und selbstbewusstem Auftreten. Er ist der beste König. Für immer.

Nachdem wir Johann gefühlte Stunden lang bewundert hatten, hieß es aber auch schon wieder: Hühner gesattelt und weitergeritten! Als nächstes führte uns unser Weg zur Carrick-a-Rede Rope Bridge.

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Carrick-a-Rede ist eine kleine Insel, die durch eine Hängebrücke mit dem Festland verbunden ist.
Und diese Hängebrücke ist echt ein Abenteuer für sich! Zwar ist sie nur 20 Meter lang, hängt aber dafür auch 30 Meter über einer Meerenge und ich war beim Überqueren sehr froh darüber, dass ich nicht unter Höhenangst leide. Funfact Nummer 1: Diese Brücke wurde vor rund 350 Jahren von Fischern gespannt, die Lachse fangen wollten. „Carrick-a-Rede“ bedeutet nämlich wortwörtlich „Fels im Weg“ und bezieht sich darauf, dass die Insel den Lachsen, die zu ihren Laichplätzen kommen wollen – Einfach verdammt im Weg ist und sie drumherum schwimmen müssen. Für die Fischer war es dann natürlich ein leichtes, einfach ihre Netze auszuwerfen und sich die Fische zu krallen. Funfact Nummer 2: Die wahnsinnig schöne Umgebung wurde in Game of Thrones als Drehort für Storm’s End benutzt.

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Logischerweise hatten wir noch nicht genug vom Sightseeing. Wir sind Profis. Natürlich hatten wir noch ein oder zwei Asse im Ärmel. Deshalb fuhren wir als nächstes weiter zum Giants Causeway.
Beim ersten Blick, der so über die Bilder schweift, könnte man natürlich sagen: „Oh, wow. Ein Haufen Steine“. Das stimmt. ABER! Es ist ein ganzer Haufen ECKIGER Steine! Look at it! It’s amazing!
Ehrlich, der Giants Causeway ist wunderschön. Und auch, wenn mir der Eintritt ein kleines bisschen wehgetan hat, hat es sich auf jeden Fall gelohnt! Auch der Audioguide war echt nützlich – Denn hinter fast jeder Gesteinsformation steckt die ein oder andere witzige Legende. Obwohl es mir oft schwer gefallen ist, genau hinzuhören, weil es viel zu viel Spaß gemacht hat, einfach wild drauflos zu klettern.

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Nachdem wir den steilen Weg zurück zum Auto hinter uns hatten, wurde es so langsam ziemlich dunkel. Deshalb war es mir leider nicht möglich, unserem letzten Ausflugsziel des Tages fotografisch gerecht zu werden. Als wir nämlich an den Dark Hedges – die in Game of Thrones zur King’s Road wurden – ankamen, war es schon so düster, dass ich meine Kamera damit nicht mehr klar kam. Aber naja, dieses verwackelte Bild ist zumindest nicht ganz so fürchterlich. Und die Bremslichter des Autos vor uns sehen irgendwie cool aus, hehe. [Es war übrigens IRL viel dunkler als es auf dem Foto aussieht! Lacht nich! :D]


Und das war er auch schon. Unser zweiter Tag in Irland.
[Ich hoffe, ihr hattet WLAN und musstet nicht eure Mobilen Daten opfern, um die Bilder zu sehen]
Freut euch schon mal auf mehr Küstenbilder. Und Dublin!

On the Road again – Hamburg. [Travelguide]

In meinen Augen gibt es viel zu wenige „unkommerzielle“ Posts im Internet, die sich mit verlängerten Wochenenden in Orten befassen, die nicht zufälligerweise London sind. Als ich nämlich vor ein paar Monaten nach Tipps für ein solches Wochenende in Hamburg gesucht habe, stand ich ein bisschen im Regen.. Ich fand zwar einige Veranstaltungen und Flohmärkte auf der offiziellen Website der Stadt, aber trotzdem fehlten mir noch so ein paar simple, handgeklöppelte Blogposts von Sarah Müller, 17.
[Falls ihr jetzt denkt: Ja, aber da gibt’s doch diesen und diesen Blog mit diesem und diesem Eintrag – Lasst es mich bitte wissen! Ich war ganz sicher nicht das letzte Mal im hohen Norden. ;D]

Deshalb präsentiere ich euch nun einen originalen, nicht gesponserten [haha, als ob mich jemals jemand sponsern würde], handgeklöppelten Travelguide [von Isa, 21] über mein supertolles Wochenende in Hamburg! Mit Bildern und Empfehlungen und Links und allem. Was will man mehr?

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HOTEL Ibis, liebes Ibis, du wirst mich nicht mehr los. Ernsthaft, ich hätte schon damals, als ich für meine Zwischenprüfung im Ibis Dresden unterkommen musste, so ein Treueprogramm abschließen sollen. Könnte man sich diese Treuepunkte irgendwann auszahlen lassen, könnte ich sicherlich in zwei oder spätenstens drei Jahren in Rente gehen [haha.. ha]. Aber echt, Ibis Hotels sind super. Egal, ob man sich für Budget oder Styles oder das Original entscheidet. Denn, wie Ali es bereits so galant in Worte fasste: „Die sind ordentlich. Die gibt’s überall. Da weiß man, was man hat.“ Und auch, wenn die Preise im Vergleich nicht immer die absolut günstigsten sind, lohnt sich immer mal ein Blick auf die Angebote. Gerade die Frühbucher- und Wochenend-Specials haben mir schon oft schöne Augen gemacht.

Foto 19.06.15 17 13 58Unser ibis Styles in Hamburg war optimal für ein verlängertes Wochenende. Zwischen dem Hotel und der nächsten U-Bahn Haltestelle [Hamburger Straße] liegen nur fünf Minuten Fußweg – Und trotzdem fühlt man sich, als wäre man mehrere Kilometer vom Lärm der Stadt entfernt. Die Einrichtung ist zweckmäßig, aber zum Teil echt richtig cool. Zum Beispiel stand direkt am Empfang erstmal dieses riesige Kuschelvieh [Shut up and take my money, I want this beast!] von dem ich leider nur so ein minikleines Kartoffelfoto schießen konnte – Das Teil hat mich sofort überzeugt. Genau wie unser Zimmer! Es war hell, groß, sauber und gemütlich – Also genau wie es sein soll. Zwar war das Doppelbett ein bisschen zu hart für meinen Geschmack, aber ich habe unter einer Bewertung auf Tripadvisor gelesen, dass alle Matratzen im Hotel Ende Juni [also kurz nach unserem Aufenthalt] ausgetauscht wurden. Von daher bin ich zuversichtlich, dass es bei meinem nächsten Aufenthalt dort nichts mehr zu beanstanden gibt. ;D

TRANSPORT Um überhaupt erstmal die 331 Kilometer von Zuhause bis nach Hamburg zurückzulegen, haben wir uns für die wahrscheinlich preisgünstigste [und längste] Variante entschieden. Erst ging es [ursprünglich geplant mit dem Zug, welcher dann aber ohne Alternative ausfiel – VIELEN DANK NOCHMAL DAFÜR, LIEBE BAHN] mit dem Auto nach Erfurt und von dort aus dann mit MeinFernbus für 16,00€ nach Hamburg. Unsere Fahrt mit dem prallgefüllten Fernbus dauerte zirka sechs Stunden und war mit vielen Serien und einem How to Train Your Dragon Hörbuch eigentlich ganz gut zu ertragen.

Innerhalb Hamburgs haben wir dann von der Hamburg Card Gebrauch gemacht, von der wir überraschenderweise absolut begeistert waren! Man kann die Hamburg Card entweder online buchen oder direkt vor Ort am Schalter lösen. Die Varianten reichen von einem Tag [16,50€] bis zu fünf Tagen [69,50€], die jeweils für bis zu fünf Personen gelten. Wir haben uns für die 2-Tages-Karte für 30,50€ entschieden und den Preis geteilt. Dafür konnten wir unbegrenzt mit Bus, Bahn und Hafenfähren umherdüsen und bekamen zudem noch Rabatt für viele touristische Attraktionen, in Restaurants und so weiter – alle Partner könnt ihr fein aufgelistet unter diesem Link finden – Aber dazu später mehr!

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WAS GIBT ES ZU SEHEN? In den wenigen Tagen, die wir in Hamburg verbracht haben, wollten wir natürlich so viel wie möglich entdecken – Und das haben wir sogar überraschend gut gemeistert!

Wir haben uns oft an den Landungsbrücken aufgehalten und riesige Boote bestaunt, sind die endlosen Treppen vom Dockland hochgekrochen [und wieder runter, was sich irgendwie als viel schwieriger und schwindelerregender erwies..], um die Aussicht zu genießen und sind durch den Elbtunnel gegangen.

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[Wusstet ihr, dass die da unten im Elbtunnel Musik aus Hannibal spielen?
Okay, das ist nicht offiziell bestätigt, aber es hat sich auf jeden Fall sehr danach angehört!]

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Erwähnte ich eigentlich schon den Grund, warum wir überhaupt erst darauf gekommen sind, Hamburg unsicher zu machen? Es war der Meister persönlich: George R. R. Martin. Oh, ja, ganz genau! Der gute Herr hat dort nämlich eine Lesung vor zirka 3.000 gespannten Zuschauern gehalten. Und es war so awesome! Angefangen hat die Veranstaltung mit einem recht ausführlichen Interview, in dem über seine Kindheit, Inspirationen, sein Leben im Drachen-Fandom [„Dinosaurs are cool. And dragons are like dinosaurs, but they can spit fire and fly. So that’s even cooler!“] und vieles mehr gesprochen wurde.

Danach packte er ein paar Manuskriptseiten aus und begann zu lesen. Oh, der Mann kann vorlesen, das sage ich euch! Ich habe mir danach sagen lassen, dass fast fünfundvierzig Minuten dabei vergangen sind – Sie kamen mir vor wie fünf. Allerhöchstens! [Hach, hach. Wiederholungsbedarf. <3]

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Ein weiteres Highlight unseres Wochenendes war der Besuch des Musicals Der König der Löwen. IMG_9991
OH, GOTT ES WAR SO WUNDERSCHÖN!
Ich konnte mich nach dem Start es ersten Liedes zirka zehn Sekunden zusammenreißen, bevor ich angefangen habe zu heulen. Diese Stimmen! Diese Kostüme! Diese Kreativität! Diese Kindheitserinnerungen! Ich und meine Tränendrüsen hatten absolut keine Chance.

Im Nachhinein frage ich mich, wieso wir diesen Besuch so vom Zufall abhängig gemacht haben. Die Tickets im Internet waren uns nämlich größtenteils zu teuer, also befragte ich Onkel Google und stieß auf eine Verkaufsstelle von Stage Entertainment [Kehrwieder 6], die Restkarten für die Shows anbieten sollte, die durch Vorlage der Hamburg Card etwas günstiger wären. Wir wollten dann vor Ort entscheiden, ob wir Bock darauf haben und wie viel wir gegebenenfalls sparen könnten. Gesagt, getan. Wir standen überpünktlich auf der Matte und uns wurde erklärt, dass es zwar nur sehr selten Restkarten für den König der Löwen gäbe, aber glücklicherweise noch vereinzelte Plätze übrig waren. Und so bekamen wir Karten der Kategorie 3 für 90€ statt der üblichen 110€, konnten zusammen sitzen und hatten einen super Blick auf die Bühne!

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= Random Bilder, die ich nicht im Text erwähnen konnte, lalala =

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Ansonsten kann ich euch den Dungeon in Hamburg sehr empfehlen. Ich dachte früher immer, dass mir das irgendwie zu touristisch ist, aber es hat wirklich Spaß gemacht und einen interessanten Einblick in die dunkleren Seiten der Geschichte Hamburgs gegeben. Ich muss mich bei diesem Erlebnis auch wieder auf die Hamburg Card beziehen, denn ohne den Rabatt wäre ich bei den stolzen Preisen nie da rein gegangen. [I SWEAR I’M NOT SPONSORED I JUST REALLY LIKED THAT FREAKING THING!]

IMG_9976Wenn ihr gar kein Geld ausgeben und trotzdem eine supertolle Zeit haben wollt, empfehle ich euch zum Schluss noch, euch mit amazing Freunden zu treffen, die ihr auf Twitter kennengelernt habt. Am besten solche, die Ziska und Laura heißen.

Und dann geht mit ihnen in die wunderschöne Parkanlange Planten un Blomen. Da gibt’s nämlich überall kleine, umherhoppelnde Kaninchen!

Und Gänse, die Steine essen.

ESSENBildschirmfoto 2015-08-23 um 17.49.06 Was Speis und Trank anging, standen wir in Hamburg natürlich auch nicht im Regen. Ob wir nun mit ’nem Fischbrötchen und ’ner Flasche Astra an der Elbe lümmelten, es uns im Hard Rock Cafe* gutgehen ließen [Uhh, 20% Rabatt durch die Hamburg Card! ;D] oder der Abend im Saints and Sinners in der Nähe der Reeperbahn ausklang – Eines war immer gleich: Es war saulecker!

*Funfact: Den Schnappschuss, da auf der rechten Seite, könnt ihr auch auf dem offiziellen Instagram-Profil des Hard Rock Cafe Hamburg finden. Verrückt, oder?

Und das war er auch schon, mein stark bebilderter „Travelguide“ für Hamburg. Ich hoffe, er kann dem einen oder anderen von euch ein bisschen weiterhelfen. Oder zumindest zum Reisen anregen. ;D

An dieser Stelle möchte ich auch meinen besten Dank an Alicia aussprechen, die wieder mal 98% dieser Bilder geschossen hat, und sie mir so bereitwillig zur Verfüfung stellt. Du bist die Cooleste!


Wart ihr schon mal in Hamburg?
Wenn ja, was waren eure Highlights der Stadt?

September 2014.

Ich habe so den Eindruck, dass ich am Ende eines jeden Monats „OHGOTT, DIE ZEIT VERGEHT SO SCHNELL“-schreiend durch die Gegend renne. Aber ehrlich mal, es ist doch wirklich so. War nicht letztens erst Silvester? Also Silvester 2010? Ich komm nicht hinterher. Liegt bestimmt am Alter.

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Entschuldigt bitte die schlechte Qualität, aber SEHT EUCH DAS AN! Das ist das beste und krasseste verspätete-Geburtstagsgeschenk, ever!

Diesen Monat habe ich Party gemacht, Leute! Wahnsinn, oder? Es gibt sogar Beweise. In Form von Fotos. Und am Ende dieses Posts könnt ihr sogar einige davon bestaunen. Das Leben ist schön. Natürlich war nur einer meiner Abende mit einer solchen Ausschweifung gefüllt. Danach war ich krank, bin jeden Abend um neun ins Bettchen gekrochen und habe mich trotzdem jeden Morgen totmüde wieder rausgequält um zur Arbeit zu gehen.. Also hat sich das wohl irgendwie wieder ausgeglichen.

Gelesen: Leute, Leute, Leute.. Jetzt wird’s peinlich. Diesen Monat habe ich kein Buch geschafft. Jedenfalls nicht wirklich von vorne bis hinten. Mr. Penumbra’s 24-Hour-Bookstore konnte zwar am fünften Septembertag endlich vom Nachtschrank zurück ins Bücherregal wandern, aber an diesem Buch lese ich [aus mir unerfindlichen Gründen] auch schon seit Juni, also ist das nicht so die Leistung.. Inzwischen habe ich zwar zwei weitere Bücher angefangen, konnte sie aber beide noch nicht beenden, obwohl sie mir bisher sehr gefallen. Es bleibt mir also nichts anderes übrig, als euch im nächsten Monat von ihnen zu erzählen. Aber so habt ihr immerhin etwas, auf das ihr euch freuen könnt. Oder so.

Gesehen: Naja, immerhin in diesem Bereich kann ich mit meinen Taten glänzen. Denn – liebe Gemeinde, ihr habt sicher schon alle den schallenden Gesang der Glückseligkeit vernommen – Deutschland hat jetzt Netflix. Und mit „Deutschland“ meine ich MICH! Ungelogen, es ist awesome. Ich habe mit so vielen neuen Shows angefangen, dass die hier alle gar keinen Platz finden würden. Also habe ich mir erlaubt, einen separaten Blogpost darüber zu verfassen, den ihr bald(!) hier lesen könnt.

Neben diesen ganzen neuen Sucht-Serien habe ich außerdem die zweite Staffel von The Walking Dead beendet – und entschieden, dass ich die Geschichte über all diese Menschen, die mich nicht im geringsten interessieren und die ich allesamt(!) nicht leiden kann, nicht weiter verfolgen werde. Eigentlich bin ich ziemlich stolz darauf, dass ich mich so lange durch die Show gequält (und ihr somit eine faire Chance gegeben) habe. Aber irgendwann ist’s einfach genug.

Sehr begeistert hat mich dagegen mein Rewatch der vierten Staffel von Game of Thrones und der ersten Staffel von A Young Doctor’s Notebook [trotz teils fürchterlicher deutscher Synchronisation. Aber was tut man nicht alles für die eigenen zu-faul-zum-Englisch-lernen-Eltern] und die erste Staffel von Penny Dreadful, die mich innerhalb kürzester Zeit zum durchsuchten zwang. FETTE EMPFEHLUNG.

Guardians of the Galaxy gabs natürlich auch zu sehen. Es war herrlich, wunderschön und supertoll. Aber dazu brauche ich euch nix zu sagen, oder? Den Kinobesuch habt ihr sicher schon hinter euch. ;D

Gehört: Zuallererst fällt mir da In Schwarz, das neue Album von Kraftklub, ein. Grundsätzlich bin ich eigentlich so ein Mensch, der Alben beim Ersten-Hören immer irgendwie scheiße findet. Erst mit der Zeit gewöhne ich mich dran und finde sie dann irgendwann super. In Schwarz geht aber sofort ins Ohr – Vielleicht auch einfach, weil es seinem Vorgänger sehr sehr oft sehr sehr ähnlich klingt, wer weiß?

Oft lief bei mir in diesem Monat auch die Spotify-Liste „The Happy Hipster“ [Yes, sometimes I’m that kind of person. Aber hört doch mal rein. Gerade die ersten paar Lieder sind gar nicht so ungeil.] und die ein oder andere Session von Mumford and Sons. Denn die machen immer glücklich.

Meine drei Favoriten stammen alle von Youtubern und lassen sich ganz schnell bestimmen. ENJOY.
1. Never Met You – Tessa Violet + Tom Law
2. Love is on the Radio – Carrie Hope Fletcher + Tom Fletcher
3. I See the Light [Tangled Cover] – Carrie Hope Fletcher + PetesJams

Gekauft: Ehm, tja, naja, ehm, jaaaaa. In einem Anfall von „ICH BRAUCHE DAS, DAS IST SO WICHTIG FÜR MICH, OHMEINGOTT, WENN NICHT JETZT, WANN DANN? WENN NICHT HIER, SAG MIR WO UND WANN, WENN NICHT WIR, WER SONST? MEIN LEBEN GEHT ANSONSTEN NICHT WEITER, MIMIMIMIMI.“ habe ich einen Ratenzahlungsplan unterschrieben und mir ein MacBook Air gekauft. Sein Name ist Heribert, er ist wunderschön und wir lieben uns. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, ein heißes Fotoshooting mit ihm zu veranstalten – er ist auch ein klein bisschen schüchtern. Also müsst ihr euch wohl mit diesem Kartoffelbild begnügen. Glaubt mir, er ist noch 100000x schöner!

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Außerdem [und nicht weniger awesome] habe ich mir einen Unterus-Schlüsselanhänger gegönnt!
Und da ich bereits viele viele Anfragen deswegen bekommen habe: Diesen Uterus UND NOCH VIEL MEHR gibt es auf iheartguts.com ❤ Supertoller Shop mit dickerfetter Kaufempfehlung!

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Monthly Instagram: Diese „Geklickt“-Kategorie hat für mich irgendwie nicht so richtig Sinn gemacht. Versteht mich nicht falsch. Ich finde ständig superherrliche Sachen im Internet. Und ich Bookmarke mir auch das meiste davon. Aber ich sortiere halt nicht monatlich sondern nach Themen, sozusagen. Und deshalb finde ich nichts wieder, wenn ich am Ende des Monats hier sitze und diesen Post zusammenhämmere. Deshalb dachte ich mir, ich gehe euch mit meinem Instagram-Feed auf den Sack. YAY! [Wer meinen künstlerischen Ergüssen folgen möchte, sucht einfach nach „therealisapotter„.]

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Ali und Isa kochen Zeuch: #1 Sansa’s Zitronenküchlein!

The IsaPotter-Blogproduction proudly presents: Ali und Isa kochen Zeuch. Eine unheimlich abgefahrene, neue Kategorie in diesem Blog.
Macht euch gefasst auf Rezepte, die wir komplett aus dem Internet oder diversen Büchern geklaut und sehr unerfolgreich nachgekocht/-gebacken haben. Wir sind natürlich keine Koch-Profis, deshalb solltet ihr euch nicht wundern, wenn das Endprodukt mal nicht allzu perfekt aussieht.

Aber egal! Es macht Spaß und ihr seid ja gerade trotzdem da, um über unsere Ausschweifungen zu lesen. So let’s get started!

#1 – Sansa’s Zitronenküchlein

Unser allererstes nachgekochtes Rezept stammt aus dem offiziellen Kochbuch zu A Game Of Thrones. Da wir beide große Fans der Serie und auch der Bücher sind, hat das natürlich ganz wunderbar gepasst [außerdem war es relativ einfach, was vielleicht auch eine klitzekleine Rolle spielte].

Im Buch gibt es zwei verschiedene Versionen dieser Kekse, die „Traditionelle“ und die „Moderne“ Variante. Wir haben uns diesmal für die Traditionellen entschieden. Außerdem sagt uns das Buch, dass Sansa’s Zitronenküchlein eine Mischung aus Kuchen und Keks sind – Bei uns sind es doch eher Kekse geworden. Ja. Irgendwie schon. Definitiv.

Nomnom.
Omnomnomnomnom.

Es ist mir vollkommen klar, dass ihr die Dinger gerade seht und sie unbedingt ebenfalls backen wollt. Fear not, my friends. Ihr könnt gleich loslegen.
Für etwa 36 Stück dieser Leckereien braucht ihr folgendes:

⊗ 300 g Mehl
⊗ 450 g grober Streuzucker
⊗ 6 EL Butter
⊗ Die abgeriebene Schale von 2 Zitronen
⊗ 1 Ei
⊗ 2 Eigelbe

Für die Glasur [auf die wir aus noch ungeklärten Gründen verzichtet haben] braucht ihr außerdem noch:

⊗ 60 g Puderzucker
⊗ 1 1/2 TL Milch

Sobald ihr all diese Sachen habt, kann’s eigentlich auch schon losgehen.

Zuerst müsst ihr in einer großen Schüssel das Mehl und den Streuzucker mischen und dann nach und nach die Butter, Zitronenschalen, das Ei und die Eigelbe dazugeben und gründlich durchmischen.
[Falls ihr euch beim Backen genauso dumm anstellen solltet wie ich, empfehle ich euch, die Butter vorher kurz in die Mikrowelle zu stellen, damit sie weich wird. Ich hab das nämlich nicht getan und musste dann einen harten Kampf mit dem Mixer ausfechten. Außerdem habe ich immer noch Teig und Butter und ALLES auf meinem Shirt kleben. Nur so nebenbei]
Wenn alles gut vermischt ist, knetet ihr den Teig so lange, bis er nicht mehr klebrig ist – falls nötig, fügt ihr noch ein bisschen Mehl hinzu.
Ist der Teig zu trocken? Kein Ding! Kippt einfach noch ein bisschen Wasser oder Zitronensaft rein.

Schmackofatz.
Schmackofatz.

Jetzt könnt ihr schon mal euren Ofen auf 180°C vorheizen und ein großes Backblech mit Backpapier auslegen. Während der Ofen dann so vor sich hin heizt, formt ihr aus eurem Teig viele kleine Kugeln [Der Durchmesser soll laut Buch 2,5 cm betragen. Aber mal ehrlich, wer misst denn sowas nach?] und legt sie auf das vorbereitete Backblech. Wichtig dabei ist: Abstand halten!

Yummy, yummy, yummy. I got love in my tummy.

Sieht euer Ergebnis in etwa so aus wie auf dem Bild? Supi!
Also ab in den Ofen damit und 15 Minuten backen, bis die Schätzchen ein bisschen Farbe kriegen. Logischerweise nehmt ihr sie danach aus dem Ofen und legt sie dann zum Abkühlen auf ein Ofengitter.. Oder auf den Tisch. Oder wo sonst noch Platz ist. Mir ist das eigentlich egal.

Wer ein bisschen Glasur dazu will, verrührt jetzt noch etwas Milch und Puderzucker und träufelt das Ganze auf die Kekse, nachdem sie abgekühlt sind.

Joah, Mensch.. Und das war das ganze Hexenwerk eigentlich auch schon.
Ich wünschte, mir würde noch irgendetwas weises einfallen, was ich hier an den Schluss schreiben könnte. Aber Ali und ich sind ja immerhin neu im Food-Blogging-Business und haben noch viel Zeit, um uns kreativen Mist einfallen zu lassen. Also beenden wir das Ganze nun mit einem herzhaften: Kocht euch ’nen Kaffee und vernichtet euer Backwerk. BECAUSE WINTER IS COMING!

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