On the Road again – London. [Day 4/6]

Nach unserem schmerzhaften Abschied von Laura taten Ali und ich erstmal das, was wir am allerbesten können: Ausschlafen. Zumindest war das unser ursprünglicher Plan. Doch das Hotelpersonal hatte scheinbar etwas dagegen – Denn so zirka um 8 Uhr morgens ging der Feueralarm los und bescherte uns eine mittelschwere Herzattacke. Nachdem wir uns bei unseren [zufälligerweise ebenfalls deutschen] Zimmernachbarn erkundigt hatten, stellte sich heraus, dass es zum Glück nur ein Fehlalarm war und nix brenzliches vor sich ging. Also legten wir uns bockig wieder ins Bett und schworen „wir holen jetzt noch mindestens drei Stunden Schlaf nach. So“. Und das.. taten wir dann auch. Erst kurz vor der Mittagszeit schälten wir uns wieder aus dem Bett, „frühstückten“ noch ein bisschen und starteten somit relativ spät in unseren Sightseeing-Tag.

Da Ali zum ersten Mal in London war, mussten wir logischerweise alle Touristen-Wege ablaufen. Für mich war es zwar bereits der dritte Urlaub in London, ich kann mich aber an den Sehenswürdigkeiten nicht wirklich satt sehen. Außerdem kann man nie zu viele Bilder von ihnen haben. Am I right?!

Als erstes konnten wir den Tower of London und die Tower Bridge von unserer ToDo-Liste streichen.

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An alle, die in der letzten Zeit in London waren: Habt ihr auch diese unheimlich tollen Buch-Bänke entdeckt? Sie sind so schön, dass man sie einfach lieben muss! [Am tollsten finde ich die Version von „Das Dschungelbuch“ im Greenwich Park.] Ich wünschte, die Bänke würden immer dort stehen.

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Wir spazierten eine Weile an der Themse entlang und machten immer mal wieder Abstecher in kleinere Seitenstraßen, sodass wir irgendwann auch am Christmas Shop und beim Borough Market vorbeischauen konnten. Unterwegs stießen wir auf die coolsten Straßenmusiker der Welt: Jam Jar. Also wirklich, die waren richtig awesome. Wir haben uns über eine halbe Stunde bei denen niedergelassen und einfach nur dieser herrlichen Musik zugehört. Hach. Sowas lieb‘ ich ja.
Und damit ihr auch das Vergnügen habt, füge ich euch hier mal ein Youtube-Video ein und verlinke euch ihr Soundcloud-Profil. Ach, ja. Und auf Facebook und Twitter sind die auch. Was für ein Zufall!
[Nein, ich bin kein Stalker. Wir fanden die Jungs nur richtig richtig gut. *husthust*]

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Knallharte Fans zu werden ist auch für uns sehr anstrengend. Deshalb steuerten wir das nächstgelegene Café an, bestellten uns zwei riesige Tassen Tee und justierten erstmal unsere Sightseeing-Lage. Glücklicherweise hatten wir so eine schöne bunte Touristen-Karte, mit der wir uns gut zurechtfinden konnten. [Wahnsinn, eigentlich. Ich habe sonst den Orientierungssinn einer Kartoffel.]

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Als es dann so langsam anfing zu regnen, kramten wir unsere Regenjacken raus und setzten unsere Tour fort. Und obwohl schlechtes Wetter im Urlaub eigentlich immer nervig ist, war es gar nicht so wild. Denn so ein graues, regnerisches London sieht doch irgendwie noch schöner aus als sowieso schon.

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Unser Weg an der Themse führte uns an der Millennium Bridge, am London Eye und am Big Ben vorbei und nach einer fetten Fotosession setzten wir unseren Weg dann in Richtung Westminster Abbey und Victoria Tower Gardens fort. Denn dort in der Nähe befindet sich die Lambeth Bridge, die ihr vielleicht aus Harry Potter und der Gefangene von Askaban kennt. [Da hat sich der Fahrende Ritter zwischen diesen zwei Bussen vorbeigequetscht!] Übrigens hat man von dort aus eine echt schöne Aussicht.

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Mittlerweile dezent-durchnässt setzten wir uns in den nächsten Bus und fuhren [um unseren leicht Potter-angehauchten Tag zu vervollständigen] zur Kings Cross Station und sahen uns dort das „Gleis“ 9 3/4 und den Harry Potter Shop an. Und gaben natürlich viel Geld für Fandom-Kram aus. ;D

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Ganz in der Nähe vom Kings Cross fanden wir das O’Neils, einen irischen Pub, in den ich schon während meiner ersten beiden London-Aufenthalte gehen wollte. Da wir ziemlich ausgehungert waren und an diesem Abend ein Deutschland-WM-Spiel [oderwiemandasnennt] stattfand, setzten wir uns rein und aßen uns fast ins Fresskoma. Oh, Mann. Ich sag’s euch: TODESLECKER!

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Zirka 25 Kilo schwerer rollten wir uns zum nächsten Bus und fuhren – mit einigen Strecken-/Richtungs-/Zeitproblemen – zurück zum Hotel und konnten leicht stolz feststellen: Dafür, dass wir erst so krass-spät aufgebrochen sind, haben wir echt eine ganze Menge geschafft.

[Und da dieser Post noch nicht lang und bilderlastig genug ist, gebe ich euch zum Ende noch weise Ratschläge von weisen Pubs mit auf den Weg. Cheers, you lovely people.]

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On the Road again – London. [Day 3/6 – Brighton!]

Den dritten Tag unserer Reise verbrachten wir in Brighton.
* Hier bitte „OH MEIN GOTT! BRIGHTON! ENDLICH„-Schreie einfügen *

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Brighton steht schon seit Anfang des Jahres auf meiner ToDo-Liste. Ursprünglich wollten Laura und ich schon einen Ausflug dorthin unternehmen, als ich sie im April besuchen kam. Doch teuere Bahnpreise und schlechtes Wetter machten uns einen Strich durch die Rechnung. Deshalb war dieser schöne Sonntag die beste Möglichkeit um unseren Plan – natürlich mit Ali im Gepäck – nachzuholen.

Wir quälten uns also wieder einmal viel zu früh aus dem Bett, frühstückten königlich auf den Stufen vorm Tesco und machten uns dann auf den Weg zum Bahnhof. Dort besorgten wir uns am Automaten unsere Tickets [mit etwa 27 Pfund für Hin- & Rückfahrt noch relativ preiswert, finde ich] und dann konnte es auch schon los gehen! Die etwa einstündige Fahrt vertrieben wir uns sehr produktiv: Ali mit etwas mehr Schlaf, Laura mit ein paar Kapiteln aus A Song of Ice and Fire und ich mit viel Musik.

In Brighton ankommen, zog es uns natürlich erst einmal an den Strand. Es war wunderwunderschön. Und obwohl Steinstrände doch immer sehr schmerzhaft sind und das Wasser noch ziemlich kalt war, mussten wir einfach mal ins Meer gehen – Wenn auch nur mit den Füßen.

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Weiter ging es zur ersten Fressbude – den aufkommenden Hunger besiegen. Und so kam es, dass ich Bekanntschaft mit dem [ich drücke es jetzt mal freundlich aus] spärlichsten Cheeseburgers der Welt machte. Dieser setzte sich wie folgt zusammen: Brötchen unten, Fleisch, eine Scheibe von diesem knallgelben Toast-Käse, Brötchen oben. Fertig – Bezahlen durfte ich trotzdem fast 5 Pfund.
Ich habe leider keine Ahnung mehr, welchen Namen unser „Etablissement“ inne hatte, kann euch also keine Enttäuschungen ersparen, falls ihr auch mal in Brighton essen wollt.. Haltet euch einfach von Cheeseburgern fern, okay? 😀 [Um aber ein bisschen fair zu bleiben: Die Pommes, die Ali und Laura gegessen haben, waren in Ordnung. Irgendwie.]

Mehr oder weniger satt liefen wir weiter und fanden diesen beeindruckenden … Donut?
[Ich habe echt keine Ahnung, was das Ding darstellen sollte. Weiß es zufällig jemand von euch?]

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Außerdem mussten wir natürlich den „Steg“ auf dem er stand nutzen, und unsere „Titanic-Memorial-Bildersammlung“ erweitern. Seht her. Na?! Ist das wunderschön oder ist das wunderschön?

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Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die man auf jeder „Things to do in Brighton“-Liste findet, ist der Brighton Pier [den ihr auch schon im Hintergrund einiger Bilder erspähen konntet]. Dort ist echt eine ganze Menge los. Man kann sich zu Tode futtern, heiße Fotowand-Bilder machen, im Spielsumpf versinken und all sein Geld verzocken, mit solchen verrückten Wildwasserbooten fahren und noch so vieles mehr. Der Brighton Pier ist ein einziger bunter Jahrmarkt!

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Wenn man auf solche Dinge aber nur begrenzt Bock hat, finden sich auch ruhige Ecken zum sonnen oder Tee trinken oder Möwen beobachten. Egal, mit was man seine Zeit verbringt – Es ist awesome.

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Unsere eigens-erstellte Brighton-ToDo-Liste beinhaltete noch ein paar Punkte mehr: Den Brighton Pavilion bestaunen. Ein todesleckeres Salzkaramell-Eis bei Gelato Gusto futtern [die Empfehlung hatte ich vorher zufällig in einer Ausgabe der NEON gefunden und es hat sich echt gelohnt!]. Die Außenfassade des Prince Albert-Clubs begaffen – Ganz besonders das Banksy-Graffiti mit den knutschenden Polizisten. Und zum Abschluss des Tages eine schöne Tasse Tee trinken.

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Nach diesem schönen Tag mussten wir uns leider schon wieder von Laura verabschieden, die zurück zu ihrer Gastfamilie musste, und unsere Reise allein fortsetzen.  Da solche Abschiede immer irgendwie bösartig sind, werde ich einfach nicht weiter darüber schreiben und so tun, als wäre das nicht passiert. Mimimi.

Wieder in London angekommen, suchten wir uns erst einmal eine Busverbindung, die uns zurück zum Hotel bringen sollte. Auf dem Weg fanden wir eine unheimlich coole grüne Telefonzelle und begegneten außerdem noch einigen Leuten, die sehr bunt von einem Holi Festival zurückkamen.

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Und das war er auch schon: Tag drei unserer Tour. Alle Fotos sind – wie immer – von Ali und mir geschossen, und mit Photoshop-Actions von Brokenstars/Fyn bearbeitet worden.

On the Road again – London. [Day 2/6]

Nachdem wir unsere erste Nacht zu dritt im Doppelbett [mehr oder weniger] gut überstanden hatten -es gab nur eine einzige riesige Decke, ich lag in der Mitte und schwitzte mich zu Tode – brachen wir wieder in Richtung Innenstadt auf. Auf dem Weg dorthin machte sich unsere Bus-Oyster-Card wieder einmal sehr bezahlt. Denn durch Zufall entdeckten wir an einer Straße … THE WHO SHOP.

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Laura und ich hatten uns schon vor Ewigkeiten vorgenommen, mal dort rein zu gehen [und uns zu Tode zu shoppen], aber diesen Plan irgendwie total vergessen. Wir wussten noch nicht mal, dass er eigentlich ganz in der Nähe von unserem Hotel war.. Peinlich, peinlich.. Auf jeden Fall sprangen wir wie so ein paar Bekloppte aus dem Bus und stürmten den Laden. Vom Innenleben habe ich leider nur ein paar hässliche Handyfotos, aber damit müsst ihr jetzt einfach mal leben.

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Es war pure Glückseligkeit, ehrlich. Jeder Mensch in diesem Laden war verliebt in die Serie [okay, außer Ali vielleicht, die bis dahin erst drei Folgen gesehen hatte. Aber immerhin war sie bereits Sympathisant und hat in der Zwischenzeit mit Nine angefangen!] und die Verkäufer waren die goldigsten Menschen überhaupt. Zum Beispiel haben sie Laura gleich auf ihren Sherlock-Beutel mit dem Autogramm von Benedict Cumberbatch angesprochen und ein bisschen gefangirlt. Total schön. Außerdem gab es eine riesige Auswahl an Kleinkrams, Tassen, Shirts, Kuscheldaleks und und und. Ihr liegt also richtig, wenn ihr jetzt vermutet, dass ich den Großteil meines Urlaubsgeldes dort gelassen habe.
Sogar ein paar Sherlock-Artikel waren im Laden versteckt. Zum Beispiel dieser fette I AM SHERLOCKED Pulli, den sich Ali gegönnt hat. [Man erkennt ihn natürlich ganz wunderbar auf dem Bild da unten. ;D]

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Zirka 4815262342 Pfund ärmer und um 150% glücklicher, setzten wir uns wieder in den Bus und fuhren in Richtung Trafalgar Square, wo an diesem Tag das Pride in London Festival stattfand. Wir sahen uns die Parade an, bestaunten die bunten Zebrastreifen auf der Straße und die wunderbar kostümierten Leute. Alle hatten echt viel Spaß und man bekam richtig Lust darauf, mit allen Feiern zu gehen.

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Ich bin zwar nicht unbedingt ein sehr religiöser Mensch, fand es aber super, dass viele verschiedene Glaubensrichtung bei der Parade vertreten waren. Zum Beispiel gab es Plakate mit den Aufschriften „Jesus loves Gays“ oder „Allah loves us all“. Und natürlich auch diesen magacoolen Riesen-Jesus. ;D

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Nachdem die Parade – leider viel zu schnell – zu Ende ging, schauten wir noch kurz bei der Feierei am Trafalgar Square vorbei. Neben musikalischen Acts sollten dort unter anderem Conchita Wurst und Ian McKellen auftreten. Aber entweder waren wir schon zu spät dran oder der Zeitplan wurde ein wenig abgewandelt.. Jedenfalls war von den beiden leider nichts zu sehen, was schon ziemlich schade war. [Laut den Bildern auf der Website ist Conchita auf jeden Fall irgendwann noch aufgetaucht. ;D]

Wir zogen dann weiter zum Piccadilly Circus. Zum einen, weil dort immer irgendetwas los ist und zum anderen, damit Ali mal in den typischsten aller Touristen-Läden gehen konnte: Cool Britannia.

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Nachdem wir uns dort ein paar Souvenirs besorgt hatten, machten wir noch einen ziemlich ausgedehnten Spaziergang um einen HMV-Store zu suchen. Immerhin wurde es mal wieder Zeit unseren Vorrat an englischen Filmen und Serien aufzustocken! Außerdem besuchten wir zum Abschluss des Tages den offiziellen Disney-Shop, der nur ein paar Meter nebenan war, und kauften – für sagenhafte 2 Pfund! – Art aus der Monster Uni. Ganz ganz viel Liebe für diesen kleinen Kerl!

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On the Road again – London. [Day 1/6]

Wie ich bereits in diesem Blogpost verkündete, verbrachten Frau Ali und ich vor kurzem einige Tage im wunderschönen London. „Isa, was machst du denn schon wieder in London? Du warst doch erst im April da?!“ war eine Frage, die ich zu diesem Thema sehr oft zu hören bekam..
Tja, das kam so: Ali und ich hatten uns schon vor einer ganzen Weile vorgenommen, zusammen nach Disneyland zu fahren. Wir suchten nach günstigen Bahntickets, nach Hostels, die uns nicht die Haare vom Kopf fressen sollten und natürlich nach tollen Disneyland-Angeboten. Als wir uns dann schlussendlich trafen um den ganzen Spaß zu buchen, stellten wir entsetzt fest: Fuck. Das ist alles Scheißteuer. Das können wir uns doch gar nicht leisten! Mistmistmistmistmist.
Also leerten wir auf diesen Schreck hin erst einmal zwei Weingläser und überlegten dann, was wir nun tun sollten. Unsere Sparschweine schlachten? Das ganze Unterfangen schmeißen?

Doch dann fiel mir eine Aktion ein, von der ich vor Monaten auf Twitter gelesen hatte: Das Blind-Booking bei Germanwings. Das Prinzip ist schnell erklärt. Man bucht einen Flug, ohne zu wissen, wo man ankommt – Und bezahlt dafür pro Person nur 33€. Wir wählten also Hannover als Abflughafen aus und bekamen – Oh, Wunder! – durch Zufall zwei Ticktes nach London für einen echt günstigen Preis vor die Füße geworfen. Fahrkarten für den Bus von Stansted in die Innenstadt, sowie ein günstiges Hotel waren schnell gebucht und schon stand dem Urlaub nichts mehr im Wege.

Unser Flug startete am 27. Juni um 06:30 Uhr, was bedeutete, dass wir uns schon gegen 2:00 Uhr morgens auf den Weg zum Flughafen machen mussten. [Ugh, so anstrengend!]
Der Flug verlief problemlos – obwohl ich diesem einen äußerst nervigen Kind in der Reihe neben uns gerne den Hals umg.. Ehm. Ihm ein paar freundliche Worte mit auf den Weg gegeben hätte.

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Nach einigen Fahrkarten- und Orientierungsschwierigkeiten fanden wir dann doch noch unser Hotel in Barking, checkten ganz schnell ein, warfen uns auf unser heißes Doppelbett [hrr, hrr] und frönten eine Weile dem vormittäglichen Schrott-TV.. Irgendwann schafften wir es dann auch, uns wieder aufzuraffen, fuhren noch ein paar Mal in die falsche Richtung und trafen uns schließlich [weit hinter dem Zeitplan] an der Earl’s-Court-TARDIS mit Laura. Nachdem die erste Wiedersehensfreude überstanden war, begannen wir mit einer kleinen Sightseeing-Tour.

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Unsere Oyster-Card für den Bus [die wir uns eigentlich nur versehentlich gekauft hatten] erwies sich dabei als echt superpraktisch! Anstatt in der dunklen Tube zu hocken, bekamen wir nämlich schon auf dem Weg zu unserem ersten Ziel – dem Saint Bartholomew’s Hospital, DAS IHR SICHERLICH ALLE AUS SHERLOCK KENNT – schon viel zu sehen.

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Wir schwelgten ein wenig in knallharten Reichenbach-Feels, muss man ja machen.
Bis wir unser nächstes Ziel – das Old Vic Theatre – ins Visier nehmen mussten, nutzen wir unsere Zeit um uns noch etwas zu stärken [Knoblauch!] und den Ausblick an der Themse zu genießen.

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Zwei Wochen vor unserer Reise buchten wir uns drei Tickets für die Vorführung von „The Crucible“ im Old Vic Theatre. Für nur 10 Pfund pro Person waren unsere [Rest-]Plätze zwar nicht die allerbesten, aber trotzdem konnten wir den ein oder anderen Blick auf Richard Armitage, der die Hauptfigur John Proctor spielte, erhaschen. [Ein sehr sehr schöner Mann, by the way. Und wenn ihr denkt, seine Stimme hört sich im Hobbit schon mächtig an, dann solltet ihr sie euch wirklich mal „Live“ gönnen, hohoho.] Das Stück war super, alle Schauspieler total überzeugend und teilweise war es auch richtig gruselig. Trotzdem waren wir am Ende echt geschafft, da die Vorführung fast dreieinhalb Stunden dauerte.

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Wir wankten zurück zum Hotel und gönnten uns eine [nicht allzu ausgiebige] Mütze voll Schlaf.
Denn am nächsten Tag gab es auch wieder viel zutun! [Blogpost folgt. ;D]

Ach, und noch eins: Alle diese Bilder wurden entweder von mir oder Ali geschossen.
Bearbeitet habe ich sie mit der Photoshop-Aktion von Fyn / Brokenstars.

On The Road Again!

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Wenn ihr diesen Blogpost lest, sitze ich wahrscheinlich bereits im Flugzeug nach London. Schon wieder. Frau Ali und ich haben nämlich das Abenteuer Blind-Booking gewagt und können nun eine Woche lang meine allerliebste Lieblingsstadt auf den Kopf stellen. Es erwarten uns Laura [*quietsch*], Richard Armitage [*quietschlauter*], dickefette Roadtrips und noch so viel mehr.

Macht euch also bereit, in der nächsten Zeit via Twitter, Instagram und [vielleicht, wenn ich das mit dem Vlogging endlich mal geschissen kriegen sollte] Youtube von uns belästigt zu werden.

See ya next week. ❤