On the Road again: Hamilton und Dodie in London.

Wie ihr an diesem Titelbild sicher erkennen könnt, geht es heute nicht ausschließlich um Bücher und Serien, sondern um einen kleinen Kurzurlaub, den ich vor Kurzem unternommen habe. Über die Osterfeiertage habe ich mir nämlich meinen Besten Bro geschnappt und mich auf den Weg nach London gemacht. Verrückterweise war das bereits mein fünfter Abstecher in diese wunderbare Stadt, von der ich anscheinend einfach nicht genug bekommen kann [denn im November fliege ich schon wieder dorthin, oops]. Diesmal war aber nicht schon wieder eine ausgiebige Runde Sightseeing angesagt. Nein, nein.

We came with a purpose!

Wie einige von euch vielleicht wissen, sind Laura und ich schon seit 2016 knallharte Fans des Musicals Hamilton. Wir waren beide extrem süchtig danach, tbh. So extrem, dass wir beide über ein halbes Jahr lang nichts anderes gehört haben, als den 2-stündigen Soundtrack auf Spotify. Ungelogen. NICHTS. ANDERES.

Als verkündet wurde, dass das Musical ins Victoria Palace Theatre nach London kommen soll, waren wir natürlich Feuer und Flamme und ich habe mich sofort in die Priority Booking Liste eingetragen, um schnellstmöglich benachrichtigt zu werden, wenn die Tickets verkauft werden. Im Januar 2017 war es dann endlich soweit und wir hatten das Glück, Karten für nur 20£ zu ergattern. Wenn ich mich richtig erinnere, waren sie als „Restricted View“ gekennzeichnet und deshalb so günstig. Aber wie ihr an dem Bild der Bühne dort oben erkennen könnt, war das eigentlich kaum der Rede wert. Wir haben vielleicht zwei kurze Szenen nicht hundert prozentig sehen können, wenn einer der Schauspieler ganz rechts in der Ecke gestanden hat. Aber das kam wirklich so selten vor, dass es kaum aufgefallen ist. Wir haben also alles richtig gemacht! :]

Das Musical selbst war der nackte Oberwahnsinn, echt. Ich kann kaum in Wort fassen, wie atemberaubend es war und ich wünschte, 2016-Hardcore-Fan-Isa hätte das sehen können. Ich glaube, sie hätte von Anfang bis Ende durchgeheult. Die Musik ist ja sowieso out of this word, das muss ich eigentlich gar nicht erst erwähnen [und es war so verdammt schwierig, nicht die ganze Zeit mitzusingen!] und die Choreografien dazu sind so gut durchdacht und ziehen einen so sehr in ihren Bann, dass man eigentlich gar nicht wegsehen kann. Es hat mich also gar nicht gewundert, dass die drei Stunden der Show wie im Flug vergangen sind. Und obwohl ich mir vorher ein bisschen Sorgen über den Cast gemacht habe [weil ich ja nur den Original Cast aus der Spotify-Version kannte], waren die absolut unbegründet, denn diese Leute haben einen spektakulären Job hingelegt. Besonders Jamael Westman [der Schauspieler von Alexander Hamilton himself!] hat mich beeindruckt, da uns in der Warteschlange ein Mitarbeiter des Theaters erzählt hat, dass er gerade erst frisch aus der Schauspielschule gekommen ist, als er bei Hamilton anfing. How freaking amazing is that? Solltet ihr also die Chance haben, euch dieses Musical in London anzusehen, tut es! Ich kann es zu hundert Prozent weiterempfehlen und wünschte, ich könnte es noch tausend Mal sehen!

Eigentlich war Hamilton ja schon genug Awesomeness für ein Wochenende, aber wir mussten noch einen drauf setzen und uns Karten für das letzte Konzert von Dodie Clarks Tour gönnen. Wer Dodie nicht kennen sollte: Sie ist eine wahnsinnig talentierte Youtuberin und ich liebe ihre Musik von ganzem Herzen. Hier, hört euch meine Lieblingssongs an! She, Adored by Him, Sick of Losing Soulmates, In the Middle und Burned Out. Oder hört euch einfach alles von ihr an, she’s the best. Und auch Live war sie wundervoll.

Während wir in London waren haben wir natürlich auch wieder eine ganze Menge Buchshopping getätigt [wie man auf meinem Instagram-Profil verfolgen konnte]. Deshalb werden in ein paar Tagen noch zwei weitere Blogposts dazu folgen. Seid gespannt!

March Favourites || 2015.

Meine ersten zwei März-Wochen verbrachte ich sterbend auf dem Sofa. Die blöde, alte, herumwandernde Grippe hatte ihren Weg nämlich auch zu mir gefunden und so konnte ich eigentlich gar nichts anderes tun, als herumzuliegen und viele Dinge zu konsumieren. Oder Zeugs zu bestellen. Oder Urlaubspläne zu schmieden. Ich hatte einfach so unglaublich viel Zeit! Und da ich somit auch ein bisschen was zu bieten habe, dachte ich mir, ich zeige euch ein paar meiner Lieblinge des Monats.

ENJOY THE MADNESS.

Bücher: ELEANOR & PARK! OH, MEIN GOTT. WAS BIN ICH DOCH VERLIEBT IN DIESES BUCH! AAAAH! … Gut, ich habe diesen Monat auch nur zwei Bücher gelesen, also hatten Eleanor und Park nicht viel Konkurrenz, aber trotzdem! Ich habe noch nie so eine wunderschöne, realistische und unaufgeplusterte Liebesgeschichte erleben dürfen. Hach. ❤ Dass es sich bei Eleanor auch noch um meinen allerersten [bewusst wahrgenommenen] weiblichen Hauptcharakter handelt, der nicht als „dünn“ beschrieben wird, verstärkt meine meine Liebe noch um ein vielfaches. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen „dünne“ Charaktere, egal ob männlich oder weiblich. Es ist mir nur schon sehr oft aufgefallen, dass ich kaum Geschichten kenne, in denen der weibliche Charakter „dick“ ist und diese Tatsache nicht das „Hauptproblem“ ist, das gelöst werden muss. Wisst ihr? Gott, das waren viele Anführungszeichen.

Natürlich gibt es noch zirka 1000 weitere Gründe, um das Buch zu lieben. Lest es! Bitte!c4baca48665e4dc6791ce755b189b627

Serien: Seit kurzem bin ich absolut begeistert von The 100, einer großartigen Serie, die mir Alice ans Herz gelegt hat. Letzten Monat hat sie nämlich diesen Blogpost das Licht der Welt des Internets erblicken lassen – Lest ihn, liebt ihn, lebt ihn. Sofort! Wer danach immer noch kritisch sein sollte, darf sich den letzten Anstoß durch dieses Gifset von Bellamy Blake geben lassen. [Harr Harr]

In The 100 ist die Menschheit ein kleines bisschen krass angeschissen, weil die Erde schon seit 97 Jahren aufgrund von Radioaktivität unbewohnbar ist. [Psssst, Atomkriege sind böse!] Die Überlebenden fristen seither ihr Dasein in einer Raumstation, deren Sauerstoffvorräte langsam aber sicher zur Neige gehen. Um einen Ausweg aus dieser Situation zu finden, werden 100 kriminelle Jugendliche auf die Erde geschickt – Bestenfalls um festzustellen, dass diese wieder bewohnbar ist. Falls nicht.. Naja, hm.. Blöd.

Okay, ich bin ein grottiger Zusammenfasser. Also lest den Post von Alice und schaut den Trailer!

Podcasts: Ich höre eigentlich nicht allzu oft Podcasts, also müssen mich die, die ich mehrere Stunden durchhalte, wirklich süchtig machen. Nach Welcome to Night Vale hat sich nun ein neuer Podcast unter meine Lieblinge geschlichen: Serial! [Oh, mein Gott, der Shit ist so gut! Ich liebe es abgöttisch.]

''Serial''_(podcast)_logoIn Serial verfolgt man in 12 Episoden den Mordfall der achtzehn-jährigen Hae Min Lee, der im Jahr 1999 tatsächlich geschehen ist. Der Hauptverdächtige ist ihr damaliger Ex-Freund Adnan Masud Syed, der für den Zeitpunkt ihres Todes kein Alibi hat. Doch es gibt viele Lücken in diesem Fall.. In der Beweisführung, den Aussagen der Freunde von Adnan und Hae und und und. Die Reporterin und Produzentin Sarah Koenig hat sich diese Ungereimtheiten zur Brust genommen und rollt den Mordfall von Hae nun Stück für Stück in der ersten Staffel von Serial auf. Und es ist so – fucking – spannend! Ernsthaft, jeder von euch, der Kriminalfälle und Drama und Spannung mag, sollte sich das mal geben. Ich bin bisher leider noch nicht beim Finale angekommen, weil es nunmal nichts ist, das man vorm einschlafen hören kann und man sich auch Zeit nehmen sollte, um alles genau zu verstehen. Aber ich bin supergespannt darauf, wie alles endet. Wer lügt und warum und überhaupt und sowieso!

Filme: Mein Kino-Highlight in diesem Monat war ohne Zweifel The Theory of Everything, die Verfilmung der Lebens- und Liebesgeschichte des an ALS erkrankten Physikers Stephen Hawking [Eddie Redmayne] und seiner Frau Jane [Felicity Jones]. Wahrscheinlich haben viele von euch mitbekommen, dass Eddie Redmayne vor kurzem für seine phänomenale Darstellung einen Oscar eingeheimst hat – Und das absolut verdient, wie ich finde! Echt eine wahnsinnige Leistung, die mich komplett überzeugt hat! Oftmals fällt es mir nämlich schwer, einen bekannten Schauspieler als komplett neuen Charakter zu sehen [Also zum Beispiel nicht ständig zu denken: „Komm, sing uns doch mal ein Lied von leeren Stühlen an leeren Tischen vor, Marius!“ … You know what I mean?!]. Aber hier war das genaue Gegenteil der Fall: Ich musste mir mehr als ein Mal ins Gedächtnis rufen, dass Eddie Redmayne nicht Stephen Hawking ist! Argh!
Aber natürlich liefern auch die Nebendarsteller einen superguten Job ab, der Film ist mitreißend, bringt einen zum nachdenken und ganz sicher auch das ein oder andere Mal zum weinen. Einfach großartig!

Youtube: Ori_and_the_Blind_Forest_LogoDank Pat habe ich mich in den letzten März-Tagen jede Nacht vorm Schlafen durch Gronkhs wundervolles Let’s Play von Ori and the Blind Forest gesuchtet. Ich hab keine Ahnung, wie ich den Inhalt möglichst sinnvoll wiedergeben soll, daher lasse ich es einfach und verweise auf Gronkhs Videos. Der ist nämlich absolut verliebt in dieses Spiel und es ist oberniedlich, ihm beim spielen zuzusehen. Ganz besonders goldig ist es, dass er jedes Mal „Autsch“ sagt, wenn sich Ori wehtut. Gnaaaaah. ❤

Außerdem bin ich noch verliebter in Dodie Clark als sowieso schon, schaue jeden Tag pünktlich meine Portion Good Mythical Morning und bestaune die Brille von Will Darbyshire. Und die Tanzkünste von Dan und Phil.

Sooo. Das waren sie auch schon, meine Lieblinge im März.. Wenn auch ein bisschen spät, hehe.
Erzählt mir doch von euren Entdeckungen im März!
Oder – falls ihr schon ein paar von meinen kennt – Was haltet ihr davon?