Zwei Monate On The Road – Shit, Isa! Wo warst du?

Hey, people!

Ja, mich gibt’s auch noch. Ja, ich habe seit fast einem Monat nichts mehr hier gepostet und ja, ich fühle mich auch ein kleines bisschen schlecht deswegen. Aber jetzt bin ich wieder zurück an der Tastatur und bereit, meine Erlebnisse der letzten vier Wochen niederzuschreiben! Jedoch in zwei Abschnitten, weil das sonst den Rahmen eines einzelnen Posts sprengen würde.

Fangen wir doch am besten dort an, wo ich beim letzten Mal aufgehört habe – also, wo waren wir stehen geblieben?

Ich hatte mich über chinesische Hostels beschwert, ein bisschen meinen eigenen Mut gefeiert und Nachtmärkte für mich entdeckt. Ansässig war ich in dem Moment in meinem relativ teuren Hotel in Chiang Mai. Soweit, so gut. Und dann kam der Punkt, an dem das „irgendwo rumsitzen und schreiben“, das ich seit Hongkong so erfolgreich in meinen Tagesplan integriert hatte, sehr viel schwieriger wurde.

Weiterlesen

Ein Monat On The Road – Ein erster Zwischenbericht

Man mag es gar nicht glauben, aber ich bin schon seit einem ganzen Monat unterwegs in Asien. Eigentlich total seltsam, wie die Zeit so vergeht. Als ich in Shanghai in meinem Hass-AirBnB saß und jeden Tag nur Instant-Nudelsuppe gegessen hab, kam es mir vor, als wäre ich schon seit sechs Jahren unterwegs. Jetzt und hier in Chiang Mai finde ich es eher unglaublich, dass schon vier ganze Wochen vergangen sind.

Was für ein Zwischenfazit kann ich also ziehen?

Irgendwie gar keins? Dadurch, dass die Zeit so schnell verging, habe ich – trotz täglichem Tagebuch schreiben – gar keine interessanten, tiefen Seeleneinblicke zu bieten. Tut mir irgendwie voll leid, aber ich bin wahrscheinlich einfach kein guter Reiseblogger. Oder Backpacker.. Aber dass ich der absolute Loser-Backpacker bin, wissen eh schon alle, die während jeder neuen Reise-Etappe mein Gemeckere über meinen viel zu vollen und viel zu schweren Backpack ertragen mussten. ¯\_(ツ)_/¯

bildschirmfoto-2018-03-04-um-16-34-42-e1563031314891.png

Ein paar kleine Dinge habe ich aber definitiv schon gelernt, auch wenn sie nicht viel mit Selbstfindung und Personal Growth zutun haben. Die möchte ich natürlich trotzdem gern hier festhalten: Weiterlesen

Ein kleines bis mittelgroßes Life-Update

Hey, people!

Nach über einem Jahr der Stille auf diesem Blog bin ich endlich aus der Versenkung aufgetaucht, um euch mal wieder ein kleines [bis mittelgroßes] Life-Update zu geben! Für alle, die mich persönlich kennen oder einer meiner massiven Online-Präsenzen [lel] folgen, wird das hier keine Überraschung sein, aber: Am 15. Juni 2019 bin ich in ein Flugzeug gestiegen und habe meine erste große Langzeitreise angetreten. Und nun sitze ich hier in Peking, Shanghai, Hongkong, vollgestopft mit tausend Eindrücken und noch mehr Hot Pot und schreibe diesen Blogpost!

Bildschirmfoto 2018-03-04 um 16.34.42

Weiterlesen

On the Road again: Meine Lieblingsbuchläden in London!

Wie bereits in meinem letzten Beitrag angekündigt, haben Laura und ich unsere Zeit in good old London nicht nur mit Hamilton und Dodie gefüllt, sondern mussten auch einige sehr regnerische Stunden in der Stadt füllen. Über Ostern hat es nämlich gefühlt jeden Tag ohne Pause durchgeregnet und wir hatten leider nicht den Luxus einer schicken Unterkunft, in der man gern durchgängig rumgegammelt hätte.. Trotzdem haben wir uns natürlich vom schlechten Wetter nicht aufhalten lassen und da wir sowieso nicht auf Sightseeing-Tour gehen wollten, haben wir uns die Zeit einfach mit der schönsten und besten Aktivität der Welt vertrieben: Bücher-Shopping! ❤ Welche Buchläden wir besucht und – im Fall der ersten beiden – neu entdeckt haben, möchte ich euch heute gern zeigen. Und vielleicht könnt ihr ihnen ja bei eurem nächsten Aufenthalt in London auch mal einen Besuch abstatten [oder zwei] und genauso begeistert sein wie wir. :]

Bildschirmfoto 2018-03-04 um 16.34.42

Gay's the Word.

Gleich zu Beginn möchte ich euch meinen neuen absoluten Favoriten unter den Londoner Bookshops vorstellen: Gay’s the Word, den einzigen speziell für LGBTQ+ Bücher ausgerichteten Buchladen Großbritanniens, wie mir Wikipedia gerade verraten hat. Dieser wundervolle, unabhängige Buchladen wurde bereits 1979 gegründet und hat sowohl mich als auch Laura restlos begeistert. Die Auswahl ist riesig und man findet so viele Schätze, von denen man vorher noch nie ein Wort gehört hat. Ich hätte mir mindestens zehn Bücher dort mitnehmen können, ungelogen. Und wäre das nicht schon toll genug, herrschte dort auch eine sehr angenehme, gemütliche Atmosphäre und man konnte sich sofort wohlfühlen. Auch der Verkäufer, mit dem wir noch ein bisschen gequatscht haben, war einfach nur super! Er hat unsere Auswahl an Büchern gelobt und uns auch noch ein paar persönliche Empfehlungen mit auf den Weg gegeben. ❤

66 Marchmont Street, WC1N 1AB, LondonUnited Kingdom

Weiterlesen

On the Road again: Hamilton und Dodie in London.

Wie ihr an diesem Titelbild sicher erkennen könnt, geht es heute nicht ausschließlich um Bücher und Serien, sondern um einen kleinen Kurzurlaub, den ich vor Kurzem unternommen habe. Über die Osterfeiertage habe ich mir nämlich meinen Besten Bro geschnappt und mich auf den Weg nach London gemacht. Verrückterweise war das bereits mein fünfter Abstecher in diese wunderbare Stadt, von der ich anscheinend einfach nicht genug bekommen kann [denn im November fliege ich schon wieder dorthin, oops]. Diesmal war aber nicht schon wieder eine ausgiebige Runde Sightseeing angesagt. Nein, nein.

We came with a purpose!

Wie einige von euch vielleicht wissen, sind Laura und ich schon seit 2016 knallharte Fans des Musicals Hamilton. Wir waren beide extrem süchtig danach, tbh. So extrem, dass wir beide über ein halbes Jahr lang nichts anderes gehört haben, als den 2-stündigen Soundtrack auf Spotify. Ungelogen. NICHTS. ANDERES.

Als verkündet wurde, dass das Musical ins Victoria Palace Theatre nach London kommen soll, waren wir natürlich Feuer und Flamme und ich habe mich sofort in die Priority Booking Liste eingetragen, um schnellstmöglich benachrichtigt zu werden, wenn die Tickets verkauft werden. Im Januar 2017 war es dann endlich soweit und wir hatten das Glück, Karten für nur 20£ zu ergattern. Wenn ich mich richtig erinnere, waren sie als „Restricted View“ gekennzeichnet und deshalb so günstig. Aber wie ihr an dem Bild der Bühne dort oben erkennen könnt, war das eigentlich kaum der Rede wert. Wir haben vielleicht zwei kurze Szenen nicht hundert prozentig sehen können, wenn einer der Schauspieler ganz rechts in der Ecke gestanden hat. Aber das kam wirklich so selten vor, dass es kaum aufgefallen ist. Wir haben also alles richtig gemacht! :]

Das Musical selbst war der nackte Oberwahnsinn, echt. Ich kann kaum in Wort fassen, wie atemberaubend es war und ich wünschte, 2016-Hardcore-Fan-Isa hätte das sehen können. Ich glaube, sie hätte von Anfang bis Ende durchgeheult. Die Musik ist ja sowieso out of this word, das muss ich eigentlich gar nicht erst erwähnen [und es war so verdammt schwierig, nicht die ganze Zeit mitzusingen!] und die Choreografien dazu sind so gut durchdacht und ziehen einen so sehr in ihren Bann, dass man eigentlich gar nicht wegsehen kann. Es hat mich also gar nicht gewundert, dass die drei Stunden der Show wie im Flug vergangen sind. Und obwohl ich mir vorher ein bisschen Sorgen über den Cast gemacht habe [weil ich ja nur den Original Cast aus der Spotify-Version kannte], waren die absolut unbegründet, denn diese Leute haben einen spektakulären Job hingelegt. Besonders Jamael Westman [der Schauspieler von Alexander Hamilton himself!] hat mich beeindruckt, da uns in der Warteschlange ein Mitarbeiter des Theaters erzählt hat, dass er gerade erst frisch aus der Schauspielschule gekommen ist, als er bei Hamilton anfing. How freaking amazing is that? Solltet ihr also die Chance haben, euch dieses Musical in London anzusehen, tut es! Ich kann es zu hundert Prozent weiterempfehlen und wünschte, ich könnte es noch tausend Mal sehen!

Eigentlich war Hamilton ja schon genug Awesomeness für ein Wochenende, aber wir mussten noch einen drauf setzen und uns Karten für das letzte Konzert von Dodie Clarks Tour gönnen. Wer Dodie nicht kennen sollte: Sie ist eine wahnsinnig talentierte Youtuberin und ich liebe ihre Musik von ganzem Herzen. Hier, hört euch meine Lieblingssongs an! She, Adored by Him, Sick of Losing Soulmates, In the Middle und Burned Out. Oder hört euch einfach alles von ihr an, she’s the best. Und auch Live war sie wundervoll.

Während wir in London waren haben wir natürlich auch wieder eine ganze Menge Buchshopping getätigt [wie man auf meinem Instagram-Profil verfolgen konnte]. Deshalb werden in ein paar Tagen noch zwei weitere Blogposts dazu folgen. Seid gespannt!