Tag: 10 Fragen zu meinen Lesegewohnheiten.

Vor ein paar Tagen habe ich die sengende Hitze da draußen ausnahmsweise mal produktiv nutzen können und mich endlich mal wieder durch ein paar Blogs gelesen, die sich auf meinem Radar befinden. [Hossa!] Dabei bin ich sehr häufig auf diesen Tag gestoßen, der sich mit den eigenen Lesegewohnheiten befasst – Und da ich die Fragen ziemlich interessant fand und sowieso mal wieder bei einem Tag mitmachen wollte, konnte ich mich nicht zurückhalten und musste einfach mal wieder ein bisschen Oversharing betreiben. :]

Als erstes habe ich den Tag übrigens bei Ida’s Bookshelf gefunden. Wen das Thema Lesegewohnheiten also super interessiert, kann sich dort gern noch weiter belesen. ❤

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Hast du einen bestimmten Platz Zuhause zum Lesen?

Ganz einfach: Zuhause lese ich größtenteils im Bett. Im Winter findet das  meistens eingemummelt und schon halb in Fötus-Schlafposition mit bis zur Nase gezogener Decke statt.. Im Sommer dann eher im Schneidersitz mitten in der Mitte, schön in der Nähe meines Dachfensters, damit mich auch mal eine etwas kühlere Brise erwischt. Ansonsten lümmle ich an wärmeren Tagen auch super gerne auf dem Liegestuhl meiner Oma rum – Meistens habe ich da aber nicht ganz so viel Platz, weil sich ein bestimmter Doggo immer noch mit drauf quetschen muss.. Aber wie kann man das einem so cuten Boy auch übel nehmen?!

Lesezeichen oder ein willkürliches Stück Papier?

Ich habe zwar eine ganz ordentliche Sammlung an Lesezeichen vorzuweisen, die auch mehr oder weniger schön und vielfältig ist, aber um ehrlich zu sein nutze ich in den meisten Fällen einfach irgendwas, was gerade in der Nähe ist, wenn ich das Buch beginne. Oft sind das dann Kassenzettel, Postkarten oder eins dieser kleinen Polaroid-Fotos meiner Instax. Die liegen hier im Haus nämlich einfach überall verstreut rum und warten nur so darauf, einen Zweck zu erfüllen. Ansonsten tut es Nachts zur Not auch mal die Brille oder das Ladekabel vom Telefon. Oder – ich sehe schon die Steine fliegen – ich bin einfach mal ein ganz krasser Rebell und lege das Buch mit dem Gesicht nach unten auf eine beliebige Oberfläche. *gasp*

Kannst du irgendwo in einem Buch aufhören zu lesen?

Definitiv! Dadurch, dass ich so oft über meine Kindle-App lese und es dabei schon mal vorkommen kann, dass ich einfach nur eine Seite lese, während ich darauf warte, dass mein Teewasser kocht.. Musste ich mich daran einfach gewöhnen. Glücklicherweise ist mein Gedächtnis noch gut genug und ich habe bis jetzt keine Schwierigkeiten, wieder in die Geschehnisse reinzufinden. [Hoffentlich bleibt das noch lange so.]

Isst oder trinkst du während des Lesens?

Da halte ich mich kurz: Trinken geht logischerweise klar. Essen – eigentlich nie. Außer bei Hörbüchern. 😉

Multitasking: Musik oder fernsehen während du liest?

Multitasking war noch nie meine Stärke. Der Fernseher läuft nie, wenn ich lese, dafür ist meine Konzentration einfach zu schwach. Musik höre ich dann schon eher, vor allem, wenn ich im Zug oder Bus lesen will und die Leute um mich herum zu laut quatschen [oder atmen]. Aber auch dann gehen immer nur instrumentale Stücke, sonst klappt auch das nicht. Speziell dafür habe ich mir auch eine Spotify-Playlist erstellt, die meine Lieblingsstücke aus Filmen, Serien oder Videospielen enthalten. Und auch den ein oder anderen Klassiker. [Man muss sich ja auch ab und an mal ein bisschen gebildet fühlen dürfen, oder?]

Ein Buch oder mehrere Bücher gleichzeitig?

Wie man meinem Goodreads-Account schnell entnehmen kann, lese ich immer mehrere Bücher gleichzeitig. Das mache ich schon so, seit ich klein war [und immer die längste Bibliothekskarte im Dorf haben wollte] und es hat sich bis heute nichts daran geändert. Über die Jahre habe ich mir angewöhnt, mir gleichzeitig ein „echtes“ Buch, ein Ebook und ein Hörbuch zu gönnen und das funktioniert wirklich super. So kann ich mir immer die Geschichte aussuchen, auf die ich gerade am meisten Lust habe, und auch beliebig zwischen Formaten wechseln. Wen es interessieren sollte: Aktuell lese ich The Ask and The Answer als Taschenbuch, Waking Gods als Hörbuch und A Conjuring of Light auf meinem Kindle oder Telefon.

Laut lesen oder still und leise im Kopf?

Da ich inzwischen so einige Antworten zu dieser Frage gelesen habe und echt viele Leute gleich entrüstet aufgeschrien haben: „Waaas? Wer liest denn schon laut, wenn er nicht gerade einem Kind was vorliest?!“ – Chillt mal bitte. Es gibt auch Leute, denen das Lesen vielleicht nicht ganz so leicht fällt, wie euch oder mir, und denen es eventuell hilft, laut zu lesen. Auch die können gerne lesen dürfen oder auch einen Buchblog haben. Und ich persönliche finde das sogar noch bemerkenswerter.. Okay. Da wir das jetzt aus dem Weg geräumt haben: Ich lese eigentlich immer leise. [Außer, wenn ich draußen bei meinem Doggo sitze und er denkt, dass ich ihn ignoriere, wenn ich so lange reglos und schweigend vor mich hin starre. Don’t @ me.]

Überspringst du Passagen aus dem Buch oder sogar Seiten?

Das kommt schon mal vor. Gerade bei unterschiedlichen Erzähl-Perspektiven oder grundsätzlich bei Büchern, die mich nicht zu hundert Prozent überzeugen, überspringe ich öfter mal Seiten. Auch ellenlange Landschaftsbeschreibungen oder den sechzigsten inneren Monolog über die ach-so-blauen-Augen vom Love Interest lasse ich gerne mal weg. [Bei Hörbüchern stelle ich alternativ auf doppelte Geschwindigkeit.]

Den Buchrücken brechen oder ihn so belassen,
dass er im besten Fall wie neu aussieht?

Oh, je. Ich glaube, das entwickelt sich langsam zu einem Unpopular Opinions Booktag.. Ich fang schon ein bisschen an zu schwitzen, haha..ha. Nein, Quark. Ich habe in vielen Taschenbüchern Leserillen und fühle mich inzwischen gar nicht mehr schlecht deswegen. Früher war das definitiv anders, aber das war auch noch zu Zeiten, als ich – wie es meine Mutter so liebevoll ausdrückt – „lieber einen Klotz geschissen“ hätte, als ein Buch abzubrechen, das mir nicht gefällt. Bad times, bad times. Heute sehe ich vieles lockerer und habe endlich erkannt, dass meine [Lieblings-]Bücher auch gerne ein bisschen verlebt aussehen dürfen. ❤

Schreibst du in deine Bücher?

Nicht oft, aber wenn, dann liebe ich es! Mit Textmarker tolle [und schlimme] Stellen markieren, das ein oder andere „WHAT THE FUCKING FUCK IS GOING ON?!“ am Rand oder ein gekritzeltes Herzchen neben dem Namen des Lieblingsbösewichts können einem Jahre später noch unheimlich viel Freude bereiten! Ich bin auch ein riesengroßer Fan von Wanderbüchern, in denen eine ausgewählte Zahl von coolen Leuten ihren Senf hinterlassen können. Ich erinnere mich da immer wieder gern an meine Leserunde von After Dreck Passion mit meinen Twitter-Buddies. Das war wirklich eines der lustigsten [wein-lastigsten und anstrengendsten] Leseabenteuern meines Lebens! Natürlich liefere ich euch auch gerne Beweise. :]


Wer diese 10 Fragen ebenfalls beantworten möchte, darf sich hiermit gern offiziell getaggt fühlen. Lasst auch gern die Links zu euren Antworten in den Kommentaren! :]

The Unpopular Opinions Booktag.

Vielen Dank für’s taggen an die großartige Liesa.

Ein beliebtes Buch, das du nicht mochtest.

Das erste wirklich beliebte Buch, das mir da einfällt, ist City of Bones von Cassandra Clare. Ich verstehe nicht, was alle Leute daran so super finden, ehrlich. Die Charaktere fand ich flach, die Story lahm und der Schreibstil von Cassandra Clare hat mich – sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch – nicht begeistern können. Ohh, und The Selection von Kiera Cass fand ich auch ganz schlimm und einfach nur.. dumm?! Ansonsten kann ich hier nur die Üblichen Verdächtigen nennen: Shades of Grey und After Passion. Ich habe auch so das dumpfe Gefühl, dass diese beiden hier noch öfter auftreten werden.

Ein beliebtes Buch, das alle hassen, aber du magst.

Ich überlege jetzt schon gefühlte Stunden … FOR THE LOVE OF GOD I CAN’T THINK OF A SINGLE ONE!

Ein OTP, das du nicht magst.

Ganz klar Katniss und Peeta. Mein Gott, ich muss gerade sogar googeln, wie man Peeta überhaupt schreibt.. Aber for real: Peeta hat für mich nichts an sich, das ihn interessant oder.. Ship-bar(?) mit irgendjemandem macht. Vor allem nicht mit Katniss. Versteht mich nicht falsch – Ich hab nichts gegen ihn. Er ist ein netter Kerl und hat in den Hunger Games [und Folgeteilen] ja sein Ding durchgezogen. Aber ich finde ihn einfach soooo nichtssagend. Gale dagegen.. Der hat mir von Anfang an gefallen.
Und ich habe so das Gefühl, dass es dem Herrn aus diesem Honest Trailer auch so ging wie mir.. ;D

Ein [beliebtes] Genre, das du nicht magst.

Thriller und Krimis. Zwar gibt es ganz bestimmt auch Ausnahmen, die ich bereits gelesen und für gut befunden habe – Aber die wollen mir gerade absolut nicht einfallen. Klassiker sind auch nicht so mein Ding, wenn ich ehrlich sein soll. Ich habe mich beispielsweise vor Kurzem durch Hamlet gequält und mir danach noch Ein Sommernachtstraum und Die Jungfrau von Orleans gegeben. Die letzten beiden fand ich okay, aber Hamlet war in schriftlicher Form ein echt harter Brocken Langeweile für mich – I’m sorry. Um mich nicht wie ein Kulturbanause zu fühlen, rede ich mir aber gerne ein, dass es nun mal ein Theaterstück ist und als solches auch Aufgeführt genossen werden sollte. Denn die Kinoversion des Stücks mit Benedict Cumberbatch als Hamlet hat mir durchaus gefallen.
[Was zwar auch zu großen Teilen Herrn Cumberbatch geschuldet ist.. Aber eben nicht komplett.]

Ein beliebter Charakter, den du nicht magst.

Pfff.. Christian Grey? Edward Cullen? Hardin IchKannMichNichtAnSeinenNamenErinnern?
Oh! Und da fällt mir noch jemand ein – Und sogar jemand, der ausnahmsweise mal kein manipulativer, ekelhafter Mistsack ist! Nein, ich meine nämlich Lucy aus Lockwood & Co von Jonathan Stroud! Während ich sie in Die Seufzende Wendeltreppe eigentlich noch ganz okay fand, ging sie mir in Der Wispernde Schädel absolut auf die Nerven. Aber lassen wir doch Vergangenheits!Isa erklären, wieso. Denn ich habe gerade eins meiner Status-Updates auf Goodsreads nachgelesen und musste doch ein kleines bisschen schmunzeln: „Lucy ist anderen Frauen gegenüber so aggressiv eingestellt, das geht gar nicht! Ständig will sie Mädchen Ohrfeigen verpassen, oder findet sie grundsätzlich scheiße, weil sie blond sind. Oder schlank. Ehm, ehrlich..? WTF? Da frage ich mich immer, ob der Autor selbst so eine bescheuerte Einstellung zu Frauen hat oder ob er Lucy absichtlich so.. scheiße gemacht hat. Ugh.“

Ein beliebter Autor, mit dem du irgendwie nicht klar kommst.

Oh, vielleicht die Autoren der „beliebten“ Bücher, die ich hier schon mehrfach erwähnt habe? *hust*

Ein typisches Buchelement, das du nicht mehr sehen kannst.

Jetzt kommts. Jetzt lass ich alles raus: Erstmal hasse ich es, dass in jedem verfluchten Buch, das ich zur Hand nehme, irgendeine Romanze entsteht. Ich habe nichts gegen Liebesgeschichten, aber dieser Überfluss daran geht mir einfach nur auf den Senkel. Vor allem, weil man den Eindruck bekommt, dass in der Welt der Autoren und Verlage angenommen wird, dass ein [YA-]Buch ohne Lovestory nicht mehr funktionieren würde. Ganz besonderes hasse ich hierbei diesen ganzen Insta-Love Dreck. Wieso sind Leute, die sich zum ersten Mal sehen, von einer Sekunde auf die andere unsterblich verliebt ineinander? WIESO? Mein neustes Beispiel ist hierfür Passenger von Alexandra Bracken. Das Konzept der Geschichte ist so cool: Zeitreisende Piraten! What’s not to love? – Well, the Lovestory. Etta & Nicholas? Ihr nervt! Kommt klar. Ehm, ja.. Weiter geht’s mit Lovetriangles. ICH KANN ES NCHT MEHR SEHEN. Vor allem dann, wenn es auch noch damit verbunden ist, dass die weibliche Hauptperson sich bis dato immer hässlich fand und unscheinbar und noch nie etwas mit dem anderen Geschlecht zutun hatte. UND wenn sie meint, sie wäre „zu dünn“ und „flach wie ein Brett“ – Aber natürlich finden die zwei Boys, die sie jetzt „entdeckt“ haben, wunderschön und perfekt und plötzlich sagen ihr alle Leute, dass sie schon immer wunderschön und perfekt war. Ugggggh. Dass grundsätzlich alle Menschen immer schlank und schön sind, nervt mich sowieso. Und wieso hat nicht mal jemand ’ne Brille? Wieso ist 98% der bekannten/beliebten Buchwelt Hetero und weiß? Wieso sind alle Mädchen immer noch Jungfräulich und unberührt, wenn sie ihre große Liebe treffen? Wieso werden Männer geschrieben, die ihre Freundinnen ernsthaft „Babe“ nennen? Und wieso können Charaktere monatelang durch die Wildnis tappen oder in einer Hunger Games Arena eingesperrt sein, ohne, dass sie mal auf’s Klo müssen?!

Okay, das läuft langsam aus dem Ruder und ich rudere wild am Punkt vorbei. Sorry, this has to stop.

[Nein, ich bin doch noch nicht fertig: Augen mit Dimm-Lichtschalter. Wechselnde Augenfarben. Die Beschreibung „er roch wie Zedernholz und Apfelmus und Mottenkugeln UND ETWAS, DAS ICH NUR ALS [Name des Love-Interests] BESCHREIBEN KONNTE“. Girl Hate! Verkacktes Verhalten mit einer „schweren Kindheit“ zu rechtfertigen. Oaaarh, es gibt einfach so unsagbar viel Mist, ey.]

Eine beliebte Buchreihe, bei der du kein Interesse [mehr] hast, sie zu lesen.

After Unnötig? City of A Lot of Things? Shades of Scheiße? Sorry, mir fällt nur noch das gleiche ein.

Welche Filmadaption fandest du besser als das Buch?

Och, da gibt es sicherlich einige. Herr der Ringe ist immer mein Lieblingsbeispiel, um diesen Satz zu entkräften. Der große Gatsby hat mir auch ein bisschen besser gefallen als das Buch – Genau wie Maze RunnerWas aber wahrscheinlich daran liegt, dass Thomas in den Filmen nicht so ein nerviger Sack ist. Und – um auch mal eine Serie zu nennen – The Vampire Diaries ist um Längen besser, als die komplette Buchreihe zusammengenommen. Zwar habe ich bisher nur bis zur vierten oder fünften Staffel geschaut, aber ich bin mir sicher, dass die Serie diese Bücher niemals unterbieten wird.


Nochmals besten Dank fürs taggen an die liebe Liesa! Ich brauche zwar immer ewig, um solche Tags umzusetzen [und meine Antworten sind auch nicht gerade die abwechslungsreichsten], aber sie machen mir trotzdem eine Menge Spaß! Vor allem, wenn ich dabei rummeckern kann. ;D Ich tagge Laura und Alice! Weil ich sie lieb hab und die Welt öfter Blogposts von ihnen bekommen sollte.

Der Weihnachtslieder Buch-Tag.

Ehm.. Hallo! Ich lebe noch. Yay? … Nachdem ich jetzt fast zwei volle Monate lang nichts mehr von mir habe hören lassen, möchte ich nun endlich meine [noch] stressfreie Vorweihnachtszeit nutzen, um diesen Blog mal wieder mit ein paar Zeilen zu füllen. Und was wäre einfacher, als mit einem kleinen Weihnachts-Tag wieder einzusteigen? Direkt getaggt wurde ich nicht, sondern habe mir die Fragen einfach frecherweise aus den Blogposts von Liesa und Sarah geklaut.
Ich werde mal versuchen, mich bei den Fragen an den Büchern zu orientieren, die ich dieses Jahr gelesen habe. Ob das so klappt, wie ich mir denke, kann ich aber noch nicht versprechen. ;D

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1. „You’re a Mean One Mr. Grinch“ – Nenne einen Bösewicht, den man einfach nur lieben muss!

Wenn ich so auf meine Vorposter schiele, sind ihnen spontan die selben Fieslinge in den Kopf gekommen, wie mir. Da wäre zum einen Der Dunkle aus der Grischa-Trilogie von Leigh Bardugo, den ich aus denselben Gründen faszinierend finde wie Sarah. Und zum anderen Levana aus den Lunar Chronicles von Marissa Meyer. Nachdem ich mir vor kurzem durch Fairest ein genaueres Bild ihrer Vergangenheit, den Ereignissen, die sie zu der gemacht haben, die sie ist, und ihren eigenen Gedanken machen konnte, finde ich sie sogar noch interessanter als vorher schon. Besonders, weil sie tatsächlich vollkommen davon überzeugt ist, alles nur für ihr Volk zu tun und sich als gerechte Herrscherin sieht.

2. „All I Want For Christmas Is You“ – Bei welchem Buch hoffst du dieses Jahr am meisten, es unter dem Weihnachtsbaum zu finden?

Foto 23.12.15, 11 28 03Haha, das wäre dann wohl mein diesjähriges Geschenk an mich selbst – Wie passend! Ihr müsst nämlich wissen.. Ich bin seit einigen Tagen sehr vernarrt in Owari no Serpah [beziehungsweise Seraph of the End], einen relativ neuen Anime. Es ist awesome: Wie Attack on Titan, nur mit Vampiren und 160% Gayer [hach, schon allein das Opening]! Es erfüllt mein Leben schon ein kleines bisschen. Und aus diesem Grund, kann ich mir den Manga natürlich nicht einfach vorenthalten.
Tatsächlich unterm Weihnachtsbaum werden Band 1 bis 7 aber leider nicht liegen, dafür schlummern sie noch ein bisschen in meinem Amazon Einkaufswagen. [Und dann. Nach den Feiertagen. Dann geht’s los. Muharhar.] Der Gesamtpreis ist zwar schon ein kleines bisschen happig, aber I don’t f*cking care. Und ja. Ich lasse meine Geschenke an mich selbst auch hübsch von Amazon verpacken. Ist doch logisch.

3. „Rudolph The Red Nose Reindeer“ – Nenne einen Charakter, der große Schwierigkeiten überwindet und dabei lernt, er selbst zu sein.

Die Frage ist gar nicht mal so einfach. Ein gewisses Maß an Charakterentwicklung ist ja in so ziemlich jedem Buch vorhanden – zumindest möchte man das hoffen. Um mich aber weiterhin an meine Bücher aus 2015 zu halten, entscheide ich mich jetzt für Cath aus Fangirl von Rainbow Rowell. Daran, wie groß oder klein ihre Schwierigkeiten nun wirklich sind, scheiden sich wohl die Geister, aber ich konnte mich zumindest gut in sie hineinfühlen. Cath geht auf’s College. Zum ersten Mal ist sie für längere Zeit getrennt von ihrem Vater, der an seinen eigenen Problemen zu knabbern hat. Ihre Zwillingsschwester und engste Freundin Wren entfremdet sich immer mehr von ihr. Die College-Kurse sind schwierig und Mitbewohnerinnen und Jungs auch, vor allem für jemanden, der eigentlich lieber im Internet rumhängen und Fanfiction schreiben würde. I mean.. I get it. I really really get it. Aber das schöne an Fangirl ist: Es geht gut aus. Cath findet Freunde und wächst über sich hinaus, ohne sich dabei selbst [und die Dinge, die sie liebt] zu verlieren. Und genau dieser letzte Punkt war für mich unheimlich wichtig. ❤

4. „Santa Claus is Coming to Town“ – Welcher Charakter denkst du ist ganz an der Spitze der “Brave Kinder”-Liste und wer ganz an der Spitze der “Böse Kinder”-Liste?

Was die Spitze der „Brave Kinder“-Liste angeht, kann ich mich nur wieder Sarah anschließen, denn ich musste als allererstes an Cress [aus Cress von Marissa Meyer] denken. Sie ist so ein Charakter, den man sofort ins Herz schließen muss. Sie ist superlieb, total unschuldig und könnte wohl keiner Fliege etwas zuleide tun. Auf die Spitze der Liste der „Bösen Kinder“ setze ich dieses Jahr einen bestimmten jungen Herren aus Red Queen. Aus Spoilergründen kann und möchte ich jetzt keine Namen nennen, aber es soll ihm gesagt sein, dass er meinem armen, kleinen Herzen einen kräftigen Tritt versetzt hat und er deshalb nie wieder auch nur eine Süßigkeit bekommen wird! Ugh.

5. „Frosty the Snowman“ – Welches Buch erwärmt dein Herz?

Carry On, Bitches! Ja, schon wieder ein Rainbow Rowell Buch, das hier erwähnt wird. Aber es ist wirklich so, bei Carry On wird mir warm ums Herz, allein schon, wenn ich nur daran denke. Während des Lesens habe ich mich so in all die wundervollen Charaktere und deren Beziehungen verliebt, dass ich bei verdammt vielen Kapiteln Freudentränen in den Augen hatte. HachHachHach. Snowbaz 5eva.

6. „Feliz Navidad“ – Such dir ein Buch aus, welches in einem anderen Land als deinem eigenen spielt!

Ehm.. Ich lese so gut wie nie Bücher, die in Deutschland spielen. Deshalb ist die Auswahl doch relativ groß. Ehm, wie wäre es mit The Shining von Stephen King? Das spielt in Amerika. Und jaaa.. Das war ja auch eigentlich schon alles, was diese Frage von mir verlangt hat, oder? Schön. Das war einfach.

540759_787167687966797_798566397_n7. „It’s the Most Wonderful Time of the Year“ – Mit welchem Weihnachtsbuch verbreitest du Weihnachtsvorfreude?

Was Weihnachtsbücher [und auch -filme] angeht, bin ich immer ziemlich ratlos.. Eigentlich mit gar keinem. Ich verbreite keine Weihnachtsvorfreunde – Man nennt mich nicht umsonst EbenISAr Scrooge! Okay, der war flach, ich weiß. Aber wenn ich ein Buch aussuchen müsste, dass irgendwie ein bisschen weihnachtlich rüberkommt, wäre das wohl Harry Potter und der Stein der Weisen.

8. „Sleigh Ride“ – Mit welchem Charakter würdest du gerne die Weihnachtsferien verbringen?

Penryn Young aus Angelfall von Susan Ee! Diese Weihnachtsferien würden zwar nicht sonderlich besinnlich werden, aber dafür umso lehrreicher. Ich würde sie nämlich erstmal dazu bringen, mir ein paar Nahkampf-Techniken beizubringen. Und dann würden wir böse Leute verprügeln gehen, hehehe. Unsere eigene Art Knecht Ruprecht, nur eben ganz anders. Das wird super! [Außerdem könnte sie mir noch ein bisschen davon erzählen, was Raffe doch für ein steiler Zahn ist.. Aber das nur am Rande.]

9. „Baby It’s Cold Outside“ – Welches Buch, das du nicht mochtest, würdest du einem Feuer opfern, um dich aufzuwärmen?

Ha! Ein ganz dickes, welches sogar noch drei schlechte Folgebände nach sich zieht. Zusammen mit meinen allerliebsten Twittermenschen habe ich vor kurzem nämlich After Passion in Angriff genommen.
Ja, es ist genauso schrecklich, wie der Titel, das Cover und der Buchrücken vermuten lassen. Es besteht aus purer Dummheit und mein Hirn fühlt sich immer noch ganz taub an, wenn ich an diese Verschwendung meiner Lebenszeit denke. Das einzige, was diese Tragödie aufgewertet hat, waren die Kommentare von Laura, Dana, Alice und Franzi. Um die Feueropferung also noch etwas weiter zu spezifizieren: Ich verbrenne liebend gerne jede Ausgabe von After Passion und den Folgebänden – Nur nicht unsere vollgemalte. Die wird nämlich irgendwann noch tausende von Euros wert sein.

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10. „Do You Hear What I Hear?“ – Welches Buch denkst du sollte jeder einmal gelesen haben?

Gar kein bestimmtes, eigentlich. Denn es kommt immer auf den Geschmack desjenigen Menschen an und ich kann es nur sehr schlecht ertragen, wenn meine Lieblingsbücher von Hatern gefressen werden, mimimi. Als Notlösung würde ich mich aber mal wieder für die Allzweckantwort Harry Potter entscheiden. Harry Potter geht doch eigentlich immer, oder?

Bildschirmfoto 2015-12-24 um 12.37.52Ja, Mensch. Und da haben wir es auch schon wieder geschafft!
War doch gar nicht so schwer.
Ich möchte jetzt niemanden direkt taggen,
denn so langsam wird die Zeit doch etwas knapp..

Aber jeder, der sich jetzt noch die letzten paar Stunden bis zur Bescherung vertreiben will,

darf sich gerne getaggt fühlen. ;*

 

Also bleibt mir jetzt wohl nur noch eines zu sagen:
Marry Christmas Ya Filthy Animals. ❤