Jahresrückblick: 2015 in Bildern.

Als ich mir vorhin mein eigenes Instagram-Profil zu Gemüte geführt habe, musste ich mal wieder feststellen, was 2015 doch für ein supercooles Jahr für mich war. Ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben einen Job, der mir Spaß gemacht hat und noch dazu mit Kollegen, die ich echt gut leiden konnte. Ich konnte viel Zeit mit Freunden und mindestens genauso viele Stunden mit guten Büchern, Serien und Filmen verbringen. Gereist bin ich auch wie ’ne Nasse. Ich habe das Jahr 2015 innig geliebt und im Laufe der Zeit einige meiner bisher schönsten Erinnerungen geschaffen. *KitschKitschKitsch*

Um jetzt noch weiter in Erinnerungen zu schwelgen [und euch gleichzeitig einen kleinen Einblick in meine wachsende iPhoto-Mediathek zu geben], habe ich mir für Januar bis Dezember ein Bild herausgesucht, das den jeweiligen Monat am besten beschreibt. Also dann.. Macht euch bereit! ;D

Januar

IMG_6347-w1500-h1000

Im Januar konnte ich die wundervolle Harry Potter Exhibition in Köln bestaunen. Es war superspannend, all die Kulissen, die einem in den Filmen [mal mehr, mal weniger] aufgefallen sind, von Nahem zu sehen und noch dazu alle möglichen Hintergrundinfos zu bekommen. Ich habe bestimmt über zweihundert Bilder in den verschiedenen Räumen verknipst und war einfach nur begeistert davon, was für eine tolle Ausstellung die Veranstalter da auf die Beine gestellt haben. ❤ [Mehr Bilder findet ihr hier]

Februar

Februar2015

Der Februar beinhaltet meine beiden liebsten Lieblingsfeierlichkeiten: Meinen Geburtstag und Fasching. In diesem Jahr haben Ali und ich zwei Faschingspartys im Partnerkostüm gerockt – Nämlich als Rotkäppchen und Wolf im Großmutterkostüm. Und auch wenn viele Leute dachten, dass ich einfach nur ein Mensch im Nachthemd bin, fand ich unseren Aufzug einfach nur wahnsinnig genial, hehe.

März

März2015

Im März war ich mit Annika sowohl auf der Buchmesse [über deren Stimmung in dem Moment leider die Gefahr eines potenziellen, sehr sehr schlimmen Blitzer-Fotos schwebte – Don’t worry. Am Ende kam zum Glück doch nichts ins Haus geflattert. Bestimmt war der Film voll, oder so. Puuuh. ;D] als auch zum ersten Mal auf einem Nachtflohmarkt. Letzteres war echt eine interessante Erfahrung, aber wir mussten feststellen, dass auf dem Erfurter Nachtflohmarkt nur Mist angeboten wird. Und Mangas. Mangas, die wir beide gekauft, aber noch immer nicht gelesen haben, haha. Meine beste Ausbeute des Abends war jedoch ein bunt leuchtender Plastik-Kaktus, den ich aufrichtig liebe. Sein Name ist Hansi.

April

April2015

Im April habe ich [oder Dan&Phil] Alice dazu gebracht, sich in Attack on Titan zu verlieben. Den Screenshot von Alice Reaktion zu einer bestimmten Szene – den ich auf Twitter geposted hatte – sorgte kurze Zeit später dafür, dass wir auf Buzzfeed zu sehen waren. Unser zwei Sekunden Ruhm. Wir warten immer noch darauf, aufgrund dessen mehr Twitter-Follower zu bekommen und fame zu werden.

Mai

Mai2015

Mein allererster Junggesellinnenabschied. Also.. Nicht direkt meiner. Ich war nur dabei. Logisch.
Und auch, wenn ich zuerst nicht überzeugt davon war, stellte sich diese ganze Aktion doch als mega witzig heraus. Es floss eine Menge Sekt während wir zur Fallschirmsprung-Aktion der Braut gefahren sind, es gab eine Kutschfahrt, ein leckeres Picknick zwischendurch und Abends wurden noch harte Karaoke-Battles ausgefochten. Eine feine Sache so ein „JGA“ [Die Abkürzung ist und bleibt schrecklich].

Juni

Juni2015

Im Juni haben ich mich zusammen mit Ali auf den Weg nach Hamburg gemacht, um dem fabelhaften George R.R. Martin ins Gesicht zu blicken. Der gute Mann hat dort nämlich seine erste Lesung in Deutschland abgehalten. Es war wunderbar. So wunderbar! Und was den ganzen Hamburg-Aufenthalt [über den ich hier übrigens einen Travelguide verfasst habe] noch perfekter gemacht hat, war die Tatsache, dass wir uns mit Laura und Ziska treffen konnten. HachHachHach. Love 5eva.<3

Juli

Juli2015

Mein erster Urlaub allein mit dem Muttertier war echt super! Wir haben zusammen eine Woche lang London unsicher gemacht, viel zu viel Geld ausgegeben und sowohl die typische Touristen-Tour [mit Besuch im Tower, London Eye, Changing of Guards, BlahBlahBlah..] abgehalten, als auch kleine Tagestouren gemacht. So waren wir zum Beispiel im Hever Castle – um unsere Anne Boleyn Obsession zu befriedigen – und beim Windsor Castle, um meinen künftigen Sommersitz abzuchecken.

August

August2015

Wien – Mein erster krassgünstiger Urlaubspiraten-Deal und noch dazu eine absolute Augenweide. Wer von dieser Aussicht noch nicht überzeugt ist, der darf sich hier gerne noch weitere Schnappschüsse ansehen. Schloss Schönbrunn und das Hundertwasserhaus waren meine persönlichen Highlights.

September

September2015

Im September habe ich mit einer Freundin 6 Tage in Irland verbracht. In unserem wunderschönen Mietwagen sind wir quer durch’s Land gepflügt und haben uns atemberaubende Landschaften angesehen – Beziehungsweise mit offenem Mund beglotzt. Rückblickend kann ich behaupten, dass das die schönste Reise war, die ich je gemacht habe. [Ich schreibe übrigens derzeit noch an ein paar Blogposts dazu, um euch ganz ausführlich zu zeigen, WIE AWESOME DAS ALLES WAR!]
Und ich hoffe schon die ganze Zeit, dass es mich 2016 wieder ins wunderschöne Irland verschlägt.

Oktober

Oktober2015

ICH WAR MIT ALI IN MÜNCHEN UND WIR HABEN UNS FALL OUT BOY ANGESEHEN, OHMEINGOTT!

November

November2015

Im kalten November wurden die Koffer gepackt, um für 8 Tage ins sonnige Marrakesch zu entfliehen. Einfach, weil wir große Fans von Essiebutton sind und sie mal Travelvlogs dazu geposted hat, in der sie Orangensaft in Massen trinkt und sich niedliche Woll-Hausschuhe ershoppt. Und obwohl Marrakesch schon ein kleiner Kulturschock war, haben diese paar Extra-Tage Sonnenschein meinem seelischen Zustand sehr geholfen und ich habe sogar mal ein kleines bisschen Farbe abbekommen – Heeeeey! Ich bin so stolz. Immer noch. Auch, wenn inzwischen schon alles wieder verblasst ist, höhö.

Dezember

Dezember2015

ICH HABE DAS BESTE WEIHNACHTSGESCHENK EVER BEKOMMEN. EINEN DECKE MIT ÄRMELN. DIE BESTE ERFINDUNG DER MENSCHHEIT SINCE SLICED BREAD. Glückliche Isa ist glücklich.


Zum Schluss möchte ich euch allen noch
EIN SUPERTOLLES JAHR ZWEITAUSENDUNDSECHZEHN
wünschen. Möge es genauso super werden wie 2015.

Meine Bücher-Highlights aus 2015.

Der letzte Tag des Jahres hat begonnen, überall auf WordPress kann man Jahresstatistiken bestaunen – nur nicht meine, die ist beschämend – und wahrscheinlich fragt sich jeder, wohin bloß die letzten Wochen und Monate verschwunden sind. 2015 ist für mich unheimlich schnell dahingeflogen und ich war echt geschockt, als ich vor kurzem feststellen musste, dass es nun so langsam an der Zeit ist, euch meine liebsten Lieblingsbücher aus diesem Jahr vorzustellen. Das tue ich natürlich gerne! Genügend Auswahlmöglichkeiten hatte ich allemal – Mit 58 Büchern war 2015 meine lesereichstes Jahr, ever! [Ich bin stolz. Und trotzdem hatte ich noch genug Zeit für schmuddelige und schnuffelige Fanfiction. <3]

IMG_0296

Was haben wir denn da schönes? Wer sich das Bild oben auch nur kurz angeschaut hat, erkennt sofort meine große Liebe in diesem Jahr: Rainbow Rowell. Drei Bücher – Drei Treffer. Und auch, wenn ich keine Reihenfolge für all die Schätze dort oben bestimmen kann und werde, steht die Nummer 1 auf meiner Liste ganz klar fest: Carry On. [Wer eine ausführliche Review lesen möchte: Here you go.]

Da ich aber leider nicht für jedes Buch eine einzelne Review verfasst habe [Asche auf mein Haupt], werde ich die [ganz gekonnt von Amazon gemopste] Inhaltsangabe und eine klitzekleine Kurzmeinung meinerseits in diesem Post für euch zusammentragen. Weil ich so unheimlich nett bin. ;D


Carry On – Rainbow Rowell [Vollständige Review]

Simon Snow is the worst Chosen One who’s ever been chosen. That’s what his roommate, Baz, says. And Baz might be evil and a vampire and a complete git, but he’s probably right. Half the time, Simon can’t even make his wand work, and the other half, he starts something on fire. His mentor’s avoiding him, his girlfriend broke up with him, and there’s a magic-eating monster running around, wearing Simon’s face. Baz would be having a field day with all this, if he were here–it’s their last year at the Watford School of Magicks, and Simon’s infuriating nemesis didn’t even bother to show up.

Was soll ich dazu noch sagen: Carry On is Love. Carry On is Life. Carry On is Everything.
Ich werde Rainbow Rowell ewig dankbar dafür sein, dass sie uns Simon Snow und Tyrannus Basilton Grimm-Pitch geschenkt hat. Während die beiden in Fangirl für mich noch ziemlich uninteressant waren, konnte mich ihre eigene Geschichte absolut überzeugen. Das wundervolle Worldbuilding [das natürlich an Harry Potter angelehnt, aber trotzdem irgendwie etwas ganz eigenes war], die fantastische Art, wie die Zauberei eingesetzt wurde und dieses typische Fanfiction-Feeling, das einen nie so ganz verlassen hat, sind [neben den Charakteren natürlich] nur ein paar wenige Gründe, die Carry On so lesenswert machen. Außerdem: Eine Teenage-Gay-Romance! What’s not to love? Go, read it!

Fangirl – Rainbow Rowell

Cath and Wren are identical twins, and until recently they did absolutely everything together. Now they’re off to university and Wren’s decided she doesn’t want to be one half of a pair any more – she wants to dance, meet boys, go to parties and let loose. It’s not so easy for Cath. She’s horribly shy and has always buried herself in the fan fiction she writes, where she always knows exactly what to say and can write a romance far more intense than anything she’s experienced in real life. Without Wren Cath is completely on her own and totally outside her comfort zone […] Now Cath has to decide whether she’s ready to open her heart to new people and new experiences, and she’s realizing that there’s more to learn about love than she ever thought possible.

Mal abgesehen von Samwell aus A Song of Ice and Fire ist Cath wohl der einzige Charakter in der Buchwelt, in dem ich mich zu mindestens 90 Prozent wiederfinden kann. Sie liebt ihren Computer, Simon und Baz und Fanfiction. Menschen sind schon manchmal okay, aber bitte nur in Maßen und bitte nur die, die sie auch kennt. Die Uni und alles was damit zutun hat, ist gruselig und sollte bestenfalls vermieden werden, deshalb verbringt sie die ersten Tage dort nur auf ihrem Zimmer, geht nicht zur Mensa und ernährt sich von Müsli-Riegeln.. Ich versteh‘ das! So sehr. Wie oft wollte ich Cath knuddeln und sagen „Ist okay, Baby. Alles wird gut. Trau dich.“ – Aber nie in der Du-Bist-So-Erbärmlich-Reiß-Dich-Zusammen Art und Weise. Rainbow Rowell hat mit Cath einen so realistischen Charakter geschaffen, der im Laufe der Geschichte wächst, aber sich nicht selbst verliert. Und das ist einfach so awesome!

Eleanor & Park – Rainbow Rowell

Eleanor is the new girl in town, and she’s never felt more alone. All mismatched clothes, mad red hair and chaotic home life, she couldn’t stick out more if she tried. Then she takes the seat on the bus next to Park. Quiet, careful and – in Eleanor’s eyes – impossibly cool, Park’s worked out that flying under the radar is the best way to get by. Slowly, steadily, through late-night conversations and an ever-growing stack of mix tapes, Eleanor and Park fall in love. They fall in love the way you do the first time, when you’re 16, and you have nothing and everything to lose.

Ja, ich weiß, es wird bestimmt langsam langweilig, dass jede Kurzmeinung irgendwann an den Punkt „RAINBOW ROWELL SCHREIBT SO TOLLE UND REALISTISCHE CHARAKTERE“ kommt, aber Rainbow Rowell schreibt nunmal so tolle und realistische Charaktere! Versteht das doch endlich. ;D
Eleanor & Park war mein allererstes Buch von ihr und hat mich [Überraschung!] sofort in seinen Bann gezogen. Die Liebesgeschichte dieser zwei kleinen Loser ist einfach so realistisch, langsam und perfekt, man muss sich einfach auch verlieben. Man kann sich nicht wehren. Es passiert einfach.
[Außerdem glaube ich, dass mir Eleanor & Park den größten Heartbreak 2015 bereitet haben. Mimimi.]

Angelfall – Susan Ee [Vollständige Review]

It’s been six weeks since angels of the apocalypse descended to demolish the modern world. Street gangs rule the day while fear and superstition rule the night. When warrior angels fly away with a helpless little girl, her seventeen-year-old sister Penryn will do anything to get her back. Anything, including making a deal with Raffe, an injured enemy angel. Traveling through a dark and twisted Northern California, they journey toward the angels’ stronghold in San Francisco, where Penryn will risk everything to rescue her sister and Raffe will put himself at the mercy of his greatest enemies for the chance to be made whole again.

Hier muss ich einfach meine zuvor geschriebene Rezension zitieren, denn die drückt einfach alles aus, was ich zu diesem fantastischen Buch zu sagen habe – Seid ihre bereit? Okay, und los:
„AAAAAAAAH, WARUM LEST IHR MEINE REVIEW ÜBERHAUPT NOCH? IHR VERSCHWENDET KOSTBARE ZEIT. GEHT UND LEST DIESES BUCH! Und die folgenden Teile! Und Fanfictions! Wenn ihr es nicht tut, verpasst ihr so viele Dinge: Geniale Dialoge, tolles Worldbuilding, einen Haufen Plottwists, gruslige und eklige Dingsis [die ich aus Spoilergründen nicht nennen werde], megaawesometastische Charaktere, meine ewige Liebe für euch,  eine Liebesgeschichte, die geradezu nach Fanfiction schreit! AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH, GO GO GO! BUY IT READ IT LOVE IT!“

Red Queen – Victoria Aveyard

Mare Barrow’s world is divided by blood—those with common, Red blood serve the Silver- blooded elite, who are gifted with superhuman abilities. Mare is a Red, scraping by as a thief in a poor, rural village, until a twist of fate throws her in front of the Silver court. Before the king, princes, and all the nobles, she discovers she has an ability of her own.

Ich habe Red Queen am Anfang des Jahres gelesen und für richtig richtig gut befunden. Ich liebe „Superkräfte“ und Überlebenskämpfe und Intrigen und Plottwists – Und dieses Buch hatte eine ganze Menge von allem! Inzwischen habe ich zwar bemerkt, dass viele Reviews eher ins negative gehen und meinen, die Ideen seien aus Hunger Games und X-Men und wasweißichnicht zusammengeklaut worden, aber für mich war das eigentlich kein Kritikpunkt. Meine Güte, wie vielen tollen Büchern könnte man nachsagen, dass sie von Harry Potter oder Twilight abgekupfert haben? Mir würden so einige einfallen. Was ich damit sagen möchte: Lasst euch nicht von 2-3 Sterne Bewertungen auf Goodreads abschrecken. Ich war wirklich begeistert von Mare, der Welt von Silvers und Reds und diesem fucking Plottwist am Ende. Und ich bin so so so gespannt auf Glass Sword, das im Februar veröffentlicht wird!

Grischa – Leigh Bardugo

Alina Starkov has never been good at anything. But when her regiment is attacked on the Fold and her best friend is brutally injured, Alina reveals a dormant power that saves his life―a power that could be the key to setting her war-ravaged country free.
Wrenched from everything she knows, Alina is whisked away to the royal court to be trained as a member of the Grisha, the magical elite led by the mysterious Darkling.

Alle Grischa-Bücher sind einfach der Wahnsinn! Ich habe diese Trilogie innerhalb von wenigen Tagen verschlungen und war einfach nur begeistert. Spannende Kapitel, Plottwists und richtig gute Charaktere. Zwar hatte ich Anfangs schon so meine Probleme mit Alinas Selbstwertgefühl und fehlendem gesunden Menschenverstand, aber sie macht eine wirklich gute Entwicklung durch, sodass ich ihr das schnell wieder verzeihen konnte. Außerdem gibt es ja auch noch Maljen und den Darkling, auf die man sich konzentrieren kann. Und habt ihr mal die deutschen Ausgaben der Bücher gesehen? Die sind unglaublich schön! Sowohl mit Schutzumschlag als auch nackig. HachHachHach.

The Graveyard Book – Neil Gaiman

Bod is an unusual boy who inhabits an unusual place—he’s the only living resident of a graveyard. Raised from infancy by the ghosts, werewolves, and other cemetery denizens, Bod has learned the antiquated customs of his guardians‘ time as well as their ghostly teachings—such as the ability to Fade so mere mortals cannot see him. Can a boy raised by ghosts face the wonders and terrors of the worlds of both the living and the dead? 

The Graveyard Book war für mich so ein Wohlfühl-Buch. Neil Gaimans Schreibstil ist einfach so wunderbar, dass man sich schnell zwischen den Seiten verlieren kann und seine Bücher in kürzester Zeit durchsuchtet. Die Geschichte von Bod hat mir ganz besonders gefallen, weil ich noch nichts in dieser Art gelesen habe. Ein Kind, das zu seinem Schutz auf einem Friedhof von den Toten aufgezogen wird – Eine herrliche Idee. Vor allem, weil diese Toten einfach unglaublich sympathisch sind! Jeder Charakter hatte irgendetwas besonderes und liebenswertes an sich und ich hätte mich liebend gern mal für einen Tag auf diesem Friedhof aufgehalten, um ihren Geschichten zuzuhören. Aber das ist nicht alles – In vielen Kapiteln ist The Graveyard Book auch sehr spannend und gruselig und es wird definitiv nie langweilig.


Was waren eure Bücher-Highlights aus diesem Jahr?
Ich würde mich sehr über ein paar Empfehlungen für 2016 freuen! 😉
[Falls ihr Blogposts darüber geschrieben habt: Verlinkt sie mir doch einfach.]

My Very First „Happy Midyear“ Post!

kjkjbjbh

Wow, wow, wow, Ideenklau!

[hey, das reimt sich]

Was ist ein Midyear-Post? – Das hier ist ein Midyear-Post!

Ich lese die halbjährigen Zusammenfassungen aus der Sockenschublade mit einer solchen Regelmäßigkeit, die ich sonst nur äußerst selten an den Tag lege, und bin wirklich immer begeistert. Die Art, wie es Mirka Jahr für Jahr schafft, ihre letzten sechs Monate positiv, hoffnungsvoll und ohne jeglichen Kitsch in Worte zu fassen ist der nackte Oberwahnsinn. Es wundert also kaum, dass ich jedes Jahr aufs Neue motiviert bin, mein eigenes Resümee zu ziehen und euch [möglichst unterhaltsam] daran teilhaben zu lassen. Nur blöderweise habe ich bereits fünf 2. Julis verpasst.. *husthust* ABER DIESMAL NICHT!* Diesmal habe ich vorgearbeitet, mir Gedanken gemacht und schon einen Monat vorher begonnen, mir einen groben Plan zu machen.** Und jetzt. Jetzt*** bin ich bereit. Muharharhar!

*Diesmal doch
**Welchen ich aber nicht umgesetzt habe
***Elf Tage zu spät

[Entschuldigung]

Ich denke, wir beginnen da, wo wir aufgehört haben: Bei meinen Neujahrsvorsätzen. Die waren ja im Grunde genommen nicht sonderlich hochgegriffen: Mehr lesen, dabei den Stapel der ungelesenen Bücher abbauen, rausgehen [jaaaaah], reisen, kochen und wieder in die Klaviertasten zu hauen …

Die zwei letzteren können wir schnell mit einem kurzen, knappen und beschämten „Eeeeeeeehm, das wollte ich mir für die nächste Jahreshälfte aufheben? Oder so?!“ abklären. Denn irgendwie.. Ich weiß ja auch nicht.. Ist das dezent in den Hintergrund gerutscht. Zwar habe ich ein paar Mal mein Keyboard abgestaubt und versucht, verschiedenste Youtube-Tutorials in die Tat umzusetzen, nur leider war ich immer viel zu schnell abgelenkt von meiner eigentlichen Mission. Weil „Uuuuuuh, ein neuer Vlog von essiebutton! Ahahaha, so ein lustiger Tweet und ohoho, tumblr geht aber mal wieder richtig scharf, heute!“ [Nein, keine Sorge, so klingen meine Gedanken nicht. Nicht immer..]
Gekocht habe ich im Vergleich sogar relativ häufig. Mal vegetarisch und gesund, mal mit gefühlten tausend Kilo Fleisch, die mir das Wort „HERZINFARKT“ quasi entgegengebrüllt haben. Und gebacken habe ich sogar auch! – Oh, mein Gott, ernsthaft, ich habe den leckersten Schokoladenkuchen in der Geschichte der Schokoladenkuchen gebacken! Der nackte Oberwahnsinn. Leider kann ich euch keine eigenen Fotos von ihm zeigen [wozu habe ich eigentlich diesen sinnlosen Food-Instagram-Account?!], da er mir.. ehm.. Auf die Straße gefallen ist, als ich ihn zum Kuchendonnerstag transportieren wollte. *husthust* Er war nur auf einer Seite dreckig und die hab ich abgeschnitten. I promise, ich hab keinen Dreck gegessen! – Also müsst ihr „leider“ mit den professionellen Bildern im Rezept-Link auskommen.

Kommen wir zum nächsten Punkt, dem Reisen. Obwohl die Umsetzung dieses Vorsatzes erst so richtig in der nächsten Jahreshälfte stattfindet, kann ich euch sagen, dass die Planungen schon sehr erfolgreich verlaufen! Wie ihr euch vielleicht erinnert, war ich im Januar bereits mit Annika in Köln und habe die absolut großartige Harry Potter Ausstellung besucht. Im Juni ging es nach Hamburg zum begaffen des Großmeisters George R.R. Martin. Soviel zum ruhigen Part.
Im Juli ruft mich mein geliebtes London wieder für eine Woche an seine Brust, im August steht ein Wochenend-Ausflug nach Wien an. Im September besuche ich Alice in Warstein und werde dort die [extrem cool aussehende] Montgolfiade bestaunen. Und einen Herr der Ringe Marathon starten. Und Phan beweinen.. Aber ich schweife ab. Der September ist nämlich lang, also nutze ich ihn noch für einen recht kurzen, aber recht Game-of-Thrones-lastigen Roadtrip durch Irland. Because fuck all my saved money, that’s why! Im Oktober werde ich nach exzessiver Kirmes-Feierei mit Frau Ali mal wieder eine lustige Fernbusfahrt unternehmen, um zum Konzert von Fall Out Boy nach München zu jingeln. Und dann ist auch schon wieder November und da geht es für ganze acht Tage nach MARRAKESCH!

Geez Louise, I’M SO FREAKING EXCITED ABOUT ALL OF THIS! 

Bildschirmfoto 2015-07-13 um 19.32.41

Ich finde, all diese bevorstehenden Reisen zeigen, dass ich mir auch sehr viel Mühe in puncto „geh raus und tu Dinge“ gebe. Zudem war ich in diesem Halbjahr auch schon zu der einen oder anderen Disko [wenn ich so drüber nachdenke, war ich wohl doch nur bei der Einen, nicht bei der Anderen], habe zwei Mal sehr erfolgreich Fasching gefeiert, war [bis heute, nicht bis zum Stichtag 02.07.] bereits 14 Mal im Kino, fast jeden Tag mit meinem Hund draußen [jaaah, das zählt auch!] und habe damit angefangen, relativ regelmäßig Sport zu machen. Kaum zu glauben, ich weiß. Aber ich habe es ungelogen drei Monate ausgehalten, jeden Tag den Trainingskalender von Blogilates durchzuziehen! Und wenn ich dabei nicht gerade gestorben bin, hat es mir sogar SPASS GEMACHT! *SchreiendesEmoji* Es ist wirklich eine verrückte Welt. So verrückt, dass ich am 11. Juli am Lauf und Schenke Benefizlauf in Erfurt teilgenommen habe. Teils joggend, teils walkend, teils kriechend habe ich elf verfluchte Kilometer hinter mich gebracht und erfolgreich ein paar Euro für Kinder gesammelt, die in Armut leben. [Nur noch so als Nebeninfo: Mir tut alles weh. Ich kann nicht mehr aufrecht gehen. Macht sowas bitte niemals ausm Kalten heraus. Trainiert vorher. Ihr werdet es mir – und euch selbst – danken!]

Bildschirmfoto 2015-07-13 um 19.37.58

Ja, Mensch. Und da sind wir schon wieder beim letzten Punkt angekommen! Mehr lesen und dabei so ganz nebenbei meinen SuB abbauen. Auch das läuft bisher, wie man meiner Reading Challenge auf Goodreads entnehmen kann, relativ gut. Natürlich besteht immer noch Luft nach oben.. Vor allem, was den SuB angeht. [Ich habe mich nämlich nicht selten dabei erwischt, wie ich schon wieder neue Bücher bestellt habe.] Aber hey! No risk, no fun! Ihr werdet schon sehen – Ich kriege meine 36 SuB-Bücher noch weggelesen.


Jetzt seid ihr [seit langem] mal wieder gefragt: Habt ihr euch zum Jahreswechsel Vorsätze gemacht? Und wenn ja, wie läuft’s bei euch? Und falls ihr ebenfalls einen Midyear Post verfasst habt – Verlinkt ihn in den Kommentaren. Ich liebe es, diese Dinger zu lesen. ;D

Das war 2014 – Bloggen!

Während ich noch faul im Schlafanzug auf der Couch rumlümmele hat das neue Jahr in Neuseeland schon begonnen. Irgendwie komisch, diese Zeitverschiebung, oder? Und damit ihr eure Zeit bis zu den beginnenden Festlichkeiten auch richtig nutzen könnt, lasse ich euch noch fix meine WordPress-Jahres-Statistik hier. Meine Besucherzahl ist zwar alles andere als beeindruckend, aber hey! Was soll’s? Ich finde die Statistiken immer ultra hübsch gestaltet und immerhin sind die Zahlen besser als vorher! ;D

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 4.200 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 4 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Das war 2014 – Musik!

Momentan ist alles voll mit Jahresrückblicken. Egal ob in der Bloggerwelt, auf Facebook oder Instagram – Überall müssen wir unser Jahr nochmal Revue passieren lassen. Und da mich sogar Spotify damit beschmissen hat, müsst ihr sowas auch von meiner Seite aus ertragen. Sorry, not sorry!

Bildschirmfoto 2014-12-26 um 10.16.00

Dazu kann ich eigentlich nicht viel sagen, außer: WHAT? Wann habe ich denn „German Punk“ gehört? Slime? Planlos? Dritte Wahl? Und die andere Band kenn ich nicht mal?! Sowas hör ich nie. Hat mein Vater wieder über mein Spotify-Profil Musik gehört? Aber dann stünde da eher Johnny Cash.. Ich bin sehr verwirrt. Und was ist bitte „Comic“ für eine Kategorie? Außerdem bin ich sehr enttäuscht, dass „Soundtrack“ nur so 18% bekommen hat. ICH SCHMETTERE STÄNDIG MUSICAL-NUMMERN! … Spotify lügt. Das kann gar nicht richtig sein. Alles Lügen! Soilent Grün ist Menschenfleisch.

Bildschirmfoto 2014-12-26 um 10.16.29

Da kann ich schon eher zustimmen. Obwohl ich nicht gedacht hätte, dass die Arctic Monkeys mein Bester Künstler werden, stimmt es zu 100%, dass ich AM über einen gewaltigen Zeitraum hoch und runter gehört habe. Damit lässt es sich aber auch verdammt gut Autofahren! [Uh, Playlist-Link!]

Bildschirmfoto 2014-12-26 um 10.17.00

Stimmt absolut, auch wenn ich nicht mit Donde estas Yolanda gerechnet habe. [Nachdem ich diese Aufstellung gesehen habe, musste ich mir auch sofort wieder alle anhören.] Also bleibt mir nur zu sagen: Jeder, der auch nur eines der Lieder nicht kennt, sollte das nachholen. Ersthaft, die sind mega!

Bildschirmfoto 2014-12-26 um 10.17.42


Habt ihr auch eine Spotify-Jahresübersicht bekommen? Es würde mich sehr interessieren, was bei euch in den letzten zwölf Monaten rauf und runter lief. Und wie lange ihr Musik gehört habt! 7578 Minuten sind ja zirka 123 Stunden.. Ist das viel? Ich weiß es nicht. Gebt mir Vergleichswerte! 🙂