The easiest way to anime-hell, Part I: Erased.

Na? Habt ihr schon sehnsüchtig auf diesen Post gewartet, meine kleinen Anime-Novizen? Natürlich.
Deshalb möchten wir – die freundlichen Anime-Beraterinnen – euch gar nicht lange mit blumigen Einstiegsworten auf die Folter spannen und fangen gleich an, mit unserer ersten Anime-Empfehlung.

僕だけがいない街
Titel: Erased [Original: Boku Dake ga Inai Machi].
Manga: The Town Were Only I am Missing von Kai Sanbe.
Besteht aus: 1 Staffel mit 12 Folgen – Je zirka 23 Minuten lang.

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Satoru Fujinuma hat eine besondere Gabe: Wann immer ein Unglück um ihn herum geschieht, kann er in der Zeit zurückgehen, um es zu verhindern. Als er eine versuchte Kindesentführung beobachtet, bringt das Erinnerungen an eine Mordserie aus seiner Kindheit zurück. Um ein weiteres Unglück rückgängig zu machen, springt er in der Zeit zurück. Doch statt wie erwartet bis zum Morgen desselben Tages zurückzureisen, findet er sich plötzlich in seiner Kindheit wieder
– wird er die Morde von damals verhindern können?

Quelle: tokyopop

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01 – Die Story: Erased ist eine sehr ernste, erwachsene und düstere Geschichte. Zwar gibt es schon so einige lustige und auch herzergreifende Momente, doch der Mittelpunkt der Handlung bleibt immer bei sehr schwer verdaulichen Themen. Dieser Anime handelt von Mord, Kindesentführung, Missbrauch und häuslicher Gewalt. Es beschönigt und vereinfacht nichts. Außerdem liegt es – von den Zeitreisen mal abgesehen – sehr nah an der Realität. Es ist nicht der typische Klischee-Anime [Naruto und Hentai, remember?], mit hundert Monstern, übertriebenen Effekten und schreienden Muskelprotzen. Nein, es ist ein Thriller. Ein sehr gut erzählter Thriller, der genauso gut um 20:15 Uhr im Abendprogramm laufen könnte – Nur, dass er eben gezeichnet ist [und nicht voller schlechter deutscher Schauspieler, heh].

02 – Opening & Closing: Für manch einen mag das eine uninteressante Nebensache sein, but I’m always a bitch for a good Opening. Meine Lebensqualität sinkt einfach viel zu gewaltig, wenn ich in jeder Folge meinen Arm heben muss, um ein Intro zu überspringen. Eure doch sicher auch, oder? Na, also. Bei Erased könnt ihr aber ganz beruhigt sein, denn sowohl das Opening als auch das Closing [und eigentlich der ganze Soundtrack] sind einfach die blanke Kunst. Die Musik ist superklasse und der Grundgedanke hinter der grafischen Gestaltung [Folge 10, Leute! In Folge 10 wird euch zu diesem Opening so ein helles Licht aufgehen, aaargh! Und dann in Folge 11 when they fucking change it, you’ll lose your shit!] machen das Ganze sogar noch viel besser. ❤ [… WordPress lässt mich das originale Video leider nicht einbinden, deshalb versuchen wir’s für’s Erste mal mit einem Englischen Cover, okay?]

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The easiest way to anime-hell: A quick Introduction.

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Selbst die unaufmerksamsten Leser unter meinen Twitterfollowern haben wohl mittlerweile mitbekommen, dass ich derzeit einen überaus gemütlichen Platz in der Hölle eingenommen habe. In der Anime-Hölle, um genau zu sein. Ich weiß eigentlich nicht, wie genau das passiert ist. Denn vor gar nicht allzu langer Zeit war ich noch ein unschuldiges Kind und respektables Mitglied der Gesellschaft, das nur hin und wieder ein paar Folgen [krm, oder vielleicht auch vierhundert Folgen kurz vor den Abschlussprüfungen] One Piece konsumiert hat.. Oder alle deutschen Episoden von Pokémon, die damals auf RTL II liefen, auf Video aufgenommen hat.. Oder jeden Tag die neusten Folgen von Avatar – The Last Airbender [ich weiß, dass das kein Anime ist. ABER PAST!ISA WUSSTE DAS NICHT!] auf dem Schulhof totdiskutiert hat.. Ehm, Moment. Okay. Scheinbar war das Thema Anime doch schon immer ein relativ fester Bestandteil meines Lebens – Aber eben nicht so ausgeprägt wie jetzt. Denn dann kam Attack on Titan, das mich gelehrt hat, dass Animes nicht nur Zeichentrickserien für Kinder sind. Und dann kam Owari no Seraph und Mikayuu und huch! Dann kam plötzlich Dana, die mich tight gegripped und gnadenlos hineingeworfen hat, in die Anime-Hölle. Tja, und hier sind wir nun.. Nachbarn in der Anime-Hölle.

Doch unsere Nachbarschaft ist irgendwie noch ziemlich leer. Zwar konnten wir schon vereinzelt ein paar Leute in Anime-Novizen verwandeln [Hallo, Laura!], aber das ist sowohl mir als auch Dana nicht genug. Wir möchten noch viel mehr unschuldige Menschen, die gemeinsam mit uns leiden. Und genau deshalb haben wir uns zusammengesetzt und beschlossen, euch einen kleinen Schubs zu geben – in Richtung Höllenfeuer –  um euch den Einstieg ein bisschen leichter zu machen. Denn ich weiß, dass es viele Vorurteile zum Thema Anime gibt. Deshalb finde ich auch diesen Tumblr-Post sehr passend:

What I said: Anime

What they hear: Naruto and Hentai

Doch Anime besteht nunmal nicht nur aus Naruto und Hentai! Es gibt so viel mehr! Eine ganz neue Hölle Welt steht euch offen und wartet nur darauf, euch zu verschlingen willkommen zu heißen! Es gibt Action, Drama, Romanzen, sehr gaye Romanzen[ಥ‿ಥ], Freundschaft, Monsterkrams, Tod und Blut und alles was eure Herzen begehren. Doch wie sollt ihr nur den richtigen Anime finden? Fear not, meine unschuldigen Freunde. Denn Dana und ich sind jetzt da und werden euch ab heute regelmäßig – vielleicht einmal im Monat, vielleicht öfter – unsere Lieblinge vorstellen. Und natürlich auch einige Gründe nenne, warum ihr sie unbedingt schauen solltet. Außerdem sind wir gerne für euch da, wenn ihr unter Herzschmerzen oder Schockstarre leidet. We won’t judge. Trust me. We’ve been through it. A WHOLE FUCKING LOT.

Übrigens: Nein, wir wurden nicht von Dan zu diesem Post inspiriert. [Wir schreiben schon ewig an diesen Posts, tbh.] Da er aber perfekt erklärt, was Animes so awesome macht, werden wir uns diesen Zufall einfach zunutze machen und es hier verlinken. [„Anime will ruin your life„. Und nein. Ich werde es nicht direkt in den Post einbinden, weil sein Grinsen in der Thumbnail einfach viel zu verstörend ist.]

Also freut euch schon mal auf viele neue Posts und einige heftige Nervenzusammenbrüche! ❤

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Neulich im Kino: Everest [Review].

Es gibt tausend verschiedene Gründe, warum ich niemals auch nur auf den Gedanken gekommen bin, „den Mount Everest besteigen“ auf meine Bucket List zu setzen – Ich habe die Kondition von Brot, das drei Tage gelegen hat. Ich friere eigentlich immer. Wo sollte ich da auf’s Klo gehen? Manchmal habe ich krasse Höhenangst. Mein Gleichgewicht ist auch nicht das allerbeste, selbst wenn ich nicht auf Schnee und Eis umherlaufen muss … Aber manche Menschen brauchen nur einen Grund, um über all das hinwegzusehen und diesen 8.848 Meter hohen Koloss von einem Berg erklimmen zu wollen: „Er ist da“.

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Die Bergführer Rob Hall [Jason Clarke] und Scott Fischer [Jake Gyllenhaal] sowie deren Teams und Kunden sind solche Menschen. Sie versuchten im Frühjahr 1996 ihr Glück und scheiterten leider tragisch [und das ist kein Spoiler, der Film basiert auf wahren Geschehnissen, die ja bereits vor einigen Monden so oder so ähnlich passiert sind] … Durch einen aufziehenden Sturm, aber auch durch simple menschliche Schwächen, wie ihrem Stolz oder lebensgefährlichem Ehrgeiz, falschen Absprachen und dem ständigen Konkurrenzkampf zwischen den Anbietern der kommerziellen Bergführungen.

Ihr müsst nämlich wissen: Der Mount Everest war – und ist auch heute – gar kein so seltenes, speziell für knüppelharte Leute reserviertes Reiseziel wie ich bisher immer dachte. Nö, was sich dort abspielt[e], könnte man auch schon Massentourismus nennen. Und das sogar in dem Umfang, dass geführte Touren nicht nur für Bergsteiger mit einer Menge Erfahrung [und einem ganzen Haufen Geld auf dem Konto] angeboten wurden, sondern selbst für Männer und Frauen, die noch nie ein Steigeisen an den Füßen hatten [aber dafür einen ganzen Haufen Geld auf dem Konto]. Da war also ganz schön was los!

You my friends are following in the very footsteps of history, something beyond the power of words to describe. Human beings simply aren’t built to function at the cruising altitude of a 747. Our bodies will be literally dying.

Logischerweise kann so ein Überschuss an Menschen auf einem schwierig zu passierenden Gelände [man denke an Gletscherspalten, Abhänge und all diese schönen Dinge] nur zu einer Sache führen: Stau. Dieser führt zu Wartezeiten – Die zu sinnlosem herumstehen – Das zu Unterkühlung und längerem Gebrauch der Sauerstoff-Flaschen, als ursprünglich geplant war und so weiter und so fort …
Kurz zusammengefasst führt das alles zu einem riesigen und gefährlichen Haufen Scheiße.

All diese Dinge, die schieflaufen können, sehen wir in Everest in gewaltigen Bildern, die tatsächlich für das 3D-Format geschaffen sind. Wie oft habe ich mich schon während eines Kinofilms geärgert, weil es außer der Geldmacherei und dem obligatorischen auf-mich-zufliegenden Dreckklumpen / Stahlträger / Wassertropfen absolut keinen Grund gab, sie in diesem Format zu zeigen?! [Ganz einfach: Zu oft.]
Aber hier konnte ich jede Minute genießen. Gletscherspalten wirken tiefer, die Aussicht spektakulärer, der Gipfel majestätischer und die Abstiege gefährlicher. Und nicht nur die Bilder konnten mich überzeugen! Die Handlung hat mich sehr schnell mitgerissen, es kam keine Sekunde Langeweile auf und ich war mehr als ein Mal froh darüber, dass ich noch niemals auf diesem Berg stand.

Mein einziger Kritikpunkt: In den 150 Minuten, in denen Everest auf der Leinwand war, wurde leider nur wenig Zeit beiseite genommen, um die Charaktere besser kennenzulernen. Wir bekommen ein paar vage Beweggründe, ein paar flüchtige Blicke auf Ehefrauen und Kinder … Aber nicht genug, um eine tiefere Bindung als „Och, der/die ist mir aber sympathisch“ aufzubauen. Das lag aber auf keinen Fall am Casting – die haben ihren Job alle richtig gut gemacht – sondern eher am Drehbuch.

Alles in allem ist Everest in meinen Augen ein sehr gut umgesetztes, spannendes Drama, das ich jedem empfehlen würde, der sich auch nur im entferntesten irgendwie für das Bergsteigen interessiert. Obwohl.. Eigentlich auch dem Rest. Ich hätte mich selbst ja auch nie als „interessiert“ bezeichnet.
Und egal, ob Bergsteig-Fan oder nicht. Jeder Zuschauer wird in der letzten halben Stunde des Films mitfiebern, wer es denn nun raus aus dem Sturm und runter vom Berg schafft.

Sit down, man. Climatize.

Funfact, der mir bis vorhin gar nicht so richtig klar war: Der Journalist, den das Team um Rob Hall dabei hatte, um ihren Aufstieg zu dokumentieren, war Jon Krakauer. Genau, das ist der Typ, der auch das [übertrieben verliebte] Buch Into the Wild über Chris McCandless geschrieben hat. Seine Sicht der Ereignisse, die sich im Mai 1996 auf dem Mount Everest abgespielt haben, kann man in Into Thin Air nachlesen. [Ich habe mittlerweile auch ein paar Reviews gesehen, die sich darüber beschweren, dass sich Everest nicht an diese „Buchvorlage“ hält. Das kann ich natürlich nicht einschätzen.]

The Netflix-Addiction.

Hallo Internet!
Seit Ewigkeiten schon wächst im Inneren meines Terminplaners eine Liste mit Serien, die ich unbedingt schauen muss, heran. Immer wenn ich auf Twitter jemanden schwärmen höre, einen tollen Tumblr-Post sehe oder ein krasses Youtube-Video [vorzugsweise von KatrinDepp] entdecke, wandert etwas neues auf diese Liste. Dass sie mir mittlerweile dezent über den Kopf wächst, könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Und da ich ein fieser, alter Sack bin, ziehe ich euch nun mit hinein in den Sumpf. In den Seriensumpf. Aus dem ihr nie wieder rauskommt. Vor allem dann nicht, wenn ihr euch eine Netflix-Mitgliedschaft zugelegt habt! [Und ein unverplantes, verlängertes Wochenende vor der Tür steht.]

Genau das habe ich nämlich getan – Mich bei Netflix angemeldet. Und plötzlich waren 70% der Serien auf meiner „Die musst du unbedingt gucken“-Liste schnell und legal für mich zugänglich. Weshalb ich zirka drei Tage lang bewegungslos im Bett lag, dabei sehr viel Pizza inhalierte und anfing, zu suchten.

„Isa, welche Serien sind das denn jetzt?“ werdet ihr sicher rufen. Welch ein Glück, dass ich bereit bin, sie euch zu zeigen! Also lehnt euch zurück und entspannt. Zwar bin ich bei kaum einer der Shows schon so tief drin, dass ich euch in eigenen Worten eine nette Zusammenfassung zurechtschustern kann [damit tue ich mich sowieso immer sehr schwer, deshalb eilt mir das Internet zu Hilfe], aber ich werde euch kurz berichten, welche Eindrücke ich bisher hatte. Und vielleicht ist für euren Geschmack was dabei! [Ach, uns so nebenbei: Alle Links öffnen neue Fenster, also klickt ruhig drauf los. ;D]

Penny DreadfulTrailerZusammenfassung von SerienjunkiesIMDb –
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Oh, oh, oh! Fangen wir doch gleich mit etwas total supermegaawesomekrassen an! Penny Dreadful. Diese Mischung aus Ich-mach-mir-in-die-Hose-Horror und Groschenroman [Duuuuh, Captain Obvious] und Psychokram und Porno macht einfach sofort süchtig und ist momentan auch einer meiner Lieblinge unter den Neuentdeckungen. Während der Entstehungszeit dieses Blogposts habe ich mir die [leider viel zu kurze] erste Staffel reingezogen und bin seither komplett begeistert. Eva Green spielt die Rolle von Vanessa Ives – die fürchterlich albern hätte aussehen können – so großartig, dass mir oft die Luft weggeblieben ist. Auch Billie Piper als Brona Croft finde ich ganz wunderbar. Wenn ihr euch also ganz gerne mal ein bisschen gruselt, dabei großartigen Schauspielern zusehen und alte Romanfiguren wieder zum Leben erwecken möchtet, empfehle ich diese Serie wärmstens. [Und dem Rest auch!]

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Nach Attack on Titan, Sword Art Online und Guilty Crown brauchte ich unbedingt wieder einen Anime, den ich schauen kann, während ich mein England-Fotoalbum zusammenbastle [okay, bei Attack on Titan hab ich so angefangen, aber schon während der ersten Folge konnte ich nur noch mit offenem Mund gebannt auf den Bildschirm starren. Soviel dazu]. Und Blue Exorcist war der erste Anime, der mir auf Netflix ins Auge gesprungen ist. Ich habe erst vier Folgen geschaut und weiß noch nicht so hundert Pro, was da eigentlich abgeht.. Aber es gefällt mir! Es hat Action und Gewalt [ich brauche einfach ein bisschen Gewalt in Animes, ich kann’s mir auch nicht erklären] und Witz und diesen gewissen Grad an Ekel, den man bei manchen Animes entwickelt. Außerdem mag ich Rin und seinen Zwillingsbruder als Hauptcharaktere sehr gerne … Wow. Ich bin wirklich richtig scheiße im Empfehlen von Animes. Entweder bekommt ihr nur ein „alsdjsakdjdfkjgalsdj“ [im Fall von Attack on Titan] oder aber ein „Es enthält Gewalt, also mag ich es“ [wie hier zum Beispiel]. Es tut mir leid.. Aber was soll man machen?

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Über Suits habe ich schon viel gutes gehört, vor allem via Twitter, wo alle Donna und Harvey shippen. Bisher habe ich die ersten fünf Folgen gesehen und bin leider noch nicht so wirklich begeistert. Es hat mich einfach noch nicht am Haken, was ganz einfach daran liegt, dass noch keine dieser Folgen auch nur im entferntesten spannend war.. Die Charaktere kenne ich noch nicht gut genug, um mir ein Urteil zu bilden, obwohl ich sagen muss, dass ich Harvey bis jetzt unheimlich unsympathisch finde. Mike dagegen mag ich eigentlich ganz gerne, finde seine „Ich kann mir alles merken was ich lese, haha“-Gabe aber irgendwie übertrieben. Und mal ernsthaft, er hat das doch auch noch gar nicht gebraucht?! Seine wichtigste Tätigkeit innerhalb dieser ersten fünf Folgen war beim Patent-Amt anzurufen. Und das hat er verkackt. Also ernsthaft, Junge. Das kriege ich mit meinem Standart-Gehirn auch noch hin!
Bis zum Ende der 1. Staffel werde ich Suits trotzdem Entwicklungszeit lassen. Vielleicht wird’s ja noch.

Hemlock GroveTrailerZusammenfassung von SerienjunkiesIMDb
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Hemlock Grove ist die neuste „Isa-und-Mutter-gucken-Serien“-Serie. Wir sind mittlerweile kurz vor dem Finale der ersten Staffel angekommen und man kann sagen, dass diese Show perfekt zum Oktober und zur Einstimmung auf Halloween passte, weil sie einfach alles Übernatürliche und Gruslige vereint. Zwar haben weder meine Mutter, noch ich eine Idee, was in Hemlock Grove wirklich los ist und was die Charaktere nun eigentlich für „Monster“ sein sollen [I’M LOOKING AT YOU, SHELLEY GODFREY !] – denn es werden immer wieder neue Fragen aufgeworfen, ohne dass man eine Antwort bekommt – doch diese ständige Ungewissheit macht echt Spaß. Außerdem bekommt man bereits in der zweiten [oder dritten?] Folge die coolste Werwolf-Verwandlung zu sehen, die ich mir vorstellen kann. Wer keine Angst vor Spoilern hat, kann sie sich *hier* ansehen. Schaut einfach mal in [mindestens] zwei Folgen von Hemlock Grove rein, dann werdet ihr schnell herausfinden, ob die Serie etwas für euch ist.

Bates MotelTrailerZusammenfassung von SerienjunkiesIMDb
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Aaaaaaaah, hier hätten wir wieder einen meiner Lieblinge! Die Liebe zu Bates Motel entstand schnell, eigentlich schon nach der allerersten Folge. Habt ihr mal „Psycho“ gesehen oder gelesen? Die Geschichte von dem verrückten Typen in dem Motel, der diese Frauen umbringt? [Falls nicht, kennt ihr wahrscheinlich trotzdem *diese* Szene. Oder zumindest die Musik! ;D] Bates Motel ist sozusagen die Vorgeschichte dazu. Und es ist so faszinierend! Man schaut sich die erste Folge an, sieht den süßen Norman und seine [zumindest anfangs] coole Mom und kann sich eigentlich gar nicht vorstellen, wie aus dieser kleinen Knautschbacke mal ein Serienmörder werden soll. Doch im Laufe der Serie setzt sich alles wie ein Puzzle zusammen: Der unglaublich große Einfluss, den seine Mutter auf ihn hat. Schulfreunde die ihn enttäuschen, ausnutzen oder verprügeln. Der Wahnsinn, der in ihm wächst.. Und all das ist so verdammt gut dargestellt, mit Schauspielern, die einfach perfekt in diese Rollen passen. Ich habe mich während der ersten Staffel sehr in Freddie Highmore [das ist übrigens Charlie! Der, mit der Schokoladenfabrik!] verliebt, der Norman Bates einfach unheimlich glaubhaft spielt. Ach, ich könnte stundenlang darüber schwärmen. Also ernsthaft: Guckt es. Liebt es. Gruselt euch. Argh! ❤

Heartland – Paradies für Pferde – TrailerZusammenfassung von SerienjunkiesIMDb –
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Heartland, Alter. Die Bücher habe ich gelesen, als ich so zirka zehn Jahre alt war und bis vor drei Tagen wusste ich nicht mal, dass es überhaupt eine Serie gibt, die darauf basiert! Natürlich musste ich das anfangen, gar keine Frage. Erstausstrahlung der Serie war 2007, also kann man bereits in den ersten zwei Folgen fette Retrosprüche wie „Oh, mein Gott, ein Fotohandy! Das kann einfach alles!“ hören. Und das Verhalten der ganzen kleinen Teenie-Mädchen ist oftmals einfach herrlich, ernsthaft. Das witzige ist auch, dass ich damals, als ich die Bücher las, komplett auf Amy’s Seite stand, wenn es um Streitigkeiten mit ihrer großen Schwester oder ihrem Opa ging. Mittlerweile haben sich diese Ansichten um 360Grad gedreht und ich finde es immer interessant, von welchem Zeitpunkt an man plötzlich anfang, wie ein „Erwachsener“ zu denken … Übrigens: Sollte jemand von euch den Titel gelesen und sich „Ewwww, Pferdegeschichten, eeeeeww..“ gedacht haben, dann kann ich euch beruhigen. Pferde spielen zwar eine große Rolle in den Büchern und demnach wohl auch in der Serie, aber sie befasst sich auch mit vielen anderen Dingen, wie dem Erwachsen-werden, der ersten Liebe, Freundschaft und all diesen schönen Dingen, für die wir uns auch in anderen Serien begeistern können. So give it a try. ;*


Das sind sie also. All die neuen Serien, die auf meine Currently-Watching-Liste gewandert sind. YAY!

Und jetzt seid ihr gefragt: Leidet ihr auch unter der Netflix-Addiction?
Werdet ihr euch die eine oder andere Serie, die unter meinen „Neustarts“ waren, mal zu Gemüte führen? Dann erzählt mir doch, wie sich euch gefallen, oder ob sie gar nix für euch waren.
Oder habt ihr sie vielleicht schon alle gesehen und ich bin wiedermal too late to the Party? 🙂
Was mich auch interessiert: Habt ihr es auch schon mal erlebt, dass ihr euch in euren jungen Jahren noch in die Gedanken des [meist sehr kindlichen] Hauptcharakters hineinversetzen konntet und jetzt plötzlich auf der Seite der Eltern/großen Geschwister steht, die eigentlich „nur das beste für sie“ wollen?
Erzählt mir alles! Ich bin schon echt gespannt, eure Gedanken zum Thema zu hören.

Filmreview: How to train your Dragon 2.

Gleich zu Anfang möchte ich an alle, die sich am liebsten komplett ungespoilert in den zweiten Teil von How to train your Dragon setzen würden, eine *Spoilerwarnung* aussprechen. Sowohl im Trailer als auch in der kurzen Zusammenfassung des Films befinden sich ein oder zwei Spoiler.


„Während Astrid, Rotzbakke und der Rest der Gang sich gegenseitig im Drachenrennen (der neuen beliebten Sportart der Insel) herausfordern, fliegen die unzertrennlichen Freunde Hicks und Ohnezahn durch die Lüfte, um neue Welten zu entdecken. Als die beiden auf einer ihrer Abenteuerausflüge eine versteckte Eishöhle entdecken, in der hunderte neue wilde Drachen und der mysteriöse Drachenreiter zuhause sind, geraten sie in einen Kampf, den Frieden auf Berk zu bewahren. Hicks und Ohnezahn müssen zusammenhalten und sich für das einsetzen, woran sie glauben. Dabei erkennen sie, dass sie nur zusammen die Kraft haben, die Zukunft für die Menschen und Drachen zu verändern.“

Zusammenfassung auf unserer Kino-Seite –

Meine Meinung
Ich liebe How to train your Dragon. Ich habe den ersten Teil zwar erst vor etwa einem Jahr gesehen, hing jedoch sofort am Haken. Der Film hat Witz, Charm, genau die richtige Dosis Niedlichkeit und diese wunderbaren „Oh, Gott. Mein armes Herzchen“-Momente. Alles in allem der ideale Film für die jüngere und ältere Generation, sowie für alle dazwischen.
Davon, dass es noch eine Fortsetzung geben sollte, hatte ich bis zum Release des ersten Teaser-Trailers keinen blassen Schimmer [um ehrlich zu sein, habe ich gerade erst ergoogelt, dass von Anfang an eine Trilogie geplant war und momentan sogar über einen vierten Teil diskutiert wird]. Also habe ich mich natürlich gefreut wie ein Schneekönig, als ich zufälligerweise über besagten Trailer gestolpert bin. Ich bin also mit einigen Erwartungen ins Kino gegangen..

.. Die keineswegs enttäuscht wurden. Denn How to train your Dragon 2 steht seinem Vorgänger – meiner Meinung nach – in nichts nach. Die Geschichte ist liebevoll erzählt, es gibt wieder wunderschöne, herzerwärmende Szenen zwischen Hiccup und Toothless, außerdem rasante Flugszenen, die einfach Spaß machen und dazu sehr interessante neue Charaktere.
Die Story hat jedoch einen etwas ernsthafteren Touch bekommen – Es gibt zwar immer noch witzige Momente, im Vergleich zum Vorgänger sind diese aber definitiv nicht mehr so zahlreich – Was für mich aber kein Problem darstellt. Ganz im Gegenteil: Seit der ersten Geschichte sind fünf Jahre vergangen, die Figuren sind älter geworden [Hiccup zum Beispiel, ist mittlerweile 20] und haben sich weiterentwickelt. Dass sich damit auch ihre Prioritäten und Probleme verändern, dürfte klar sein.

Jeder, der mich kennt, weiß, wie sehr ich deutsche Synchronisationen verabscheue. Ganz ehrlich: Wenn ich die Wahl habe, schaue ich am liebsten alles in der englischen Originalversion. Ganz anders ist es da bei How to train your Dragon. Die Synchro ist genial, die ausgewählten Sprecher passen wie die Faust auf’s Auge und ich muss sogar zugeben, dass ich Hiccups deutschen Sprecher ein kleines bisschen mehr mag als den Englischen.. Fetten Respekt also an Daniel Axt, dem ich hiermit vorschlage, sich doch öfter mal als Synchronsprecher zur Verfügung zu stellen. ;D

Oh, und bevor ich es vergesse. Der Soundtrack! Leute, der Soundtrack!

Fazit

Ein Wort: Ansehen.
Ernsthaft. Seht ihn euch an. How to train your Dragon ist wundervoll. So ein richtiger Hier-fühl-ich-mich-Zuhause Film, der in allen Lebenslagen irgendwie passend ist. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

Fünf SterneIch vergebe fünf von fünf Sternen!

Und weil ich heute sehr großzügig bin, zeige ich euch noch meinen Desktophintergrund. It’s awesome.
[Wenn ihr auf das Bild klickt, kommt ihr zur Deviantart-Seite des Künstlers.]

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Ganz ganz ganz viel Liebe. Hach.