Vier Monate on the Road – Von Athen bis Anrode, Teil 1.

Hey, people!

Ja, es ist wahr. Ich lebe noch, dieser Blog lebt noch, alles ist gut und ich bin einfach nur faul und unkreativ. Aber jetzt nicht mehr! Ich bin endlich zurück und habe viel zu berichten. Also sit back, relax and enjoy!

Im letzten Post habe ich euch ja von meinen Wochen in Malaysia, Singapur und Bali berichtet und angekündigt, dass mich dort nur noch die Städte Seminyak und Kuta erwartet haben. Und.. ja.. Naja..
Dummerweise habe ich keine sonderlich herausstechenden Erinnerungen mehr daran? Außer, dass es in Seminyak einen coolen Strand mit schwarzem Sand gab, ich – nach meiner Magen-Darm-Grippe – endlich wieder auf einen Nachtmarkt und in süße Restaurants gehen konnte und ich mir jeden Tag ein Magnum Salted Caramel Macadamia Eis gegönnt [DON’T JUDGE ME, ICH HAB 12 TAGE NUR BLANKEN REIS GEFRESSEN, JA?!], und während eines sehr intensiven Mindhunter-Marathons verschlungen hab.

Auch in Kuta war nicht wirklich viel für mich los. Es war zwar super zum Entspannen – ich hab mir zum Beispiel eine sehr gute und sehr günstige Hot Stone Massage im Spa meines Hotels gegönnt – und für kulinarische Erlebnisse, aber insgesamt echt etwas langweilig.. Meine Meinung von Bali [oder zumindest von den Orten Balis, die ich besucht habe] hat sich also seit dem letzten Post nicht wirklich geändert. Klar, zur Entspannung und für alle möglichen Wassersportarten war das wirklich klasse. Aber da ich Letzteres aufgrund fehlender Sehkraft/Kontaktlinsen nicht betreiben konnte und selbst ich irgendwann keinen Bock mehr auf so viel Entspannung hatte, war dieser Abschnitt meiner Reise doch eher ein kleiner Flop. Aber hey! We live and we learn, das gehört einfach dazu und wenn das das Negativste bleibt, was mir auf meinen Reisen passiert, bin ich einfach nur fucking froh, ey. ¯\_(ツ)_/¯

Der nächste – und Titelgebende – Abschnitt meiner Reise war jedoch alles andere als langweilig und entspannend, weshalb die lange Zeit auf Bali am Ende vielleicht gar nicht mal so schlecht war.

Am Morgen des 25. Septembers habe ich mich nämlich in den Flieger von Bali zurück nach Singapur gesetzt und musste erstmal 12 Stunden am Changi Flughafen ausharren – was gar nicht sooo schlimm war, wie es sich anhört! Denn dieser Flughafen ist nach wie vor der Wahnsinn: Der riesige Indoor-Wasserfall, ein Schmetterlingsgarten und ein Sonnenblumenfeld, Gratis Massage-Geräte, Liegen zum Schlafen, geiles vegetarisches Essen und ein supercooles Pokémon-Center[!] haben mir das Warten definitiv versüßt.

Um 2 Uhr in der Nacht ging dann endlich mein Flug von Singapur nach Athen. Aus Geiz hatte ich natürlich den billigsten aller Billigflüge gebucht und es schon ab der ersten Sekunde in meinem Sitz bereut. Aber naja, 11 Stunden und mehrere Kuschelattacken meiner Sitznachbarin später und ich war endlich in Athen!

Seitdem ich vor ein paar Jahren die Hörbücher Mythos und Heroes von Stephen Fry verschlungen und unglaublich viel über griechische Mythologie gelernt habe, wollte ich unbedingt nach Athen, um die Akropolis, das Dyonisustheater, die Agora und den Tempel des Zeus mal in echt zu sehen. Und deshalb war ich während meiner drei Tage im Thanasis Place [ein noch recht neues Hostel und sehr zu empfehlen!] doch etwas unsozial, habe keine neuen Freundschaften geschlossen und mich stattdessen voll aufs Sightseeing konzentriert. Denn manchmal muss ein Geek eben tun, was ein Geek tun muss!

Coolerweise habe ich gleich an meinem ersten Ziel – der Agora – ein Kombiticket gefunden, das nur 30€ gekostet und alle meine gewünschten Ziele [und noch viele weitere, von denen ich bis dahin nichts wusste] beinhaltet hat, sodass mein Sightseeing-Wahn sogar halbwegs schonend für meinen Geldbeutel war.

Natürlich gehen solche knallharten Sightseeing-Tage nicht spurlos an mir vorbei, weshalb ich Stopps in süßen Cafés machen und mich stärken muss. Ist ja klar. Und für all diejenigen, die in den nächsten Wochen und Monaten hoffentlich nicht vom Coronavirus aufgehalten werden, möchte ich hiermit meinen Favoriten unter all diesen Cafés teilen: Little Kook ist zwar nicht der günstigste oder unbekannteste Stop, den man einlegen kann, aber definitiv der Coolste. Zu meiner Zeit hatten sie sich schon voll auf Halloween eingestellt, alles war voller Fake-Spinnweben und Monster und die Kellner/innen waren Hexen und Vampire und es war einfach wundervoll. Der fantastische Kuchen, den ich mir bestellt habe, hatte zwar mindestens 10.000 Kalorien, aber das sollte euch keinesfalls aufhalten, ihn zu probieren. Er ist es wert! ❤

Ansonsten habe ich viel Zeit damit verbracht, einfach durch die verschiedenen Viertel dieser wundervollen Stadt zu schlendern, in Secondhand-Läden zu stöbern, unglaublich leckeres Veganes Gyros bei Vegan Beat zu essen und mich davon abzuhalten, tausend Bücher aus tausend Buchläden zu kaufen.

So, Leute. Ursprünglich hatte ich ja vor, meine komplette Heimreise in einen Post zu packen. Aber da ich schon so viel berichtet und euch so viele Bilder gezeigt habe [und ich nach all der Zeit erstmal ein Erfolgserlebnis verbuchen will, bevor ich weiter schreibe], habe ich mich dazu entschieden, ihn in kleinere Parts aufzuteilen. Auf den nächsten Post müsst ihr garantiert nicht so lange warten wie auf diesen!

[Ha, bold of me to assume that anyone actually waited for this, lel.]

 

 

Ein Gedanke zu „Vier Monate on the Road – Von Athen bis Anrode, Teil 1.

  1. Pingback: Vier Monate On The Road – Von Athen bis Anrode, Teil 2. – porridgeandwine

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s