Tag: 10 Fragen zu meinen Lesegewohnheiten.

Vor ein paar Tagen habe ich die sengende Hitze da draußen ausnahmsweise mal produktiv nutzen können und mich endlich mal wieder durch ein paar Blogs gelesen, die sich auf meinem Radar befinden. [Hossa!] Dabei bin ich sehr häufig auf diesen Tag gestoßen, der sich mit den eigenen Lesegewohnheiten befasst – Und da ich die Fragen ziemlich interessant fand und sowieso mal wieder bei einem Tag mitmachen wollte, konnte ich mich nicht zurückhalten und musste einfach mal wieder ein bisschen Oversharing betreiben. :]

Als erstes habe ich den Tag übrigens bei Ida’s Bookshelf gefunden. Wen das Thema Lesegewohnheiten also super interessiert, kann sich dort gern noch weiter belesen. ❤

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Hast du einen bestimmten Platz Zuhause zum Lesen?

Ganz einfach: Zuhause lese ich größtenteils im Bett. Im Winter findet das  meistens eingemummelt und schon halb in Fötus-Schlafposition mit bis zur Nase gezogener Decke statt.. Im Sommer dann eher im Schneidersitz mitten in der Mitte, schön in der Nähe meines Dachfensters, damit mich auch mal eine etwas kühlere Brise erwischt. Ansonsten lümmle ich an wärmeren Tagen auch super gerne auf dem Liegestuhl meiner Oma rum – Meistens habe ich da aber nicht ganz so viel Platz, weil sich ein bestimmter Doggo immer noch mit drauf quetschen muss.. Aber wie kann man das einem so cuten Boy auch übel nehmen?!

Lesezeichen oder ein willkürliches Stück Papier?

Ich habe zwar eine ganz ordentliche Sammlung an Lesezeichen vorzuweisen, die auch mehr oder weniger schön und vielfältig ist, aber um ehrlich zu sein nutze ich in den meisten Fällen einfach irgendwas, was gerade in der Nähe ist, wenn ich das Buch beginne. Oft sind das dann Kassenzettel, Postkarten oder eins dieser kleinen Polaroid-Fotos meiner Instax. Die liegen hier im Haus nämlich einfach überall verstreut rum und warten nur so darauf, einen Zweck zu erfüllen. Ansonsten tut es Nachts zur Not auch mal die Brille oder das Ladekabel vom Telefon. Oder – ich sehe schon die Steine fliegen – ich bin einfach mal ein ganz krasser Rebell und lege das Buch mit dem Gesicht nach unten auf eine beliebige Oberfläche. *gasp*

Kannst du irgendwo in einem Buch aufhören zu lesen?

Definitiv! Dadurch, dass ich so oft über meine Kindle-App lese und es dabei schon mal vorkommen kann, dass ich einfach nur eine Seite lese, während ich darauf warte, dass mein Teewasser kocht.. Musste ich mich daran einfach gewöhnen. Glücklicherweise ist mein Gedächtnis noch gut genug und ich habe bis jetzt keine Schwierigkeiten, wieder in die Geschehnisse reinzufinden. [Hoffentlich bleibt das noch lange so.]

Isst oder trinkst du während des Lesens?

Da halte ich mich kurz: Trinken geht logischerweise klar. Essen – eigentlich nie. Außer bei Hörbüchern. 😉

Multitasking: Musik oder fernsehen während du liest?

Multitasking war noch nie meine Stärke. Der Fernseher läuft nie, wenn ich lese, dafür ist meine Konzentration einfach zu schwach. Musik höre ich dann schon eher, vor allem, wenn ich im Zug oder Bus lesen will und die Leute um mich herum zu laut quatschen [oder atmen]. Aber auch dann gehen immer nur instrumentale Stücke, sonst klappt auch das nicht. Speziell dafür habe ich mir auch eine Spotify-Playlist erstellt, die meine Lieblingsstücke aus Filmen, Serien oder Videospielen enthalten. Und auch den ein oder anderen Klassiker. [Man muss sich ja auch ab und an mal ein bisschen gebildet fühlen dürfen, oder?]

Ein Buch oder mehrere Bücher gleichzeitig?

Wie man meinem Goodreads-Account schnell entnehmen kann, lese ich immer mehrere Bücher gleichzeitig. Das mache ich schon so, seit ich klein war [und immer die längste Bibliothekskarte im Dorf haben wollte] und es hat sich bis heute nichts daran geändert. Über die Jahre habe ich mir angewöhnt, mir gleichzeitig ein „echtes“ Buch, ein Ebook und ein Hörbuch zu gönnen und das funktioniert wirklich super. So kann ich mir immer die Geschichte aussuchen, auf die ich gerade am meisten Lust habe, und auch beliebig zwischen Formaten wechseln. Wen es interessieren sollte: Aktuell lese ich The Ask and The Answer als Taschenbuch, Waking Gods als Hörbuch und A Conjuring of Light auf meinem Kindle oder Telefon.

Laut lesen oder still und leise im Kopf?

Da ich inzwischen so einige Antworten zu dieser Frage gelesen habe und echt viele Leute gleich entrüstet aufgeschrien haben: „Waaas? Wer liest denn schon laut, wenn er nicht gerade einem Kind was vorliest?!“ – Chillt mal bitte. Es gibt auch Leute, denen das Lesen vielleicht nicht ganz so leicht fällt, wie euch oder mir, und denen es eventuell hilft, laut zu lesen. Auch die können gerne lesen dürfen oder auch einen Buchblog haben. Und ich persönliche finde das sogar noch bemerkenswerter.. Okay. Da wir das jetzt aus dem Weg geräumt haben: Ich lese eigentlich immer leise. [Außer, wenn ich draußen bei meinem Doggo sitze und er denkt, dass ich ihn ignoriere, wenn ich so lange reglos und schweigend vor mich hin starre. Don’t @ me.]

Überspringst du Passagen aus dem Buch oder sogar Seiten?

Das kommt schon mal vor. Gerade bei unterschiedlichen Erzähl-Perspektiven oder grundsätzlich bei Büchern, die mich nicht zu hundert Prozent überzeugen, überspringe ich öfter mal Seiten. Auch ellenlange Landschaftsbeschreibungen oder den sechzigsten inneren Monolog über die ach-so-blauen-Augen vom Love Interest lasse ich gerne mal weg. [Bei Hörbüchern stelle ich alternativ auf doppelte Geschwindigkeit.]

Den Buchrücken brechen oder ihn so belassen,
dass er im besten Fall wie neu aussieht?

Oh, je. Ich glaube, das entwickelt sich langsam zu einem Unpopular Opinions Booktag.. Ich fang schon ein bisschen an zu schwitzen, haha..ha. Nein, Quark. Ich habe in vielen Taschenbüchern Leserillen und fühle mich inzwischen gar nicht mehr schlecht deswegen. Früher war das definitiv anders, aber das war auch noch zu Zeiten, als ich – wie es meine Mutter so liebevoll ausdrückt – „lieber einen Klotz geschissen“ hätte, als ein Buch abzubrechen, das mir nicht gefällt. Bad times, bad times. Heute sehe ich vieles lockerer und habe endlich erkannt, dass meine [Lieblings-]Bücher auch gerne ein bisschen verlebt aussehen dürfen. ❤

Schreibst du in deine Bücher?

Nicht oft, aber wenn, dann liebe ich es! Mit Textmarker tolle [und schlimme] Stellen markieren, das ein oder andere „WHAT THE FUCKING FUCK IS GOING ON?!“ am Rand oder ein gekritzeltes Herzchen neben dem Namen des Lieblingsbösewichts können einem Jahre später noch unheimlich viel Freude bereiten! Ich bin auch ein riesengroßer Fan von Wanderbüchern, in denen eine ausgewählte Zahl von coolen Leuten ihren Senf hinterlassen können. Ich erinnere mich da immer wieder gern an meine Leserunde von After Dreck Passion mit meinen Twitter-Buddies. Das war wirklich eines der lustigsten [wein-lastigsten und anstrengendsten] Leseabenteuern meines Lebens! Natürlich liefere ich euch auch gerne Beweise. :]


Wer diese 10 Fragen ebenfalls beantworten möchte, darf sich hiermit gern offiziell getaggt fühlen. Lasst auch gern die Links zu euren Antworten in den Kommentaren! :]

6 Gedanken zu „Tag: 10 Fragen zu meinen Lesegewohnheiten.

  1. Nicci Trallafitti

    Hey!
    Den Tag habe ich nun schon mehrfach gesehen, finde ihn richtig cool 🙂
    Mal schauen ob ich auch teilnehme, wobei sich da einige echt recht ähnlich sind und sein werden bei den Antworten 😀
    Ich finde es interessant, dass du in Bücher schreibst. Ich traue mich das nicht, meine gelesenen Bücher sehen meist aus wie neu und ich würde Bücher auch nie verleihen (außer Mutti, die ist da genauso vorsichtig und klappt ein Buch beim Lesen kaum auf, haha). Aber ich kann durchaus verstehen, wenn Menschen sagen, Bücher dürfen verlebt aussehen.
    Übrigens finde ich es toll, dass du das mit dem laut lesen angemerkt hast. Bei manchen Antworten dachte ich auch „uiui, beruhige dich“, denn es ist ja nun mal oft so, dass Menschen laut lesen, um es besser zu erfassen, egal ob bewusst oder unbewusst.
    Den Hund mag ich 😀 Cooler Typ, irgendwie.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    Gefällt 1 Person

    1. therealisapotter

      Hallöchen, Nicci! :]
      Ja, ich fand den Tag auch echt cool, hab aber auch bei vielen Leuten relativ ähnliche Antworten gefunden – Da fand ich ein paar von meinen im Gegensatz dazu schon fast ein bisschen exotisch. 😀 Gerade beim Zustand der Bücher war ich früher auch wirklich pingelig, aber seit ich so oft im Zug oder einfach draußen lese, hat sich das echt geändert. Ich kann aber auch weiterhin zu hundert Prozent verstehen, wenn es Leuten anders geht! (Meine Hardcover-Bücher sind zum Beispiel auch weiterhin im perfekten Zustand!)
      Jaaaa, das mit dem „laut lesen“ hat mich bei manchen Blogs echt so angestunken, wenn ich ehrlich bin. Deshalb konnte ich das nicht einfach so ignorieren. 😀

      Gefällt 1 Person

  2. idasbookshelf

    Huhu! ❤

    Ach ist das schön, dass du mitgemacht hast! 🙂 Und ich hatte selten solche Lachtränen bei einem Beitrag – ich habe zu danken. xD Allein die Notizen und Zeichnungen in 'After Passion' – göttlich! 😀 Jetzt will ich unbedingt auch einmal bei einer Wanderbuch-Aktion mitmachen, das ist einfach zu witzig. Und ich kann verstehen, dass man dieses bestimmte Buch nur dank Wein erträgt. xD
    Und ich muss Nicci zustimmen, auf manche Antworten á la 'Laut lesen darf man nur für Kinder!' habe ich auch kurz die Augen aufgerissen und mir gedacht: whoa, whoa – beruhige dich! 😀 Ich kenne das von meiner Mama, die manchmal Sätze leise vor sich hinsagt, damit sie sie noch mehr in sich einsaugen kann, wenn sie den Klang des Satzes hört. Deswegen kann ich auch am Laut-Lesen auch nichts Verwerfliches finden, im Gegenteil. ❤
    Übrigens finde ich es auch manchmal im Bus ganz besonders störend, wenn Leute neben einem laut atmen – da kann ich mich auf nix mehr konzentrieren und überlege sogar, ob das jetzt normal ist oder ob derjenige vielleicht Hilfe braucht zwecks Atemnot? :'D Abgesehen davon, dass öffentliche Verkehrsmittel selten eine entspannende Leseumgebung dargstellen – außer natürlich, man ist ganz allein. Wär das nicht schön? :3

    Liebste Grüße,
    Ida ❤

    Gefällt 1 Person

  3. Sara

    Hallo meine Liebe! 🙂

    Was für ein toller Post! Hach, deine Beiträge zu lesen, macht einfach immer so viel Spaß!
    Ich finde es immer wieder interessant zu lesen, wie andere Blogger so lesen und was sie für Gewohnheiten haben. Übrigens kenne ich das mit der Liege zu gut. Mein Hund quetscht sich auch einfach gerne dazu und dann wird es schwierig. :DD
    Was Leserillen angeht. Vor einem halben Jahr wäre ich wahrscheinlich schockiert gewesen, aber mittlerweile sehe ich es auch nicht mehr so eng, gerade weil ich auch nicht mehr auf Instagram aktiv bin, wo alle immer diese perfekten Bilder hochladen. Aber eigentlich denke ich mir, hat so ein gebrauchtes Buch doch etwas besonderes an sich. Je gebrauchter es aussieht, desto mehr wurde es gelesen und das bedeutet doch einfach nur, dass es ein besonderes Buch sein muss, dass man liebt?
    Übrigens hattest du mal einen Post zu Audible gemacht. Vielen Dank dafür! Ich bin zum größten Audible Fan geworden, haha. 😀 es geht einfach nicht mehr ohne!

    Ganz liebe Grüße x
    Sara

    Gefällt 1 Person

    1. therealisapotter

      Hallöchen, Sara!
      Endlich komme ich mal dazu, auf deinen lieben Kommentar zu antworten. Vielen vielen Dank dafür, ich hab mich so gefreut. :] Was mich auch freut ist, dass du mit deinem Hund das selbe durchmachst, wie ich. Es ist echt ein Segen und ein Fluch. 😀
      Ohhh, die perfekten Bücher auf Instagram, wem sagst du das.. Wenn man danach gehen würde, dürfte man ja kein einziges Buch mehr anfassen. Da bin ich wirklich froh, dass ich in letzter Zeit öfter höre, dass viele das Thema inzwischen lockerer sehen. 🙂 Und dass du inzwischen so ein Audible-Fan geworden bist, freut mich so sehr! Welches ist bisher dein Favorit? *-*

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