The easiest way to anime-hell, Part IV: Haikyuu!!

ハイキュー!!
Titel: Haikyuu!! [Original: Haikyū!!]
3 Staffeln mit insgesamt 60, sowohl auf Japanisch mit
Untertiteln, als auch auf Englisch und seit letztem Jahr auf Deutsch!
Unter diesem Link könnt ihr euch sogar die 1. Folge auf Deutsch ansehen. :]

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Der Mittelschüler Hinata ist begeistert vom Volleyballspielen. Obwohl er für den Sport eigentlich etwas zu klein geraten ist, legt er sich mächtig ins Zeug, den Volleyballclub an seiner Schule wieder aufleben zu lassen. Voller Euphorie treten die Jungs bei ihrem ersten Turnier an und werden von Kageyama und seinem Team gnadenlos vernichtet. Doch Hinata will nicht aufgeben und schwört, ihn eines Tages zu besiegen. Leider macht ihm der Wechsel auf die Oberschule aber einen Strich durch die Rechnung […]

Quelle: peppermint anime.

Der Volleyball-Anime Haikyuu!! war – zusammen mit Seraph of the End und Attack on Titan – eine meiner ersten intensiven Anime-Liebeleien und bleibt bis heute noch eine meiner klassischen Sofort-Empfehlung, wenn mich jemand fragt, welchen Anime er als nächstes schauen sollte. Kein Wunder also, dass ich schon seit einer ganzen Weile den größten Teil dieses Blogposts in meinen Handynotizen gespeichert hatte. Umso tragischer ist es, dass ihr ihn erst heute zu lesen bekommt.. Aber wie es so schön heißt „Was lange währt wird endlich gut“: Hier sind 8 Gründe, warum Haikyuu!! euer nächster Anime werden sollte.

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01 – Omg. Sport: Lassen wir gleich zu Anfang mal die Hosen runter.. Mit Sport konnte man mich noch nie begeistern. Ich betreibe ihn nicht, ich gucke ihn nicht, ich interessiere mich nicht für ihn. Noch nicht mal Free! mit seinen Anime-Bauchmuskel-Göttern konnte mich da umstimmen und hat mich letztendlich doch relativ kaltgelassen [don’t get me wrong, I love me some abs from time to time, aber begeistert war ich trotzdem leider nicht]. Dementsprechend niedrig waren also meine Erfolgserwartungen bei Haikyuu!!, als ich die erste Folge angeschmissen habe.. ABER DAMN, WAR ICH HOOKED! Und das sofort? Ich hab mir auf einen Schlag die ganze Staffel reingezogen, ohne Witz. 25 Folgen. Und währenddessen hatte ich sogar richtig Bock, selbst mal wieder eine Runde Volleyball zu spielen, obwohl meine Schulzeit oft genug bewiesen hat, dass mein Talent für diesen Sport ganz locker auf einen Stecknadelkopf passt. [Zum Glück ging es nicht nur mir so. Laura – sorry for exposing you like this, hon – zum Beispiel hat sich, kurz nachdem sie mit Haikyuu!! angefangen hat, für einen Volleyball-Kurs an der Uni eingeschrieben und den auch sehr erfolgreich durchgezogen. <3] Was mich außerdem sehr positiv überrascht hat, ist, dass man auch tatsächlich etwas über das Spiel lernt. Oft wird nämlich in kurzen und goldigen Szenen erklärt, wie sich ein bestimmter Move zusammensetzt oder wie das Wechseln funktioniert. Das ist eine schöne Abwechslung zu vielen anderen Sport-Animes, die bestimmtes Wissen oft einfach voraussetzen [oder denen das egal ist].

02 – ALL THE OPENINGS: [Ja, das ist ein wichtiges Argument für alle meine Empfehlungen und niemand kann mir das ausreden!] Haikyuu!! hat inzwischen fünf Openings [und die selbe Anzahl an Endings], die alle sehr unterschiedlich sind. Doch eins haben sie alle gemeinsam: They get you FUCKING HYPED to see these guys play some Volleyball! Ernsthaft, ich liebe jedes einzelne dieser Lieder und die Zusammenstellung der Clips passt einfach perfekt dazu. Schaut es euch einfach an und seid begeistert! Wer übrigens daran interessiert ist, wie genial besonders das erste Opening ist, dem empfehle ich dieses Video von Mother’s Basement, der das einfach am Besten erklären kann. Aber Vorsicht: Kleine Spoiler!

03 – *PROTECT*: Hinata [der Rothaarige da oben in dem Standbild] ist dieser typische Anime-Charakter der ich selbst gerne wäre. Liebenswert, aufgedreht und vielleicht auch ein bisschen trottelig, aber trotz aller Rückschläge einfach unerschütterlich, wenn es darum geht, seine Träume zu erreichen. Diese kleine Cinnamon Roll ist wirklich der ideale Hauptcharakter, den man nur ein Mal in Aktion sehen muss, um schon die eigene Seele [und gegebenenfalls noch den Erstgeborenen, wenn nötig] für ihn zu verkaufen.

04 – Zusammenhalt: Ein großes Thema in Haikyuu!! ist die Zugehörigkeit zu einem Team und die entstehenden Freundschaften zwischen den einzelnen Spielern. Es zeigt, wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu unterstützen, aber auch herauszufordern und zu Höherem anzutreiben. Dabei geht es aber nicht nur um das Team der Karasuno Schule, sondern auch um so gut wie alle Teams, gegen die Hinata und Co. im Laufe der drei Staffeln antreten. Besonders schön ist, dass dabei kein typisches Die-Guten-Gegen-Die-Bösen Bild entsteht. Nein, auch die Gegnerischen Teams haben charismatische Persönlichkeiten, interessante Beziehungen und teils bewegende Hintergrundgeschichten, sodass man sich manchmal gar nicht mehr so sicher ist, für wen man jetzt eigentlich die Daumen drücken soll.

05 – Spannungskurve: Haikyuu!! ist perfekt zum Durchsuchten, wie ihr sicherlich schon an meiner Aussage in Punkt 1 schließen konntet. Zwar endet selten eine Folge mit einem Cliffhanger, aber es gibt doch immer wieder Momente, die den Blutdruck ordentlich steigen lassen. [Zum Thema ‚Blutdruck‘ siehe auch Punkt 8.]

06 – Animation: Ich muss ja zugeben, dass ich lange Zeit nicht auf den Haikyuu-Hype-Train aufgesprungen bin, weil mir der Zeichenstil anfangs überhaupt nicht zugesagt hat. Keine Ahnung, wieso. Aber nachdem ich über die erste Folge hinaus war, hatte ich absolut kein Problem mehr damit und finde alle meine Volleyball-Babies wunderschön. [Entschuldigt bitte.] Nichtsdestotrotz, selbst wenn sich dieser Meinungsumschwung nicht ergeben hätte, ändert das nichts an der fantastischen Animation, die besonders in actionreichen Spielen glänzt. In solchen Szenen sieht man sprichwörtlich jeden Cent, der in diese Animationen hineingeflossen ist, und es ist einfach nur ein Genuss! [Tumblr hat hierzu natürlich auch ein gutes Beispiel!]

07 – Realistisch: Wer schon den einen oder anderen Sport-Anime gesehen hat, weiß, dass viele Dinge dort relativ übertrieben dargestellt sind [I’m looking at you, Kuroko no Basket]. Mittelschüler haben da einfach mal den Körperbau von Arnold Schwarzenegger in jungen Jahren mit den Skills von Profisportlern, die nur ihre gelegentlichen Schwierigkeiten beim Aufstieg in höhere Ligen [nennt man das so? Ich sag ja, dass ich keine Ahnung von Sport habe] haben, weil die gegnerischen Schulen einfach NOCH VIEL HEFTIGERE Spieler haben. Das geht ins Unendliche und hat mir schon oft den Spaß genommen. Nicht so in Haikyuu!!. Man sieht den Charakteren an, dass sie nunmal nur 15-jährige Jungs sind, die Volleyball vor und nach der Schule spielen und des Öfteren joggen gehen, und keine Middleaged Men of Steel. Ihre Skillsets sind auch dementsprechend realistisch. Zwar gibt es auch das ein oder andere „Genie“, aber selbst das hat größtenteils auch nur ausbaufähige Stärken und Schwächen. Beispiele gefällig? Hinata ist schnell und hat supergute Reflexe, aber sonst keine Skills, da er in den unteren Klassen nie die richtigen Möglichkeiten zum Training hatte. Yamaguchi ist am Anfang einfach nur groß, kann aber eigentlich gar nichts [sorry, baby] und hat außerdem keinerlei Vertrauen in sich selbst. Und Tsukkishima ist zwar ziemlich begabt, hat aber keinerlei Motivation, sich wirklich hart ins Training reinzuhängen und sieht das alles nur als sinnlose Zeitverschwendung an. Logischerweise gibt es in dem Zusammenhang auch nicht nur offizielle Matches, sondern viele Trainingssequenzen, besonders in der zweiten Staffel. Diese langweilen aber nie, sondern bewirken eher das Gegenteil und machen einen nur noch gespannter auf den den nächsten Wettkampf und die Chance zu sehen, ob und wie sehr sich jeder Einzelne verbessern konnte.

08 – Die Wettkämpfe: Holy Hell, ich will ja nichts vorweg nehmen und rumspoilern, aber einige der Spiele in Haikyuu!! sind wirklich so spannend, dass ich jetzt endlich [zumindest ansatzweise] verstehen kann, warum manche Leute beim Fußball gucken ihren Fernseher anschreien oder irgendwelche wilden Moves hinlegen. Ernsthaft, diese Spiele haben mich schon heftiger gestresst, als alle Sportstunden, die ich je hatte.. Und da die komplette dritte Staffel eigentlich ein einziges, richtig langes, intensives Match ist, dass sich über 10 Folgen erstreckt, könnt ihr euch hoffentlich vorstellen, wie anstrengend das für mich war.

Ich hoffe sehr, dass euch dieser Beitrag wenigstens ein bisschen in Richtung Haikyuu!! stupsen konnte! Lasst mich bitte wissen, ob ihr diesem wundervollen Anime eine Chance geben werdet. Für weitere Fragen oder dem notwendigen emotionalen Beistand bin ich dann natürlich auch sehr gerne zur Stelle! 😉

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